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Die windige Stadt: Ein Roman in fünf Sphären
 
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Die windige Stadt: Ein Roman in fünf Sphären [Taschenbuch]

Adam Langer , Grete Osterwald
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 496 Seiten
  • Verlag: rororo (2. Mai 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 349924327X
  • ISBN-13: 978-3499243271
  • Originaltitel: The Washington Story
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,4 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 985.189 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Adam Langer
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Ist das jetzt endlich das richtige Leben? Chicago, Anfang der Achtziger: Jill und ihr Freund Muley sind endlich mit der Schule fertig. Sie leben in einem Teil von Chicago, in dem absolut tote Hose ist. Deshalb wollen sie jetzt schleunigst was erleben. Wie ihre Freunde drängt es sie in die weite Welt, nach New York, Los Angeles, Prag oder Berlin. Sie träumen von einer Karriere als Journalist, Musiker, Künstler oder Regisseur. Aber eigentlich sind sie viel zu stark beschäftigt mit ihrer eigenen kleinen Welt. Und immer wieder kreuzen sich ihre Wege … „Ein unerhört amüsanter Roman, den man immer greifbar haben möchte, um ihn jederzeit weiterverleihen zu können.“ (Brigitte)

Über den Autor

wurde 1967 in Chicago geboren. Er ist Journalist, Bühnenautor und Filmemacher. Nach einem Literaturstudium in Vassar und an der University of Illinois arbeitete er u.a. als Schauspieler, Komödiant und Radioproduzent. Nebenbei unterrichtete er an diversen Schulen und Universitäten. Heute ist er Chefredakteur des "Book Magazine". Er lebt mal in New York, mal in Bloomington, Indiana. "Crossing California“ ist sein erster Roman.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Adam Langer Die windige Stadt Rowohlt

ISBN-13: 978-3498039240

Ein opulentes Werk erwartet den Leser mit diesem Roman.

Unschwer ist an der Aufmachung des Romans zu erkennen, dass es sich mehrheitlich um jüdische Familien handelt, deren Geschichten hier abgehandelt werden sollen. Sind doch die Kapitel in Anlehnung an das Alte Testament mit hebräischen Titeln versehen, die beziehungsreich auf den Inhalt verweisen.

Chicago zu Beginn der achtziger Jahre des 20. Jahrhunderts.

Eine Reihe von Schülern tummeln sich im letzten Jahr auf der Highschool in Erwartung auf das Studium und den Weg ins Leben. Schwarz, weiß, jüdisch oder beides, die ethnologische Vielfalt ist gegeben.

Es sind die Familien von Jill, Muley,Hillel, Michelle und Larry, die hier eine Rolle spielen.

Die Jugendlichen haben Pläne und Träume und arbeiten schon an der Vorbereitung auf ihre Studien als Journalisten, Künstler, Musiker oder in der Filmbranche. Tunlichst sollte man den Stadtplan von Chicago kennen, wenn man sich auf den vielen Wegen, in den Parks und Strassen, die genannt werden, zurechtfinden will.

Es geht zu, wie in vielen Jugendgruppen zu jener Zeit: man trifft sich, feiert, man liebt sich oder geht eigener Wege. Die Familien treten zwar in den Hintergrund, bilden aber dennoch die Folie, auf der sich die Entwicklung der einzelnen Protagonisten abspielt.

So gibt es diejenigen, die vorwärts kommen, und es gibt diejenigen, die versagen.

Zentrale Figuren aber sind Jill und Muley, die sich schon in der Schule geliebt haben. Muley sucht seinen Weg als Regisseur und avantgardistischer Künstler, während Jill sich dem Journalismus zuwendet. Nach der Schule gehen die Wege aller Mitschüler zunächst auseinander, und der Leser folgt den einzelnen Protagonisten auf ihrem Weg ins Leben. Dass sich die Wege einzelner immer wieder kreuzen, hält die Geschichte zusammen.

Chicago, New York, später die großen Städte in Europa und zuletzt wieder Chicago: der Bogen ist weit gespannt.

Es ist ein monströser Roman mit vielen Schattierungen, deren Verzweigungen man zunächst nur mühsam folgen kann. Am Ende aber bekommt man einen Eindruck von der Zeit 1982 bis 1987 in Amerika, einer Zeit, die keine umwälzenden Ereignisse zu verzeichnen hatte.

Da das Buch nicht nur eine, sondern mehrere Familiensagas in sich vereint, fordert es dem Leser einige Konzentration ab.

Es liest sich aber spannend und unterhaltsam.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Buch ohne Höhepunkte 13. Juni 2011
Von Andreas Schröter TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Eine Menge Konzentration erfordert die Lektüre von Adam Langers 'Die windige Stadt'.
Besonders zu Anfang fällt es schwer, den Überblick über die vielen Figuren zu behalten. Im Vorteil dürften daher Leser sein, die bereits den vorigen Roman des 40-jährigen Amerikaners kennen: 'Crossing California' (deutsche Übersetzung 2005). 'Die windige Stadt' ist dessen Fortsetzung mit demselben Personal. Gleichwohl sind beide Bücher auch eigenständig zu lesen.

In dem neueren, 494 Seiten starken Roman verfolgt der Leser das Leben einer Handvoll junger Leute, die gerade mit ihrer Schule fertig geworden sind und nun versuchen, ihre Lebensträume zu realisieren. Sie alle kennen sich aus ihrer gemeinsamen Kindheit und Jugendzeit in dem Chicagoer Vorort West Rogers Park. Da gibt es die etwas spröde Jill, die ein Studium beginnt, die selbstbewusste Schauspielerin Michelle, den ausgeglichenen Muley, der erfolgreich Kunst-Installationen entwirft, und den psychisch labilen drogengefährdeten Hillel ' um nur einige wenige Figuren zu nennen.

Langer verzichtet weitgehend auf große Handlungs-Eskapaden und -Höhepunkte. Ihm geht es wie vielen der großen Erzähler vor allem um das Leben selbst. Nun ließe sich leicht sagen, dass dies schließlich auch spannend genug sei. Doch das trifft es nicht ganz. Manchmal wünscht man sich ' und das ist der Unterschied zu den besten Werken zum Beispiel von Jonathan Franzen oder John Updike ' schon etwas mehr Höhen und Tiefen in dem etwas zu gleichmäßig vorantreibenden Handlungsstrom.

Langer siedelt seinen Roman in den 80er Jahren an und verarbeitet auch lokale Ereignisse wie die Amtszeit Harold Washingtons, dem ersten schwarzen Bürgermeister von Chicago. Sicherlich ist dies ein Aspekt, der für amerikanische Leser interessanter ist als für deutsche. Fazit: Nur bedingt empfehlenswert.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Crossing California hatte ich gradezu verschlungen. Ich konnte von der Story, den interessanten Personen und vor allem von der mitreißenden Sprache Langers gar nicht mehr genug bekommen. Umso enttäuchter war ich jetzt von der Fortsetzung. Die Figuren (vor allem Mulley und Jill) bleiben durch den ganzen Roman ziemlich eindimensional und blaß. Die Story wird im Laufe des Romans immer erzwungener, bedient alle möglichen Klischees und wirkt ziemlich an den Haaren herbeigezogen....Steht hinter dem bemühten Plott eine Message des Autors? Man weiß es nicht, vielleicht weiß Langer es selbst nicht.
3 Punkte, weil man das Buch schon noch ganz nett hintersich bringen kann. Mehr auch nicht....
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