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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
47 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Literarischer Lachsack,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die wilde Geschichte vom Wassertrinker (Taschenbuch)
Die "Wilde Geschichte vom Wassertrinker" entdeckte ich zufällig auf einer Indienreise in der winzigen Bibliothek eines tibetischen Klostercafes-auf Deutsch!.Ich las die ca. 500 Seiten einmal.Dann ein zweites Mal. Und ich werde dieses Buch noch ein drittes Mal lesen. Und wahrscheinlich auch ein viertes Mal.Die Welt, alles, dreht sich, irrwitzig schnell, um den vollkommen verwirrten Doktoranden Bogus Trumper, der völlig wehr- und willenlos im Strom des alltäglichen, grotesken (amerikanischen) Wahnsinns treibt. Dieser Wahnsinn führt Bogus auch nach Wien, wo er an Nutten gerät-und den amerikanischen Geheimdienst. "Die wilde Geschichte vom Wassertrinker" ist ein literarischer Lachsack.Bisher kenne ich kein Buch, dass mich dermaßen zum Lachen gebracht hat (selbst im zweiten Durchgang!). Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
intelligentes, vielschichtiges, aberwitziges Buch,
Von i. p. (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Die wilde Geschichte vom Wassertrinker (Taschenbuch)
Der Wassertrinker ist eines der witzigsten Bücher, die ich je gelesen habe. Im Vergleich zu Irvings anderen Büchern ist dieses frühe Werk von einem "zwerchfellerschütternden" Humor. Einige seiner anderen Bücher sind unterschwelliger, melancholischer, ein wenig trauriger. Fans des "Hotel New Hampshire" wird es wundern zu hören, daß in diesem Werk nur eine Person stirbt. Natürlich gibt es auch in diesem Buch diese traurigen, scheinbar ausweglosen Situationen, die so verrückt sind, daß man sie niemandem wünschte und so traurig, daß man sich sofort mit dem Helden solidarisiert. Es werden verschiedene Geschichten aus dem Leben des Helden Fred "Bogus" Trumper, parallel erzählt und miteinander verwoben. Seine Ehe mit der Exskifahrerin und Krankenschwester Biggie liegt in seiner Vergangenheit. Die Beziehung zu seiner Freundin Tulpen die er nach seiner Trennung in New York kennenlernt wird dazu parallel erzählt. Somit wartet man beim lesen auf den Ausgang von zwei Geschichten. - Eigentlich drei - Ein weiterer Handlungsstrang ist die Disertation des Helden über eine altniedernordische Sage, die beginnt im Unterbewußtsein Trumpers ein überaus witziges Eigenleben zu führen. Außerdem gibt es da noch einige interessante Nebenstränge, zum Beispiel die Geschichte des Zuckerkranken Merril Overturf, der irgendwo in Wien verlorengeht und damit ein Suche Trumpers auslöst, nicht nur nach Merril, auch nach sich selbst. Dieses Buch ist ein Männerbuch - klar - jeder findet sich in dem scheinbar Beziehungsunfähigen, immer wieder vor Verantwortung Flüchtenden Bogus Trumper wieder. Es ist aber auch nicht weniger ein Buch für Frauen, da Irving mit Hilfe von haarsträubenden Geschichtchen in die Denkweise des Wesens Mann einführt. Jeder sollte dieses Buch lesen.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ich liebe dieses Buch!,
Rezension bezieht sich auf: Die wilde Geschichte vom Wassertrinker (Taschenbuch)
In der wilden Geschichte vom Wassertrinker (unglücklicher Titel!) lässt der junge Irving schon viel von dem erkennen, was ihn berühmt und erfolgreich gemacht hat. Eine unbändige Erzählfreude, ein Humor, der sowohl tiefsinnig sein, als auch in wüsten Slapstick ausarten kann. Der Held scheint sein eigenes Leben nur als Zuschauer zu erleben, wie es bei Irving häufiger vorkommt (z.B. Hotel New Hampshire, Garp). Alle Charaktere sind liebevoll gezeichnet. Der Leser kann hier echte Freundschaften schließen, insbesondere Merrill Overturf und Biggie brauchen keinen Vergleich mit Irvings späteren Geschöpfen zu scheuen.Irving wechselt virtuos zwischen mehreren Zeitebenen, so dass wirklich eine "wilde" Geschichte entsteht. Dabei verzichtet Irving auf Schockeffekte, die seine späteren Bücher oft so verstörend machen. Insgesamt also eine herrliche Geschichte, von einem gut gelaunten Irving flott erzählt, an deren Ende der Leser all seine Fragen beantwortet findet und mit einem wohligen Gefühl, wie nach einem ausgiebigen "Throgsgafen Dag" den Band aus der Hand legt. Ach ja, zur Handlung: ein zu jung verheirateter Doktorand erlebt alle Ebenen des persönlichen Scheiterns und erst eine Harnröhrenoperation ermöglicht es ihm, sich von seinem Fluch zu befreien. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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