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Die weiße Jägerin [Taschenbuch]

Rolf Ackermann
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

1. Oktober 2006
Als die junge Margarete 1907 mit ihrem Mann Ulrich Deutschland verlässt, wird ihr lang gehegter Traum endlich Wirklichkeit: Sie geht nach Afrika! Und als sie am Fuße des Kilimandscharo steht, weiß sie, dass sie endlich ihre Heimat gefunden hat. Gemeinsam bauen Ulrich und sie eine Farm auf, die zu einem Paradies für die ganze Familie wird. Doch im Gegensatz zu Margarete fühlt sich Ulrich in Afrika nicht wohl. Verständnislos bleibt er zurück, wenn sie auf Löwen- und Elefantenjagd geht. Von den schwarzen Einheimischen als weiße Jägerin verehrt, teilt einzig der Grieche Anthimos ihre Faszination für Afrika. Die beiden verlieben sich leidenschaftlich ineinander und hoffen darauf, irgendwann miteinander leben zu können. Da bricht der Erste Weltkrieg aus, und Anthimos bedrängt sie, mit ihm das Land verlassen. Doch jenseits von Afrika kann sich Margarete kein Leben vorstellen ...

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 416 Seiten
  • Verlag: Knaur TB (1. Oktober 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426631660
  • ISBN-13: 978-3426631669
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 403.321 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Die Massai hatten es längst gewusst. Umbruch hatten sie prophezeit, die farbigen Flusskiesel, die der Stammesälteste geworfen hatte. Ein weißer Schatten mit gläsernen Augen und wallendem Haar würde über die Massai kommen. Eiserne Schlangen sollten im Osten Afrikas ihr Feuer speien. Schließlich würden die Tiere fliehen. Die Visionen des „Laibon“ sollten bald Gestalt annehmen.

Als die Protagonistin des Buches, Margarete Zehe, 1884 auf einem Rittergut in Schlesien zur Welt kommt, ist in Deutschland die Gier nach afrikanischen Kolonien ausgebrochen. Reichskanzler Bismarck stellt einen Erkundungstrupp zusammen, um ertragreiche Handelsgebiete in Ostafrika und Sansibar ans Reich zu binden. Es sind die glühenden und farbigen Briefe des jungen Geographen Alfred Zehe, die in seiner kleinen Schwester Margarete schon früh den Wunsch keimen lassen, diese fremde Welt einst selbst kennenzulernen.

Nach einem etwas zähen Entree, in dem Rolf Ackermann die historische Situation der Kolonialisierung referiert, lässt er schließlich seine ostafrikanische „Schicksalsgemeinschaft“ antreten. Es formiert sich ein Gruppenbild aus teutonischen Herrenmenschen, Handelstreibenden, einer deutsch/sansibarischen Prinzessin, sowie einem wissbegierigen jungen Wissenschaftler. Doch bald darfs romantisch werden: Aus der kleinen Margarete ist eine bildschöne Frau und passionierte Jägerin geworden. Ihre bevorstehende Heirat mit Ulrich Trappe knüpft sie an eine einzige Bedingung: Er soll mit ihr ins geliebte Afrika auswandern.

Auf der eigenen Farm stellt sich unter feuerrotem deutsch-ostafrikanischem Himmel bald die Schicksalsfrage. Margarete ist inzwischen zur legendären „weißen Jägerin“ aufgestiegen, die Ehe mit Ulrich hingegen in der sengenden Hitze des Äquators verdorrt. Weder teilt der Gatte ihre Begeisterung für wochenlange Jagdausflüge, noch hat er Verständnis für Eingeborene, die Margarete als weiße Mutter förmlich anbeten. Zu allem Überdruss gibt es noch Anthimos, den blitzsauberen griechischen Freund ihres Bruders. Dank ihm würde Margarete bald endgültig auf dem Schwarzen Kontinent angekommen sein. Und die Massai hatten es längst gewusst.

Afrika im schneeweißen Kolonialstil, gern genutzte Traumspielwiese diverser Autor/innen. Indes -- weder Hemingway noch Tanja Blixen, auch kein Robert Redford in Sicht. Dafür aber grundsolides Ethnotainment, basierend auf einer wahren Begebenheit. --Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor

Rolf Ackermann wurde 1952 in Duisburg, Deutschland geboren und war als Journalist und Korrespondent bei zahlreichen namhaften Zeitungen (Die Zeit, FAZ) und im Rundfunk (WDR, NDR). Langjährige Aufenthalte in Ost- und Westafrika haben ihn zu einem versierten Afrika-Kenner gemacht. Heute ist Ackermann ausschließlich als Schriftsteller tätig und lebt hauptsächlich in Wien und Namibia.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Afrika - mit Tiefgang 23. März 2005
Von Beatrix
Format:Gebundene Ausgabe
Die faszinierende Lebensgeschichte einer starken Frau, deren Sehnsucht sie, allen Schicksalsschlägen zum Trotz, immer wieder nach Afrika führt. Vor perfekt recherchiertem geschichtlichen Hintergrund zweier Weltkriege, wird die Sinnlosigkeit dieses Sterbens und die Zerstörung menschlicher Existenzen sehr einfühlsam und nachhaltig dargestellt.
Man spürt die Verbundenheit des Autors mit dem afrikanischen Kontinent und seinen Menschen deutlich.
Mit fundiertem Fachwissen über Afrika und viel Liebe zum Detail beschreibt er die unendliche Schönheit aber auch dunkle, geheimnisvolle Seite Afrikas.
Dieses Buch ist eine perfekte Mischung aus der Darstellung sachlicher, nüchterner Fakten und sehr tiefgründigen, emotionalen Passagen, in denen Autor sprachgewandt und ohne Schnörkel, zielsicher mitten ins Herz trifft.
Ein Buch, nicht nur für Afrika-Fans, das sich deutlich von Anderen abhebt zum Nachdenken anregt.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Phantastisch! 4. März 2005
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Ich muss sagen, dass ich bei all meiner Begeisterung für Afrika und der daraus resultierenden Vorliebe für Bücher über und aus Afrika nicht umhin komme, dieses Buch als eines der besten, das ich je gelesen habe, zu bezeichnen. Es ist eine sehr ungewöhnliche aber extrem gelungene Mischung aus historischen Fakten, sehr (ganz offensichtlich von einem Kenner Afrikas geschriebenen) einfühlsamen Landesbeschreibungen, biografischen Details und "zum Weinen" schön dargelegten zwischenmenschlichen Beziehungen, die dieses Buch zu einer literarischen Perle machen.
Das wunderbar beschriebene Leben dieser faszinierenden Frau - Margarete Trappe -, die in all ihren Träumen, Sehnsüchten und Hoffnungen letztendlich zum Opfer der weltpolitischen Ränkespiele Deutschlands und Englands wird, regt zu Nachdenklichkeit an. Denn letztendlich wird sie in den Mühlen der geostrategischen Machtspiele wie ein Sandkorn zerrieben! Die Landschaftsbeschreibungen des Autors - Rolf Ackermann - schüren Sehnsucht nach Afrika. Seine fundierten Geschichtskenntnisse sind beeindruckend. Seine feinfühligen Schilderungen des harten aber auch von grenzenloser Glückseligkeit und Liebe erfüllten Lebens einer deutschen Frau Anfang dieses Jahrhunderts in Ostafrika sind zu ziemlich das Beste, was ich je über Afrika gelesen habe...
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch unterscheidet sich von den üblichen Bla-bla-bla-Afrika-Melodramen á la Jenseits von Afrika durch die fundierten historischen Details und Rahmenbedingungen,die der Autor perfekt in diese spannende Lebensgeschichgeschichte der deutschen Siedlerin Margarete Trappe in Ostafrika einfließen läßt. Liebe, Leidenschaft, Krieg und Afrika, wie man es kaum besser beschreiben kann: aus diesem Stoff werden Bestseller gemacht. Und ohne Frage wird dieses außergewöhnliche Buch bald im Kino zu sehen sein.
Der dokumentarische Anhang des Buches (ungewöhnlich für einen Roman - aber sehr toll!) macht deutlich, dass es eine wahre Geschichte ist, die der augenscheinlich sehr landeskundige Autor da hin- und mitreißend erzählt...
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5.0 von 5 Sternen Die weiße Jägerin
Liest sich fabelhaft. Land und Leute werden emotional zusammengebracht. Fand auch seine stimmige seine Ergänzung in einem Fernsehfilm. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Gabriele Kaspar veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen wunderbarer Afrikaroman!
Zu Kaiser Wilhelms Zeiten versuchte das Deutsche Reich ein Stück vom großen Kuchen "Afrika" zu ergattern und dort Kolonien unter deutscher Flagge zu führen, zu... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von leoben veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Unterhaltsame Abenteuerlegende...
...erlebt in Deutsch-Ostafrika. Ich pflichte den vorrezensenten bei, es gibt etliche zeitsprünge in dieser außergewöhnlichen lebensgeschichte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Januar 2010 von Buch-Konsument
3.0 von 5 Sternen Männlich knapp, wenig afrikanisch
Gerade fertig geworden. Spannung entsteht nur durch Kenntnis Afrikas und Interesse an Kolonialgeschichte, allerdings sind die Ausführungen plakativ und moralisierend, weil... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. August 2009 von E. Meyer
1.0 von 5 Sternen Sachfehler
Habe gerade das Buch ausgelesen und war entsetzt. Es strotzt vor Rechtschreibfehlern (die Schlechtschreibreform mal beiseite gelassen). Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Februar 2008 von Lora Lotta
2.0 von 5 Sternen Buch über Ostafrika 1907 bis 1919, aber keine Romanbiografie
Sie ritt wie ein Mann, schoss wie ein Mann und dachte wie eine Eingeborene. Als Margarete Trappe, geborene Zehe, während des Ersten Weltkriegs ihre Farm in Ostafrika allein... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. August 2007 von Buchdoktor
5.0 von 5 Sternen Afrika, mon amour - und eine weisse Jägerin
Als ich die erste Folge des ZDF-Films Afrika, mon amour gesehen hatte, stieß ich im Internet auf das Taschenbuch "Die weisse Jägerin" von Rolf Ackermann. Wauhhh! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Januar 2007 von Afrikafan
3.0 von 5 Sternen Schön, aber schlampig
Eine wunderbare Geschichte, die Rolf Ackermann hier erzählt, und er versteht es, zu erzählen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Mai 2005 von jj_ruttmans
5.0 von 5 Sternen Heimweh nach Afrika
Als Urgroßnichte von "Mama Trappe", wie sie noch heute im südlichen Afrika respektvoll genannt wird, habe ich natürlich jede Zeile dieses Buches in mich eingesogen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. März 2005 von "lindemannproserve"
4.0 von 5 Sternen Erleben Sie Afrika in noch nie gekannter Schönheit
Als ich das Buch zum ersten Mal laß dachte ich eines von diesen Büchern erwischt zu haben, die nur Geschichtliche Ereignisse logisch verknüfpen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. März 2005 von Hairy Harr
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