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Die wilden Hunde von Pompeii: Eine Geschichte: The Wild Dogs of Pompeii Gebundene Ausgabe – 2004


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 270 Seiten
  • Verlag: Rowohlt (2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3498035207
  • ISBN-13: 978-3498035204
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 13,4 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 867.734 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Helmut Krausser, geboren 1964, lebt in Berlin. Bei DuMont erschienen neben dem Gedichtband >Plasma< (2007) die Romane >Eros< (2006), >Die kleinen Gärten des Maestro Puccini< (2008), >Einsamkeit und Sex und Mitleid< (2009) >Die letzten schönen Tage< (2011) und >NIcht ganz schlechte Menschen< (2012) sowie die Tagebücher >Substanz< (2010) und >Deutschlandreisen< (2014) und der Kriminalroman >Aussortiert< (DuMont Taschenbuch 2011). Seine Romane >Der große Bagarozy< und >Fette Welt< wurden fürs Kino verfilmt.

Produktbeschreibungen

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Pompeii ist eine wahre Müll- und Hundekrippe. „Regelmäßig werden unwillkommene Welpen aus umliegenden Dörfern und Städten über die Zäune in eine ungewisse Zukunft geworfen“, heißt es in Helmut Kraussers grandios erzählten Roman: „man muss dankbar dafür sein“. Denn früher wären unwillkommene Welpen im rauen Neapel ohne viel Federlesens einfach erschlagen oder im nächsten Teich ersäuft worden.

Mit viel Sensibilität und zahlreichen Pfotennoten versehen erzählt Krausser in seiner „Geschichte“ Die wilden Hunde von Pompeii die ungewisse Zukunft dieser ungeliebten Tiere nach -- allen voran die Geschichte eines Hundes namens Teekanne, der von starker Sympathie zu Calista ergriffen ist, die ihr Bettlerdasein sich selbst und den Touristen mit einer Blume im Maul schmackhaft zu machen sucht. Der grausame Bandenführer Ferox gehört zur Meute der Figuren ebenso dazu wie der ewig hungrige Saxo, Grippi, dem ein Liebesbann anhaftet, und Max, der längst verstorben ist. Verfremdete Fotobilder „echter“ Streuner bereichern den Band -- ebenso wie das Märchen von Vesuvius und Vesuvia, das ein Gastbeitrag von Walter Moers ist.

„Und es gibt, merkt euch das, keinen Schrecken, in dem nicht irgendwo eine Liebesgeschichte wohnt“, heißt es in Die wilden Hunde von Pompeii. Und so ist es natürlich auch im Roman, der sprachlich wieder einmal genauso eigenwillig und von der Erzählperspektive ebenso ungewöhnlich wie die anderen Bücher Kraussers ist -- allen voran UC, Schmerznovelle oder der musikalische Abgesang an die fantastische Maria Callas, Der große Bagarozy, in der ja schließlich der Teufel selbst in Pudelgestalt auftrat. Die wilden Hunde von Pompeii jedenfalls ist eines der herausragenden und ungewöhnlichsten Bücher dieses Herbstes. Unbedingt lesen! --Stefan Kellerer

Pressestimmen

Diese Hundegeschichte ist geradezu eine Eruption vulkanischer Phantasie. (Deutsche Presse-Agentur)

Der Leser wird von dieser Geschichte ergriffen wie vom Anblick eines Hundes, der als ausgebeulter Pneu daliegt und sein Herrchen schräg von unten ansieht. (Süddeutsche Zeitung)

Eine hinreißende Fantasy-Fabel: ein herrliches Vergnügen. (Magazin) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

4.3 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von fräulein pinella am 2. Oktober 2004
Format: Gebundene Ausgabe
"Die wilden Hunde von Pompeii" sind ein ganz wunderbares Buch. Und wie das bei wunderbaren Büchern so ist, bietet es für jeden etwas: Für die Jüngeren eine spannende Abenteuergeschichte, für die Bildungsbürger einige witzige Ausflüge in die Mythologie, für den Rest eine Liebesgeschichte, denn "es gibt, merkt euch das, keinen Schrecken, in dem nicht irgendwo eine Liebesgeschichte wohnt", wie es im Buch und auf dem Buchrücken heißt.
Helmut Krausser schrieb bisher ja eher für ein erwachsenes Publikum, aber mit dieser Geschichte gelingt es ihm überzeugend, Leser aller Altersklassen anzusprechen. Die Protagonisten, die Hunde und die anderen Tiere, die in Pompeii leben, sind liebevoll gezeichnete Charaktere, die weise sind und irren und wütend sind und überängstlich, hoffnungslos verliebt und todesmutig. Und die die Welt natürlich ganz anders sehen als wir Menschen. Wie die lakonische Schlange Clabauta, der gutmütige, alte Hund Plinius oder die "Outlaws", eine autoritäre, militante Hundegruppe, die es vor allem auf den Kampf abgesehen hat.
Aber vor allem ist es die Geschichte des Hundes mit dem seltsamen Namen "Kaffekanne", der als Welpe über den Zaun geworfen wurde und noch nicht ahnt, daß das Schicksal ihn zum Hundehelden auserkoren hat. Der bald die Outlaws gegen sich hat und am Ende natürlich doch eine veritable Queste besteht, die ihn in die Unterwelt führt und seinen Freund, den Terrier Saxo, in die Hundekampfarena.
Das Buch ist prallvoll mit Einfällen, jedoch ohne die Geschichte am Fluß zu hindern. Außerdem wurde es von Beatrice Renauer mit Illustrationen versehen, die nach Portraits lebender Vorbilder aus Pompeii entstanden. Schön zum Vorlesen, Anschauen und natürlich Selberlesen. Volle Punktzahl.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Helmut Russegger am 28. September 2004
Format: Gebundene Ausgabe
Jeder kennt das berühmte Fußbodenmosaik aus Pompeji, das den Besucher vor einem bissigen Hund warnt. Dieser Hund spielt in Kraussers neuem Buch als Vorfahr von einem der Hundehelden des Romans eine anspielungsreiche Rolle.
"Die wilden Hunde von Pompeii" gehen in ihrem Kern auf einen Besuch Kraussers 1992 in der vom Vesuv 79 n. Chr. zerstörten antiken Stadt zurück; dort wurde mit Beatrice Renauer der Plan eines Jugendbuches über die dort beobachteten Hundeoutlaws erörtert (nachzulesen im Tagebuch Mai'92). Zwölf Jahre später liegt nun das Ergebnis vor: Eine rasante Geschichte jenseits der Zeiten, in der die Antike Gegenwart gewinnt, Hunde Liebesgeschichten erleben, durch eine Radikalkur in einer Fledermaushöhle ihre Angst verlieren, in einer die Umwelt terrorisierenden Bande brutalisiert werden, als Gladiatoren kämpfen müssen und heldenhaft das heutige Pompeji vor seiner erneuten Zerstörung bewahren. Ovidianische Metamorphosen, homerisches Gelächter, mythischer Weltenklatsch und eine sachte hingeworfene Erzählung über Wesen und Wert der Kunst, dazu ein spannender Show-down im Kampf der Hunde um die Vorherrschaft erwarten den Leser, dem man auf gut Lateinisch (Augustinisch) zurufen möchte: Tolle, lege!
Krausser ist eine außerordentlich fantasiereiche Geschichte gelungen, deren Hundscharakter unerwartete Tiefendimensionen durchmisst - con bravura!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von molosovsky am 2. Oktober 2004
Format: Gebundene Ausgabe
Hurrah, diesmal zaubert Helmut Krausser in Romanlänge auf der Phantastik-Bühne. Okey, Krausser verstand es schon immer zwischen scheinbar getrennten Welten zu wandern: Trash und Hochkultur, (Post)-Moderne und Altertum, engagierter Realismus und herzhafte Poesie, Zartes und Derbes. »Ich will vor allem, daß sich jedes meiner Bücher von allen vorherigen völlig unzterscheidet. 'Ein typischer Krausser' - ein Diktum, das ich hasse«, schrieb Helmut Krausser 1992 in seinem Mai-Tagebuch. Ich kann nicht anders und muß das Paradox mal klappern lassen: DIE WILDEN HUNDE VON POMPEII sind freilich *ein typischer Krausser*, eben weil es als neue bunte Facette seines Schreibens glänzt, und kein Routinewerk eines Bequemlichkeits-Autors ist.
Die WILDEN HUNDE ist sein bisher verspieltester und abenteuerlichster Roman, vielleicht auch sein hellster und freundlichster, den Zwölf- bis Hundertundzwölfjährige mit Vergnügen lesen können. Mit aufregend-schrägen Ideen und Bildern, grotesker und phantastischer Sprache kann Krausser jounglieren, wie sonst nur wenige lebende Hiesige ... vor allem bei seinen Gegenwartsromanen (»Thanatos«, »Der Große Bagarozy«, »Schmerznovelle« und zuletzt »UC - Ultrachronos«) war das für die Anhänger des zahmen Realismus oder der schlichten Unterhaltung manches male zu viel des Wilden und Gekrümmten.
Nun aber ist der Held ein neugieriger Hund namens Kaffeekanne und der Roman eben eine phantastische Abenteuer- und Liebesgeschichte.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Valentine am 20. November 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Der namenlose kleine Hund ist kaum erwachsen, als ihn seine Besitzer auf die Art entsorgen, die im Umkreis des alten Pompeji üblich ist: bei Nacht und Nebel wird er über den Zaun des Ruinengeländes geworfen - und erlebt eine Überraschung. Er ist ganz und gar nicht allein, ein ganzes Rudel wilder Hunde bevölkert das Areal. Der alte, weise Plinius verpasst dem Kleinen den ungewöhnlichen Namen Kaffeekanne". Nicht nur aufgrund dieses Namens hat er so seine Anfangsschwierigkeiten, denn in Pompeji herrschen ganz eigene Regeln und Hierarchien, ganz zu schweigen von den gefürchteten Besserwölfen", einer mörderischen Hundegang mit martialischen Aufnahmeritualen, die die anderen immer wieder in Angst und Schrecken versetzt.

In weiteren wichtigen Nebenrollen: die Schlange Clabauta mit ihrer Vorliebe für halluzinogene Pilze, eine furchteinflößende Fledermausherde in einer düsteren Höhle und einige Geisterhunde, mit denen Kaffeekanne nach einer schicksalhaften Begegnung mit Clabauta engere Bekanntschaft schließt, als ihm lieb gewesen wäre, außerdem die liebestolle Hündin Agrippina, genannt Grippi, was passt, weil sie wie eine Seuche an Kaffeekannes Fersen klebt - und die Hundefänger, die in Pompeji umgehen, um Material" für Hundekämpfe und Laborexperimente zu sammeln...
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