Wer Cornelia Funke nicht kennt, mag das Buch in die Hand nehmen, lesen worum es geht und es ganz schnell wieder weg legen. Banden! Wie oft hat man das schon gehört. Wie viele Geschichten von irgendwelchen Banden, die Abenteuer erleben, gibt es schon?
Aber die wilde-Hühner-Bücher sind anders. Cornelia Funke erzählt in einer einfachen (aber wunderschönen), passenden Sprache von fünf ganz normalen Mädchen in heutzutage ganz normalen Elternhäuser, geht aber auch auf die vier Jungs (die Pygmäen)ein. Im ersten Band geht es vordergründig um die beiden Banden, die sich bekriegen, aber auch da wird bereits auf die Eltern der Kinder, auf ihre Probleme und Sorgen eingegangen. Die Bücher sind einfach absolut natürlich und wirklichkeitsnah. Es lohnt sich, die Bände zu kaufen, ich selber ( fast 15 Jahre alt), habe sie auch, kenne sie inzwischen fast auswendig und lese sie immer noch gerne.