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Die wilden Jahre der Formel 1
 
 
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Die wilden Jahre der Formel 1 [Gebundene Ausgabe]

Helmut Zwickl
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
  • Verlag: Egoth; Auflage: 1., Aufl. (30. August 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3902480483
  • ISBN-13: 978-3902480484
  • Größe und/oder Gewicht: 24 x 17,6 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 199.538 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Helmut Zwickl
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die von früher gibt es nicht mehr. Sie sind alle tot oder sie haben den Autorennsport aufgegeben. Man hat sie immer wieder mit Rittern und ihren Sport mit Ritterspielen verglichen. Der Akzent lag immer noch auf Spiel. Über den Grand Prix Rennen schwebte der Gedanke, der olympische Gedanke des "sich messen wollen".

Doch die Formel 1 hat sich in den letzten drei Jahrzehnten mehr verändert, als zwischen dem ersten Grand Prix im Jahre 1906 und den Siebzigern.

Die Gelddruckmaschine, durch die Wechselwirkung zwischen TV und Sponsoren in Rotation gehalten, kreierte ein System geprägt von Gnadenlosigkeit und Feindbildern. Und die Rennfahrer wurden die Ausgeburten dieses Systems. Rennfahrer werden gezüchtet, "wie Austern" hat Willi Weber einmal gesagt. Die Jungs, die heute hochkommen, haben keine Schulbildung, keine Erziehung. Plötzlich befinden sie sich in der Hand eines Managers und damit im "System", das auf Leistung, Geld, Konkurrenzdenken und Maulkorberlässe aufgebaut ist. Das System vereinnahmt sie, wer oben in diesen Fleischwolf Natur belassen hineingepresst wird, kommt unten systemgeschädigt raus.

Heute wird nicht mehr über Racing geschrieben, über diesen herrlichen Sport im Grenzbereich, sondern nur noch über Politik und Wirtschaft. Die Formel 1 ist ein Wirtschafts-Krimi geworden. Heute ist die Formel 1 das Spiegelbild einer globalisierten Welt: die Machtgeilheit steuert die Politik zur Erhaltung der Macht, die Formel 1 ist das Spielfeld für Risikokapital geworden, auf dem Spieltisch liegen heute Milliarden. Früher waren es Peanuts. Doch kein Skandal konnte die Formel 1 nachhaltig beschädigen. Sie ist eine hervorragende Marketing-Plattform geworden, auf der jedoch nicht für alle Mitspieler die Kosten-Nutzen Rechnung aufgeht.

Übrigens, nebenbei werden Rennen gefahren.

Über den Autor

Unter 400 Formel 1-Reportern ist der Wiener Helmut Zwickl weltweit einer von sechs, denen die FIA einen "Honorary Member"-Pass auf Lebenszeit verliehen hat, nachdem er seit 1963 mehr als 560 Formel 1-Rennen als Berichterstatter besuchte: über drei Jahrzehnte lang für den "Kurier", seit mehr als 25 Jahren für "Motorsport aktuell". Er fuhr mit Jochen Rindt zu dessen ersten Rennen, mit Juan Manuel Fangio um den Nürburgring, flog mit Niki Lauda im Cockpit über den Atlantik. Zwickl besitzt seit 36 Jahren den Pilotenschein und flog zweimal Überschall mit einem Kampf-Jet. Dreimal fuhr er die historische "Mille Miglia", einmal davon mit Walter Röhrl, und bei der "Carrera Panamericana Mexico", dem letzten Straßenrennen der Welt, gewann er 2004 zusammen mit Wolfgang Stelzmüller die «Historica A-Kategorie» auf einem Volvo. Mit seinem Freund Michael Glöckner, der ihm jahrelang als Fotograf zu den Formel 1-Rennen begleitete, gründete er 1993 die «Ennstal-Classic», die heute zu den führenden Oldtimer-Events von Europa zählt. Helmut Zwickl ist bekannt für seine kritischen Analysen. Insgesamt schrieb er 20 Bücher über den Motorsport.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von TomTom
Format:Gebundene Ausgabe
Das vorliegende Buch von Helmut Zwickl ist für Formel 1 Fans eine faszinierende Darstellung der wilden Formel 1 Jahre, die vor der Schumacher Ära enden. In einzelnen Kapiteln spürt man, wie nah Helmut Zwickel den einzelnen Stars war.
Etwas willkürlich aneinandergereiht erscheint die Auswahl der Kapitel. Ein besseres Lektorat wäre hilfreich gewesen. Senna ist ausführlich beschrieben, sehr private Zeilen über Nigel Mansell bringen Atmosphäre pur. Dann aber wieder fast nichts über Prost oder Piquet.
Eine ausführliche Darstellung des vergangenen Charmes von Kyalami, aber wenig Informationen zu anderen Rennstrecken. Es wirkt ein wenig, als hätte der Autor in den persönlichen Zettelkasten gegriffen und sehr kurzfristig eine persönliche Auswahl von Kapiteln aus existierenden Artikeln zusammengestellt.
So nah wie die menschlichen Portraits den Personen kommen, so grob und holzschnittartig ist die Sprache und Berichterstattung an anderen Stellen des Buches. Auch hier wäre eine wohlmeinende Korrektur und Glättung besonders um Wiederholungen zu vermeiden im Sinne des Lesers gewesen.
Was wirklich stört ist eine Vielzahl von Druckfehlern, diese Art von Schlamperei haben das Buch und der Autor nicht verdient.
Meines Erachtens eine prima Lektüre, um die Kapitel je nach Lust und Laune einzeln anzugehen. Ein roter Faden fehlt jedoch.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Verdammt nah dran 29. Dezember 2007
Format:Gebundene Ausgabe
Den anderen Kritikern ist wenig hinzuzufügen, ein ausgezeichnetes, kurzweiliges Buch. Für den doppelten Umfang hätte ich gerne auch das doppelte bezahlt, aber so spielt das Leben.

Beim nächsten Buch von Hr. Zwickl in dieser Kategorie werde ich wieder dabei sein.

Allerdings muß ich bemerken, daß mir zum Einen der Autor doch über die Jahre etwas selbst verliebt geworden ist, und mir zum Zweiten echter, tiefer Tiefgang fehlt.

Ein paar Beispiele:

- Das Schumacher sich nach seinem Ausfall in Monaco nicht die Zeit nahm, Hr. Zwickl persönlich ein Interview zu geben, wird als "Fehlverhalten" des Deutschen gewertet, der dieses negative Image das ganze Buch über nicht los wird.

- Das große Kapitel über Senna liefert nichts, was auch nicht schon im Hilton nachzulesen war, nein, es liefert deutlich weniger. "Racing is in my blood ..."

- Das Kapitel über Villeneuve ist eine maßlose Enttäuschung, hier sei dem Autor das Studium des Buchs von Donaldson empfohlen. Sein Schluß über "Klein-Jacques" läßt vermuten, daß Hr. Zwickl intellektuell die F1 mit dem Tode von Senna verlassen hat ...

- Das Kapitel über Rindt ist klasse!

Letztendlich ist das Buch ein nettes Geplauder über die gute alte Zeit, höchst unterhaltsam, leicht und man fühlt sich gut unterhalten, nicht so ein Schmarrn, wie ihn beispielsweise Prüller Jahr für Jahr liefert.

Wer es authentischer und älter mag, dem sei "Männer, Frauen und Motoren" von Rowe ans Herz gelegt. Dies erfüllt alle obigen Kriterien und geht tiefer, viel tiefer.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Eines gleich vorab: Auch wenn die hier besprochene Erstauflage des vorliegenden Werkes von Helmut Zwickl erst seit kurzem im Buchhandel erhältlich ist, so ist es dennoch angebracht, schon jetzt von einem Meilenstein auf dem Gebiet des qualitativ hochwertigen, deutschsprachigen Motorsport-Journalismus zu sprechen.

Ich möchte dieser Rezension einige Bemerkungen zum Autor voranstellen. Der Österreicher Helmut Zwickl hat über Jahrzehnte hinweg wöchentlich die Leser des Fachblattes "Motorsport aktuell" mit sauber recherchierten Informationen aus erster Hand versorgt. Da schrieb ENDLICH mal jemand über die Formel 1, der wirklich Ahnung von dieser Materie hatte, der Fan war und darüber hinaus auch noch schreiben konnte! So verfiel denn auch der Autor dieser Zeilen im zarten Alter von 13 Jahren Helmut Zwickls fesselnden Storys. Im Gegensatz zu den vielen (größtenteils unsäglichen) TV-"Fachkommentatoren" unserer Tage beginnt sein Fundus an Erinnerungen nicht erst mit dem massenhaften Auftauchen der "Rotkäppchen" an den Rennstrecken dieser Welt. Nein, meine Freunde: Die Formel 1 gab es auch schon VOR dem Zeitalter der "Schumi-mania" und wer begierig ist zu erfahren, wie denn diese "kleine Welt der Zirkusaffen" (Zitat Niki Lauda) vorher ausgesehen hat, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt. Man ist geneigt festzustellen, dass dies vielleicht die schönere Zeit gewesen ist.

Helmut Zwickl war ganz nah dran an den großen Protagonisten der Formel 1, und sein Wort hatte Gewicht. Fahrer wie Jochen Rindt, Niki Lauda, Gerhard Berger, Nigel Mansell und Ayrton Senna verdanken ihm ein gutes Stück ihrer Popularität im deutschsprachigen Raum - und sie haben es ihm gedankt, indem sie ihn an ihren Erlebnissen, Eindrücken und Gefühlen teilhaben ließen.

So erfuhr man z.B. wie ein Ayrton Senna, auf seine Gedanken vor der später dann legendären Startrunde zum verregneten Grand Prix in Donington-Park 1993 angesprochen, resümierte: "I knew - I must go for it!" Man wurde Zeuge einer Schilderung des damals noch jungen Gerhard Berger von einer "Chaosrunde" im Qualifying von Spa-Franchorchamps anno 1985 und wie er davon erzählte, dass "ausgangs Eau-Rouge auf dem Randstein noch 20cm Platz gewesen sei", woraufhin er bei der nächsten Durchfahrt mit seinem Arrows-BMW voll auf dem Gas geblieben sei...

Helmut Zwickl ist es zu verdanken, wenn wir erfahren, was für Sir Stirling Moss rückblickend die eindrucksvollste Erinnerung an seinen legendären Sieg bei der Mille Miglia des Jahres 1955 gewesen ist ("Der Futa-Pass!"). Nicht nur deshalb ist Helmut Zwickl die legitime deutschsprachige Antwort auf die britische Journalisten-Ikone Denis Jenkinson.

Zum Buch: Es ist in 17 Kapitel gegliedert, zuzüglich eines Prologes sowie einem Vorwort von Sir Stirling Moss und umfasst 220 Seiten. Die Schriftgröße ist eher klein gehalten, daher bekommt man als Leser viel Inhalt geboten für sein Geld. An prachtvollen Bildbänden über die Formel 1 herrscht auf dem deutschsprachigen Büchermarkt kein Mangel, und auch dieses Buch strotzt nur so von wunderschönen historischen Aufnahmen, teils in schwarz-weiß, teils farbig. Was aber dieses Buch über andere Publikationen zu diesem Thema herausragen lässt, ist seine Textlastigkeit auf hohem fachlichem wie auch stilistischem Niveau. Hier gibt es keine "Seitenschinderei" und es wird auch nicht mit überdimensional großen Zeilenabständen getrickst. Die einzelnen Kapitel befassen sich zum Teil mit den verschiedenen Epochen. Helmut Zwickl lässt dieses Buch mit einer Rückblende in das sagenumwobene Zeitalter der legendären Silberpfeile vor und nach dem zweiten Weltkrieg beginnen ("Als Grinzing noch bei Dessau war..."). Schon allein diese Geschichte, in der Zwickl seine Empfindungen bei einer Probefahrt in einem der sagenhaften Mercedes-Benz W154/11 von Rudolf Carraciola schildert, zeigt seine ganze Klasse. Andere Kapitel befassen sich mit charismatischen Rennfahrern und Weggefährten Zwickls wie Jochen Rindt ("Hinrichtung eines Champions") oder Ayrton Senna ("Der endgültige Rennfahrer"). Niki Lauda darf bei Zwickl natürlich nicht fehlen ("Niki Laudas Ahnung bei Kilometer 10,5"), das Kapitel über meinen persönlichen Favoriten Gilles Villeneuve ("Der Gigant") ist für meinen Geschmack leider zu kurz geraten. Erstaunlicherweise widmet Helmut Zwickl seinem Landsmann Gerhard Berger kein eigenes Kapitel, obwohl er immer wieder auf ihn zu sprechen kommt.

In weiteren Kapiteln werden diesen Sport prägende Persönlichkeiten wie Enzo Ferrari, Sir Frank Williams und - last, but definitely not least - Bernie Ecclestone thematisiert.

Es sind aber insbesondere die Geschichten, in denen der Leser mit wahrlich einmaligen, persönlichen Erlebnissen Zwickls konfrontiert wird, die dieses Buch zum Vergnügen machen ("Erinnerungen an Nigel", ich empfehle insbesondere die Schilderung des Mietwagen-Rennens zwischen Mansell/Zwickl und Prost/Laffite). Zum schreien komisch!

Es darf (und soll) aber nicht nur gelacht werden bei der Lektüre dieses Buches. Zwickl erinnert zu Recht an all die Rennfahrer, die ihre Passion mit dem Leben bezahlen mussten. Eindrucksvoll ist auch das Kapitel, in welchem er die Atmosphäre auf der legendären Kyalami-Ranch beschreibt ("Jenseits von Afrika").

Aufgrund der großen Popularität, die dem Formel 1 Rennsport vor allem seit den Erfolgen Michael Schumachers in Deutschland zuteil geworden ist, kann man es nur begrüßen, wenn Verlage sich dazu entschließen würden, die älteren (und leider schon vergriffenen) Titel von Helmut Zwickl neu aufzulegen. Kurzum: Ein Werk, das Maßstäbe setzt und auf keinem Gabentisch eines Motorsport-Enthusiasten fehlen sollte. Kaufen Sie dieses Buch!
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Die neuesten Kundenrezensionen
Typisch Fornel Eins
Ein sehr gutes Werk, mit spannenden Texten und guten bis sehr guten Bildern.
Für jeden F1- und Motorsport-Fan sehr zu empfehlen. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Armin Oster veröffentlicht
Buch ist ganz nett
Dieses Buch ist ganz nett. Es ist leicht zulesen, es sind ein paar schöne Geschichten über die wilden Jahre. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Presti Marco veröffentlicht
Ergänzung fürs Bücherregal
Ich bin seit längerer Zeit im Besitz des betreffenden Buches. Nachdem ich es nun zum zweiten Mal gelesen habe hier eine Rezension. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von bakerman76a veröffentlicht
Leider ein typischer Zwickl.....
Wer sich im deutschsprachigen Raum nach Lektüre über die Formel 1 umsieht, wird zwangsläufig irgendwann auf die Werke von Heinz Prüller oder eben Helmut Zwickl... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Oktober 2009 von thomas h.
Geniales Formel 1 Buch - Danke Herr Zwickl
Dieses Buch ist in meinen Augen ganz klar das Standard - Werk in Sachen Formel 1 Geschichte. Näher Dran geht nicht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. November 2008 von Baumann Christian
Teife Einblicke in die Vergangenheit
Mit diesem Buch erhält man die Gelegenheit mal wirklich tief hinter die Kulissen der längst vergangenen Jahre der F1 Geschichte zu Blicken. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Januar 2008 von Andreas Hezel
Standardwerk
Der Autor Helmut Zwickl hat es geschafft ein neues, sagenhaftes Standardwerk für den Motorsport zu kreieren. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. September 2007 von marting
Eine tiefe Verbeugung vor dem Autor
Es gibt wenige Bücher über den Motorsport, die mich dermaßen in den Bann gezogen haben wie "Die Eroberung des Sinnlosen - Die wilden Jahre der Formel 1" von Helmut... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. September 2007 von Skisportfreund
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