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Die wilden Jahre in Berlin: Eine Klatsch- und Kulturgeschichte der Frauen
 
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Die wilden Jahre in Berlin: Eine Klatsch- und Kulturgeschichte der Frauen [Taschenbuch]

Birgit Haustedt
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 240 Seiten
  • Verlag: Edition Ebersbach (1. September 1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 393178259X
  • ISBN-13: 978-3931782597
  • Größe und/oder Gewicht: 24,4 x 17 x 1,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 369.150 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Birgit Haustedt
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Ja, gut zu lesen. Ja, kann man so machen. Ja, interessante Fotos, viele kannte der Rezensent noch nicht. Trotzdem zwiespältig: Äußerlich wirkt der Band eher wie ein Ausstellungskatalog, unhandlich und nicht sehr einladend zum Schmökern. Und "schmökern" ist ja wohl die angemessene Konsumtionsform von "Klatsch" -- die gleichzeitig im Untertitel verheißene "Kulturgeschichte" ist es dann doch nicht.

Wäre schön gewesen, wenn statt der üblichen Verdächtigen (Else Lasker-Schüler, Claire Waldorf, Anita Berber, die Dietrich, Leni Riefenstahl, Erika Mann) auch einmal weniger oft abgefeierte Berlinerinnen der Wilden Jahre vorgestellt worden wären. --Michael Winteroll

Pressestimmen

"Eine rasante Bilanz weiblicher Kunst und Kultur im Berlin der 20er Jahre." (Brigitte)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Opulent und fundiert 23. Januar 2002
Format:Taschenbuch
Der Verlag "Edition Ebersbach" hat seinem Erfolgsbuch "Paris
war eine Frau" nun eine weitere, reich bebilderte Kollektivbio-
grafie hinzugefügt und dieses Buch macht einfach Lust, Lust
auf mehr. Denn die portraitierten Frauen, allesamt wirksam zwischen den beiden Weltkriegen, waren nicht nur kreativ, sondern vielfach auch ihrer Zeit voraus. Man trifft auf Frauen,
die heute Kultfiguren sind, aber auch viele, deren Namen man
heute nur noch (zu Unrecht) vom Hörensagen kennt. Neben Vicki
Baum, Anita Berber, Valeska Gert, Erika Mann, Helen Hessel
und weiteren nähert sich die Autorin in ihrem letzten Kapitel
Leni Riefenstahl und Marlene Dietrich, stellt diese beiden
Frauen einander gegenüber und danach wird einem vieles klarer.
Für alle Biographienfreunde genauso ein Genuss, wie für geschichtsbewegte Frauen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Von Niclas Grabowski TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Oft ist es ein Konkurs, auf dessen Ruinen dann erst etwas Neues, etwas Schönes entstehen kann. Hier war es der Konkurs des Deutschen Kaiserreiches am Ende des Ersten Weltkrieges, der Konkurs der chauvinistischen, wilhelminischen und meist auch schon nationalistischen Werte, die nicht nur in die Weltkriegskatastrophe geführt haben sondern auch dafür sorgten, dass sich Menschen eben nicht entfalten konnten, wie sie wollten und konnten. Und daher tat sich für etwas eineinhalb Jahrzehnte eine Art von Fenster auf, in dem möglich war, was vorher und nachher nicht mehr ging, vielleicht heute auch nicht mehr geht. Gerade für Frauen.

Man kann die Kunst dieser Jahre und die Menschen kaum verstehen, ohne über das Thema Liebe und Sexualität zu sprechen. Denn in dieser Zeit, in der nicht nur bürgerliche Werte plötzlich obsolet schienen, sondern auch das mit dem Ansparen von Geld aufgrund der Inflation nicht mehr der Sinn des Lebens sein konnte, erschienen intensiv ausgelebte Gefühle plötzlich der Kern aller Erfüllung zu sein. Und so flirtete man, mit Männern, mit Frauen, für die Karriere, für den Spaß, für die Erkenntnis und für was auch immer. Und wenn sich daraus dann ein Dreieck (oder eine andere geometrische Figur) ergab, umso besser. Klappte das mit den Beziehungen gerade nicht, suchte man sich andere intensive Hobbies, wie Boxen oder richtig schnelles Autofahren, Reisen durfte es notfalls auch sein, solange man dabei mehr Geld ausgab als man eigentlich hatte. Drogen spielten auch eine Rolle, und natürlich machte man all das auch noch öffentlich - im Adlon, im Cafe des Westens oder im Romanischen Cafe. All diese Orte waren voll von vielversprechenden Frauen.

Nicht alle von diesen sind berühmt geworden, aber doch immerhin eine ganze Menge davon. Schön und clever mussten diese sein, um Erfolg zu haben. Aber immerhin gab es doch genug davon, dass ihre Namen uns heute noch ein Begriff sind, wie Marlene Dietrich, Erika Mann, Else Lasker-Schüler, Claire Waldorf, Helen Hessel und Vicki Baum. Doch wie es halt im Leben so ist, wenn man extrem lebt, ist das Ende auch nicht weit. Anita Berbers Körper verfiel aufgrund ihres Lebens, sie starb früh. Andere brachten sich um. Am Ende blieb dann nur Exil - oder ein Arrangement mit dem Bösen. Denn obwohl die Nationalsozialisten das Heimchen am Herd propagierten, boten sie auch einer Leni Riefenstahl ein Betätigungsfeld.

Und so war es denn bald vorbei, mit den herrlichen, freien Zeiten in dieser großartigen Stadt. Schön aber, dass dieses Buch daran erinnert.
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die Wilden Jahre in Berlin 2. Februar 2003
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Es ist immer interessant Fakten in kurzweilige Geschichten zu packen. Wer sich für Berlin und die 20er Jahre interessiert, für den ist das Buch absolut empfehlenswert. Aber auch um einen verregneten Sonntagnachmittag angenehm zu Hause zu verbringen.
Das Format ist ungewöhnlich, aber deswegen bin ich darauf gestoßen. Gut ausgewählte Bilder. Hat Spaß gemacht.
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