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Die weiße Jägerin
 
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Die weiße Jägerin [Gebundene Ausgabe]

Rolf Ackermann
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
  • Verlag: Droemer; Auflage: 1 (18. Februar 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426196816
  • ISBN-13: 978-3426196816
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,6 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 504.709 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Rolf Ackermann
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Aus der Amazon.de-Redaktion

Die Massai hatten es längst gewusst. Umbruch hatten sie prophezeit, die farbigen Flusskiesel, die der Stammesälteste geworfen hatte. Ein weißer Schatten mit gläsernen Augen und wallendem Haar würde über die Massai kommen. Eiserne Schlangen sollten im Osten Afrikas ihr Feuer speien. Schließlich würden die Tiere fliehen. Die Visionen des „Laibon“ sollten bald Gestalt annehmen.

Als die Protagonistin des Buches, Margarete Zehe, 1884 auf einem Rittergut in Schlesien zur Welt kommt, ist in Deutschland die Gier nach afrikanischen Kolonien ausgebrochen. Reichskanzler Bismarck stellt einen Erkundungstrupp zusammen, um ertragreiche Handelsgebiete in Ostafrika und Sansibar ans Reich zu binden. Es sind die glühenden und farbigen Briefe des jungen Geographen Alfred Zehe, die in seiner kleinen Schwester Margarete schon früh den Wunsch keimen lassen, diese fremde Welt einst selbst kennenzulernen.

Nach einem etwas zähen Entree, in dem Rolf Ackermann die historische Situation der Kolonialisierung referiert, lässt er schließlich seine ostafrikanische „Schicksalsgemeinschaft“ antreten. Es formiert sich ein Gruppenbild aus teutonischen Herrenmenschen, Handelstreibenden, einer deutsch/sansibarischen Prinzessin, sowie einem wissbegierigen jungen Wissenschaftler. Doch bald darfs romantisch werden: Aus der kleinen Margarete ist eine bildschöne Frau und passionierte Jägerin geworden. Ihre bevorstehende Heirat mit Ulrich Trappe knüpft sie an eine einzige Bedingung: Er soll mit ihr ins geliebte Afrika auswandern.

Auf der eigenen Farm stellt sich unter feuerrotem deutsch-ostafrikanischem Himmel bald die Schicksalsfrage. Margarete ist inzwischen zur legendären „weißen Jägerin“ aufgestiegen, die Ehe mit Ulrich hingegen in der sengenden Hitze des Äquators verdorrt. Weder teilt der Gatte ihre Begeisterung für wochenlange Jagdausflüge, noch hat er Verständnis für Eingeborene, die Margarete als weiße Mutter förmlich anbeten. Zu allem Überdruss gibt es noch Anthimos, den blitzsauberen griechischen Freund ihres Bruders. Dank ihm würde Margarete bald endgültig auf dem Schwarzen Kontinent angekommen sein. Und die Massai hatten es längst gewusst.

Afrika im schneeweißen Kolonialstil, gern genutzte Traumspielwiese diverser Autor/innen. Indes -- weder Hemingway noch Tanja Blixen, auch kein Robert Redford in Sicht. Dafür aber grundsolides Ethnotainment, basierend auf einer wahren Begebenheit. --Ravi Unger

Kurzbeschreibung

Als die Briefe ihres Bruders aus Afrika eintreffen, beginnt die junge Margarete davon zu träumen, ebenfalls dorthin zu gehen. 1907 bricht sie gemeinsam mit ihrem Mann Ulrich nach Deutsch-Ostafrika auf. Am Fuße des Kilimandscharo weiß sie sofort: Hier ist ihre Heimat.Margarete und Ulrich bauen eine Farm auf, die zu einem Paradies für sie und ihre Kinder wird. Doch im Gegensatz zu Margarete kann ihr Mann Afrika nur wenig abgewinnen. Verständnislos bleibt er zurück, wenn sie wochenlang durch die Savanne und den Busch reitet, auf der Jagd nach Löwen und Elefanten. Margarete gewinnt schnell das Vertrauen der schwarzen Einheimischen, die die weiße Jägerin unendlich bewundern. Je mehr sich das Ehepaar voneinander entfremdet, desto stärker wird Margaretes Liebe zu Anthimos, der ihre Leidenschaft für Afrika teilt. Beim Ausbruch des Ersten Weltkriegs will er mit ihr Afrika verlassen. Doch Margaretes Herz hängt an diesem Land und an ihrer Farm ...

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Afrika - mit Tiefgang 23. März 2005
Von Beatrix
Format:Gebundene Ausgabe
Die faszinierende Lebensgeschichte einer starken Frau, deren Sehnsucht sie, allen Schicksalsschlägen zum Trotz, immer wieder nach Afrika führt. Vor perfekt recherchiertem geschichtlichen Hintergrund zweier Weltkriege, wird die Sinnlosigkeit dieses Sterbens und die Zerstörung menschlicher Existenzen sehr einfühlsam und nachhaltig dargestellt.
Man spürt die Verbundenheit des Autors mit dem afrikanischen Kontinent und seinen Menschen deutlich.
Mit fundiertem Fachwissen über Afrika und viel Liebe zum Detail beschreibt er die unendliche Schönheit aber auch dunkle, geheimnisvolle Seite Afrikas.
Dieses Buch ist eine perfekte Mischung aus der Darstellung sachlicher, nüchterner Fakten und sehr tiefgründigen, emotionalen Passagen, in denen Autor sprachgewandt und ohne Schnörkel, zielsicher mitten ins Herz trifft.
Ein Buch, nicht nur für Afrika-Fans, das sich deutlich von Anderen abhebt zum Nachdenken anregt.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Phantastisch! 4. März 2005
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Ich muss sagen, dass ich bei all meiner Begeisterung für Afrika und der daraus resultierenden Vorliebe für Bücher über und aus Afrika nicht umhin komme, dieses Buch als eines der besten, das ich je gelesen habe, zu bezeichnen. Es ist eine sehr ungewöhnliche aber extrem gelungene Mischung aus historischen Fakten, sehr (ganz offensichtlich von einem Kenner Afrikas geschriebenen) einfühlsamen Landesbeschreibungen, biografischen Details und "zum Weinen" schön dargelegten zwischenmenschlichen Beziehungen, die dieses Buch zu einer literarischen Perle machen.
Das wunderbar beschriebene Leben dieser faszinierenden Frau - Margarete Trappe -, die in all ihren Träumen, Sehnsüchten und Hoffnungen letztendlich zum Opfer der weltpolitischen Ränkespiele Deutschlands und Englands wird, regt zu Nachdenklichkeit an. Denn letztendlich wird sie in den Mühlen der geostrategischen Machtspiele wie ein Sandkorn zerrieben! Die Landschaftsbeschreibungen des Autors - Rolf Ackermann - schüren Sehnsucht nach Afrika. Seine fundierten Geschichtskenntnisse sind beeindruckend. Seine feinfühligen Schilderungen des harten aber auch von grenzenloser Glückseligkeit und Liebe erfüllten Lebens einer deutschen Frau Anfang dieses Jahrhunderts in Ostafrika sind zu ziemlich das Beste, was ich je über Afrika gelesen habe...
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch unterscheidet sich von den üblichen Bla-bla-bla-Afrika-Melodramen á la Jenseits von Afrika durch die fundierten historischen Details und Rahmenbedingungen,die der Autor perfekt in diese spannende Lebensgeschichgeschichte der deutschen Siedlerin Margarete Trappe in Ostafrika einfließen läßt. Liebe, Leidenschaft, Krieg und Afrika, wie man es kaum besser beschreiben kann: aus diesem Stoff werden Bestseller gemacht. Und ohne Frage wird dieses außergewöhnliche Buch bald im Kino zu sehen sein.
Der dokumentarische Anhang des Buches (ungewöhnlich für einen Roman - aber sehr toll!) macht deutlich, dass es eine wahre Geschichte ist, die der augenscheinlich sehr landeskundige Autor da hin- und mitreißend erzählt...
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Unterhaltsame Abenteuerlegende...
...erlebt in Deutsch-Ostafrika. Ich pflichte den vorrezensenten bei, es gibt etliche zeitsprünge in dieser außergewöhnlichen lebensgeschichte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Januar 2010 von Buch-Konsument
Männlich knapp, wenig afrikanisch
Gerade fertig geworden. Spannung entsteht nur durch Kenntnis Afrikas und Interesse an Kolonialgeschichte, allerdings sind die Ausführungen plakativ und moralisierend, weil... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. August 2009 von E. Meyer
Sachfehler
Habe gerade das Buch ausgelesen und war entsetzt. Es strotzt vor Rechtschreibfehlern (die Schlechtschreibreform mal beiseite gelassen). Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Februar 2008 von Lora Lotta
Buch über Ostafrika 1907 bis 1919, aber keine Romanbiografie
Sie ritt wie ein Mann, schoss wie ein Mann und dachte wie eine Eingeborene. Als Margarete Trappe, geborene Zehe, während des Ersten Weltkriegs ihre Farm in Ostafrika allein... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. August 2007 von Buchdoktor
Afrika, mon amour - und eine weisse Jägerin
Als ich die erste Folge des ZDF-Films Afrika, mon amour gesehen hatte, stieß ich im Internet auf das Taschenbuch "Die weisse Jägerin" von Rolf Ackermann. Wauhhh! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Januar 2007 von Afrikafan
Schön, aber schlampig
Eine wunderbare Geschichte, die Rolf Ackermann hier erzählt, und er versteht es, zu erzählen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Mai 2005 von jj_ruttmans
Heimweh nach Afrika
Als Urgroßnichte von "Mama Trappe", wie sie noch heute im südlichen Afrika respektvoll genannt wird, habe ich natürlich jede Zeile dieses Buches in mich eingesogen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. März 2005 von "lindemannproserve"
Erleben Sie Afrika in noch nie gekannter Schönheit
Als ich das Buch zum ersten Mal laß dachte ich eines von diesen Büchern erwischt zu haben, die nur Geschichtliche Ereignisse logisch verknüfpen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. März 2005 von Hairy Harr
Besser als "Jenseits von Afrika" !
Ich bin eine typische "Querleserin": mal wird hinten mal wird vorne gelesen. Wenn ich dann anfange, das ganze Buch von vorne zu lesen und es nicht mehr aus der Hand gebe, ist das... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. März 2005 von Monika
Nur etwas für hartgesottene Afrika-Fans
Das ist eines der wenigen Bücher, bei denen man sofort merkt, dass es zweifelsfrei von einem Mann geschrieben wurde. Habe es gerade nach ca. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Februar 2005 von Vivian Ryck
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