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Die widerspenstige Witwe (5026 318).
 
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Die widerspenstige Witwe (5026 318). [Broschiert]

Georgette Heyer
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert
  • Verlag: Rowohlt TB-V., Rnb.; Auflage: N.-A. (Januar 2002)
  • ISBN-10: 3499107570
  • ISBN-13: 978-3499107573
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,4 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 573.879 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Woodstock
Format:Broschiert
Elinor wollte eigentlich eine Stelle als Gouvernante antreten, vertut sich aber in der Kutsche und wird unversehens zur Ehegattin eines im Sterben liegenden Säufers gemacht. Derselbige lebt dann (obwohl es angeblich ein Lebemann ist ;-)) schnellstens ab und hinterlässt Elinor nicht nur Hab und Gut sondern auch einige mysteriöse Feinde und Rätsel. Der Vetter des Dahingegangenen, Lord Carlyon, bietet der frischgebackenen Witwe zwar seine Hilfe an, aber die gute Elinor hat mit der dominanten Art des angeheirateten Verwandten ihre ganz persönlichen Probleme. Zu allem Überfluss schleichen des Nachts plötzlich geheimnisvolle Eindringlinge im ererbten Haus herum.

Voller Schwung und Wortwitz steigt Georgette Heyer in diese schmissige Geschichte ein, in der es um die verarmte Elinor geht, die unversehens in die Gespinste gegnerischer Geheimdienste und ominöser familiärer Machenschaften gerät und von der "überwältigenden" Familie Carlyon nach Strich und Faden vereinnahmt wird.
Herrlich lustige Szenen wechseln sich mit gepfefferten Wortgefechten ab. Und die schrulligen Charaktere sind mal wieder einzigartig. An erster Stelle natürlich "Bouncer" der dummtreue Riesenköter, der Freund und Feind am liebsten zerfleischt. Er ist wirklich ein Herzerl ganz besonderer Art ;-).
Es wäre zwar schön wenn dieses Buch bald in einer Neuauflage und dann bitte mit Großdruck erschiene - denn die Schrift ist für heutige Maßstäbe ungewöhnlich klein gedruckt und das Cover könnte etwas mehr Pepp vertragen - aber auch ohne diesen Luxus ist dieses Buch jeden Heyermann wert, den man dafür berappen muss.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die nervige Witwe ... 10. Januar 2009
Von kamelin TOP 500 REZENSENT
Format:Broschiert
Elinor Rochdale ist auf dem Weg zu einer neuen Gouvernantenstelle bei einer Mrs Macclesfield, die ihr auf dem ersten Blick unsympathisch war. Auf dem Weg dorthin, erwischt sie beim Umsteigen die falsche Kutsche, und landet prompt als Braut vor dem Altar - bzw. Sterbebett - eines Mr Cheviot, der ihr nicht nur sein Haus vermacht, sondern auch seine Schulden.

So weit, so gut. Bis hierhin hat mir die Geschichte gut gefallen, aber danach ging mir die nörgelnde Witwe zunehmend auf den Keks. So jammert sich die frisch gebackene Witwe nun Seite um Seite durch das ganze Buch, beklagt sich über ihre Situation, obwohl sie der Heirat aus freien Stücken zugestimmt hat. Verantwortlich dafür macht sie jedoch Lord Carlyon, der sie zugegebenermassen zu dieser Sache überredet - aber nicht gezwungen hat.

Was mir in diesem Georgette Heyer Roman fehlte waren die typischen, feingeschliffenen Dialoge, die liebenswerten schrulligen Charaktere, die lustigen Schurken und natürlich eine sich anbahnende Liebesgeschichte. Davon habe ich hier leider nichts bemerkt, denn um die Beziehung von Elinor und Lord Carlyon ging es gerade mal auf den letzten drei Seiten, auf denen sich dann sehr überraschend herausstellt, dass der Lord sich in Elinor verliebt hat. Davon habe ich als Leserin herzlich wenig mitbekommen, von daher empfand ich diese reingequetschte Liebesstory als wenig glaubwürdig.

Ein anderer Punkt der mir nicht gefallen hat war der Umstand, dass ich beide Protagonisten entsetzlich unsympathisch fand: Da wäre einmal Elinor, eine verarmte Adelige, die sich ihren Lebensunterhalt als Gouvernante verdienen muss. Sie wird als klug und sehr stolz beschrieben, allerdings verhält sie sich nicht so. Sie mag ja einige scharfsinnige Einfälle haben, doch innerhalb der Geschichte kam sie mir reichlich kindisch und unselbständig vor. Kaum zu ertragen war ihre pausenlose Jammerei und der endlose Versuch Lord Carlyon die Verantwortung für ihre Handlungsweise in die Schuhe zu schieben.
Der gute Lord konnte bei mir auch nicht punkten. Sein aalglattes Wesen, seine humorlose Art, gepaart mir seinem unausstehlich arroganten Auftreten, fand ich schlichtweg abstossend.

Ein weiteres Manko war erstmals die Übersetzung. Zugegeben, mein Exemplar stammt aus den 60ern, und ist von daher schon ein paar Tage alt. Aber im Allgemeinen sind die älteren Übersetzungen besser als die neueren, weil die Übersetzer damals noch mehr Zeit für ihren Job hatten, und nicht unter einem Zeitdruck standen, der heute Standard ist. Für mich war die Sprache viel zu gestelzt, das wirkte an manchen Stellen richtig unnatürlich.

Ich hätte nie gedacht, dass ich als absolute Georgette Heyer-Anhängerin, jemals ein Buch von ihr nicht mögen könnte, doch leider ist das hier der Fall. So wie ich das sehe ist das kein 'typischer' Heyer, und kann von mir auch nicht wirklich weiterempfohlen werden. Eine echte Ausnahme, denn Georgette Heyer ist eine wundervolle Autorin, die ich jedem Regency-Leser wärmstens ans Herz legen kann.
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