| ||||||||||||||||||||||||
Produktinformation
|
Mehr als vier Jahre bleibt Corinne Hofmann bei ihrem Massai-Krieger, der weder lesen noch schreiben kann, und lebt mit ihm bei seinem Stamm im Busch. Sie läßt sich durch keine bürokratischen Hürden davon abbringen, ihn zu heiraten. Die Verständigung der beiden auf englisch ist mühsam. Zusammen mit ihrem Mann und dessen Mutter "wohnt" Corinne monatelang in einer brusthohen Dornenhütte, geschlafen wird auf dem blanken Erdboden.
Corinne versucht sich an die neuen Lebensbedingungen anzupassen, kauft ein Auto und gründet ein Geschäft, um die Versorgung der Menschen im Busch zu erleichtern.
Krankheiten wie Malaria und Hepatitis machen Corinne schwer zu schaffen. Schließlich bringt sie sogar ein Kind zur Welt, doch das Verhältnis zu ihrem Mann gestaltet sich zunehmend schwieriger. Er reagiert so eifersüchtig, daß er sie auf Schritt und Tritt überwacht.
Nach vier Jahren im afrikanischen Busch kommt sie aus einem Urlaub in der Schweiz mit ihrer Tochter nicht mehr zu ihm zurück.
Corinne Hofmann schildert ihre Erlebnisse sehr plastisch und eindringlich. Unbefangen und offen hat sie sich auf ihr kenianisches Abenteuer eingelassen, ohne ständig afrikanische Verhältnisse mit europäischen Maßstäben auszuloten, und der Leser erfährt von ihr eine Vielzahl an Informationen über das harte Leben der Massai, jenseits der luxuriösen Hotelanlagen der Touristen, in Mombasa. --Manuela Haselberger -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .
Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden(Was ist das?)Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
|
|
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:
|
||||||||||||||||||||||
|
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
gänzlich unreflektiert und desinteressiert,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die weiße Massai (Taschenbuch)
"Die weiße Massai" ein Buch, welches ich in den letzten Jahren meiner Arbeit in Kenia bevorzugt von Verwandten immer wieder geschenkt bekomme. Jedes Mal wenn wieder eine Tante, Oma, Cousine etc. mit diesem Horrorwerk vor mir steht möchte ich sie schütteln vor Wut. Kurz: ich habe mich noch niemals so sehr über ein Buch geärgert!Der absolut mangelhafte Schreibstiel ist hier bereits zu genüge diskutiert worden ebenso wie die schreiende Naivität der Autorin. Mich ärgert jedoch vielmehr die absolute Ignoranz, der unterschwellige postkoloniale Rassismus sowie jeglicher Mangel reflektierter Auseinandersetzung der Autorin mit sich und ihrer Umgebung. Nicht nur das sie nicht bereit ist die Sprache zu lernen und versucht das Leben der Massai nach Ihren Vorstellungen umzukrempeln, viel schlimmer ist die Art und Weise wie sie ihren Massai-Krieger (!!!! alleine die Wortwahl lässt mich entsetzt verstummen) beschreibt. Der junge Samburu wird nicht als ebenbürtiger Partner sondern vielmehr als exotischer Wilder und mit Zügen eines wütenden Kindes beschrieben. Dieses Buch bedient sich jeglicher Klischees und Vorurteile zu Afrika und bi-nationalen Beziehungen und verstärkt diese auch noch. Wenn diese Welt und insbesondere afrikanische Länder etwas nicht brauchen, dann eine solche Literatur. Für alle, die an der kenianischen Realität und den kenianischen Ethnien und ihren Kulturen interessiert sind eignet sich dieses Schmierwerk nicht im Geringsten. Der Gipfel der Dreistigkeit ist, dass sie sich im Titel als Teil der Ethnie bezeichnet, die sie dann selbst so verunglimpft. Selbst den einen Stern hat dieses Buch nicht verdient! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Für Unterhaltsamkeit und Kopfschütteln 4 Sterne,
Rezension bezieht sich auf: Die weiße Massai (Taschenbuch)
Nachdem ich mein letzte Buch fertig gelesen hatte, bekam ich "Die weiße Massai" empfohlen. Corinne Hofmann erzählt in "Die weiße Massai" ihr Leben in Afrika, es ist also eine Art Tagebuch oder ein Erlebnisbericht. Das "Werk" ist sehr einfach geschrieben, Wortwahl und Beschreibungen erinnern eher an einen Aufsatz und die einfache Aneinderkettung von Sätzen, machen "Die weiße Massai" nicht gerade zu einem Vorzeigebeispiel an Ausdrucksvarianz. Wer hier einen "J.R.R. Tolkien in Afrika" sucht, wird bestimmt enttäuscht sein.Die Geschichte ist aber trotzdem lesenswert. Die Erlebnisse von Corinne Hofmann sind sehr unterhaltsam. Anfangs begleitet man das Geschehen mit Schmunzeln und Stirnrunzeln, mit fortschreitender Lektüre konnte ich nur noch den Kopfschütteln und am Ende hofft man, dass Corinne merkt, dass Massai-Krieger und europäische selbstbewußte Frauen genauso wenig zusammenpassen wie ein Butterbrot mit Nutella und Dosenfisch. Zum Inhalt: Corinne lernt während ihres Urlaubs in Kenia (mit ihrem Freund) den Massai-Krieger Lketinga kennen, man kann es Liebe auf den ersten Blick nennen. Von dem Zeitpunkt an setzt die Schweizerin Himmel und Hölle in Bewegung, um näheren Kontakt zu Lketinga herzustellen. Wieder zurück in der Schweiz trennt sich Corinne von ihrem Freund und geht einige Monate später wieder nach Kenia. Dort kommen sich beide endlich näher, deshalb zieht Corinne zu ihrem Massai-Krieger in eine Manyatta im Busch. Doch ihr Leben wird bestimmt von vielen Schwierigkeiten, Missverständnissen, Krankheit und Demütigungen, auch die Hochzeit mit Lketinga und ihre gemeinsame Tochter können daran nichts ändern. Erst am Ende des Buches erkennt Corinne, dass zwischen ihr und Lketinga unüberwindbare Barrieren stehen und sie zieht ihre Konsequenzen daraus. Dieses Buch kann mehr als gespalten sehen, es fesselt einen zwar nicht so wie ein guter Krimi, dennoch will man wissen, wie die Geschichte weitergeht. Obwohl mir schleierhaft ist, wie man als "selbstbewußte Frau" glauben kann, in das Leben eines Massai-Kriegers zu passen, der aus dem "Busch" kommt und nie eine Schule besucht hat. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Informativ und bewundernswert,
Rezension bezieht sich auf: Die weiße Massai (Taschenbuch)
Dieses Buch weckte in mir zwiespältige Gefühle. Einerseits faszinierten mich der Mut und das Durchhaltevermögen von Corinne Hofmann, allen Widerständen und Schwierigkeiten zum Trotz ihre große Liebe und ihren Glauben daran voranzutreiben. Zum anderen bin ich der Meinung, daß eine große Portion Naivität gepaart mit einem ungeheuren Idealismus der Grund für die Autorin war, diese abenteuerliche Beziehung einzugehen. Respekt verlangt sie einem allemal ab, denn als ich mir am Ende des Buches die abgebildeten Fotografien zu Gemüte führte, konnte ich meine Augen kaum trauen. Es schien mir unvorstellbar, unter welchen primitivsten Bedingungen die Autorin einige Jahre ihres Lebens verbracht hatte. Während meiner Lektüre des Buches hatte ich mir zwar Vorstellungen gemacht, wie die Lebensumstände für Corinne Hofmann ausgesehen haben müssen, jedoch war ich über die tatsächlichen Gegebenheiten dann doch sehr überrascht. Um auf die mehrmals geäußerte Kritik am Schreibstil der Autorin einzugehen, möchte ich anmerken, daß Frau Hofmann auch nie den Titel einer professionellen Schriftstellerin für sich beansprucht hat. Sie ist nun mal keine ausgebildetet Autorin, jedoch sollte man dankbar sein, daß man durch sie und ihre Erfahrungen die Möglichkeit bekommt, einen tieferen Einblick in die Welt und auch die alltäglichen Probleme und Strapazen der Massai- Krieger zu bekommen. Die Informationen und Einblicke, die man durch Corinne Hofmann's Erzählungen vermittelt bekommt, faszinieren und erstaunen den Leser immer wieder aufs Neue, und das verstehe ich unter einem lesenswerten Buch.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel: Eigene Rezension erstellen
|
Die neuesten Kundenrezensionen |
|
|
|