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Die weiße Hölle
 
 
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Die weiße Hölle [Taschenbuch]

Matt Dickinson , Ulrike Röska
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch --  
Taschenbuch, 2001 --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 448 Seiten
  • Verlag: Goldmann (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442416590
  • ISBN-13: 978-3442416592
  • Größe und/oder Gewicht: 20,7 x 13,9 x 3,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 216.728 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Auf den Spuren ihres verschollenen Mannes wagt sich die Fernsehmoderatorin Josie Turner an die Besteigung des Mount Everest. Sie will live vom Gipfel berichten, um durch die erhöhten Einschaltquoten ihren Fernsehsender vor dem Ruin zu retten. Josie ist zu allem bereit - und ahnt nicht, was für eine weiße Hölle sie am Everest erwartet ...

Über den Autor

Der Engländer Matt Dickison ist Fernsehjournalist, begeisterter Bergsteiger und Extremsportler. 1996 erfüllte er sich seinen lang gehegten Traum, den Mount Everest zu besteigen – zur selben Zeit, als Jon Krakauer mit der Todesexpedition unterwegs war. Dickinsons Dokumentation dazu, „ Death Zone“, war ein internationaler Bestseller. In „Die weiße Hölle“ verarbeitete er seine Erlebnisse auf dem höchsten Berg der Welt zu einem Roman.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Gerade habe ich die letzten Seiten dieses Buches verschlungen. Was für ein geniales Buch!!! Während dem Lesen hatte ich ständig das Gefühl, selbst dort oben auf dem Berg zu sein; alles ist so gut und lebendig erzählt, dass man sich ein genaues Bild von allem machen kann - ohne, dass es langweilig wird. Ich wäre am liebsten in das Buch "hineingehüpft", so hat es mich in den Bann gezogen. Schade, dass das Buch nun zuende ist...
Besonders gut gefallen hat mir die Mischung aus der Beschreibung der Natur-/gewalten und der (Un-)Menschlichkeit. Auch die zwei unterschiedlichen Handlungsorte in der ersten Hälfte des Buches, die so nach und nach zusammen finden, haben mir sehr gut gefallen. Und ein bisschen Herzschmerz darf natürlich auch nicht fehlen.
Fazit: einfach genial!!!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
TOLL 3. April 2005
Von realkenai & family TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Handlung (ohne zu viel zu verraten):
Strang 1: Der ehemalige Mount Everest Bergführer Hal Maher lebt als Lawinenforscher in Alaska. Beim Versuch ein älteres Ehepaar vor einem drohenden "Abgang" zu retten geraten er und seine Freundin selbst in höchste Gefahr.
Strang 2: Der erfolgreiche Medienunternehmer Sebastian Turner plant gemeinsam mit dem Bergführer Rick Fielding (ein Freund Mahers) eine Everest Besteigung mit Live Übertragung. Seine Frau Josie - Star der übertragenden Morningshow - unterstützt sein Vorhaben so gut sie kann, muss aber dann miterleben, dass während der Sendung die Verbindung zu den Gipfelstürmern abreißt und nie wieder zu Stande kommt.
Strang 3: Aus kommerziellen, vor allem aber ethischen Gründen, versuchen Josie Turner und Hal Maher selbst eine Besteigung des ME. Doch auch diesmal zeigt der Berg wenig Gnade.

State:
Seit langem hat es kein Buch mehr geschafft mich derart zu fesseln. Zum Glück waren gerade die Osterfeiertage und ich konnte es in einem Rutsch (etwa 9 Echtstunden) durchlesen (Guten Morgen Schatz - du stehst schon auf?).
Unglaublich flüssig und spannend geschrieben kann das Buch vor allem in folgenden Punkten begeistern:
--- Man merkt dem Text an, dass sich der Autor sowohl in Alaska (meinem Zweitwohnsitz) als auch im Hochgebirge auskennt. Seine detaillierten Problem- und Vorgehensbeschreibungen dürften nicht nur Ortskundige/Bergerfahrene gefallen.
--- Die Verhaltensmuster aller Protagonisten sind immer nachvollziehbar, da alle ausführlich in die Handlung eingeführt und vorgestellt werden.
--- Abgesehen von einigen wenigen Abweichungen - die er sich zwecks Action- und Spannungseinlagen gönnt, bzw. die für den Fortgang der Story notwendig sind - hält sich Matt Dickinson an das real Mach- und Vorstellbare. Schonungslos beschreibt er zum Beispiel die Folgen schwerer Erfrierungen (ein Grund warum ich mich mit relativ einfachen Alpengipfeln begnüg(t)e und auch am Denali nur im "sicheren" unteren Teil rumkrebste), zeigt aber auch die ganz normalen Probleme des Extrembergsteigens auf ohne dabei zu langweilen. Wirklich unglaubhaft ist nur das typisch amerikanische Ende, welches wiederum geradezu nach einer Verfilmung schreit.
--- Im Nachwort dankt der Autor ausdrücklich seiner Frau Fiona. Dem schließe ich mich an dieser Stelle an, denn vermutlich ihr ist es zu Verdanken, dass in diesem Roman auch die Gefühlslage der Partnerinnen der Alpinisten - während diese am Berg sind - sehr anschaulich und einfühlsam dargestellt wird.
--- Die unpersönliche Gnadenlosigkeit der Natur(gewalten) wird mehrfach hervorragend beschrieben. Als Beispiel nenne ich hier nur die Passage, in der Fielding kurz vor dem Gipfel den heraufziehenden Sturm bemerkt. Während der eher unerfahrene Turner noch von der Besteigung träumt, denkt Fielding bereits ans nackte Überleben. Im Vergleich für den Zivilisationsmenschen ist es so, als würde man ein Auto auf sich zurasen sehen - ausweichen unmöglich. Nur ist man 2 Sekunden später entweder tot oder schwer verletzt - Retter werden statistisch gesehen nach ca. 13 Minuten eintreffen. Oberhalb einer bestimmten Höhe dagegen ist keine Rettung zu erwarten, der Tod kommt ggfs. langsam, aber unausweichlich.
--- Ganz nebenbei wird Wissenswertes über Planung, Vorbereitung und Durchführung einer Himalaya Expedition vermittelt. Vor allem die Leistung der Sherpas - die eine Besteigung überhaupt erst ermöglichen - wird eingehend hervorgehoben.

Fazit:
Wegen der guten Charakterzeichnungen, dem flüssigen und gut verständlichen Schreibstil, sowie des spannenden Plots ist dieses 443 Seiten lange Buch (Ausgabe 2001) - abgesehen von Spartenfans (z. B. nur Krimi, nur Horror) mit gutem Gewissen jeder "Leseratte" zu empfehlen, unabhängig davon ob er/sie sich für Berge und Natur interessiert.

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Unbedingt lesen! 5. Januar 2005
Von Sunstorm
Format:Taschenbuch
Zu Beginn konnte ich mir nicht vorstellen, wie dieses Buch aufgebaut worden ist. Handelt es sich um eine 300-seitige Rettungsaktion? Trotz dieser Befürchtung (irgendwann hätte es mich sicherlich gelangweilt) las ich dieses Buch. Und wurde wirklich überrascht.
Die Geschichte zieht sich über viele Monate hinweg. Keine Rettungsmission ist der Grund für Josie und Hal auf den Everest zu steigen. Für eine solche Mission wäre es ohnehin zu spät. Josie hat ihren Mann an diesen Berg verloren und kann das nicht so einfach akzeptieren. Hal hat bei diesem Unglück einen Freund verloren. Beide wollen einem geliebten Menschen die letzte Ehre erweisen.
Das Buch ist wirklich unheimlich spannend geschrieben. Zu Beginn kennen sich Hal und Josie nicht. Erst irgendwann im Laufe der Geschichte treffen sie aufeinander. Bis dahin hat man alle Protagonisten bereits besser kennen gelernt und gewisse Sympathien entwickelt. Mir jedenfalls ging es so.
Der eigentliche Aufstieg auf den Everest ist dann das Highlight. Die Expedition wird spannend und sehr glaubwürdig erzählt. Die Leser werden mitgerissen in eine Umgebung, die Lebensfeindlicher fast nicht sein könnte.

Eine unheimlich spannende Geschichte die ich allen begeisterten Lesern nur ans Herz legen kann.

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