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Die weiße Garde: Roman [Taschenbuch]

Michail Bulgakow
4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

18. April 2006
Krieg und Frieden in Kiew: Michail Bulgakows erster, autobiografisch gefärbter Roman.

Dezember 1918: In Russland herrscht Bürgerkrieg. Die Truppen des kaiserlichen Deutschland haben weite Teile der Ukraine besetzt. Kiew wird zum Sammelbecken für die „Weißen“: Bankiers, Adlige, Halbweltdamen auf der Flucht vor der „roten Gefahr“.




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Produktinformation

  • Taschenbuch: 432 Seiten
  • Verlag: Sammlung Luchterhand (18. April 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3630620957
  • ISBN-13: 978-3630620954
  • Originaltitel: Belaja gvardija
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 11,8 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 37.307 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Michail Bulgakow wurde am 15. Mai 1891 in Kiew geboren und starb am 10. März 1940 in Moskau. Nach einem Medizinstudium arbeitete er zunächst als Landarzt und zog dann nach Moskau, um sich ganz der Literatur zu widmen. Er gilt als einer der größten russischen Satiriker und hatte zeitlebens unter der stalinistischen Zensur zu leiden. Seine zahlreichen Dramen durften nicht aufgeführt werden, seine bedeutendsten Prosawerke konnten erst nach seinem Tod veröffentlicht werden. Seine Werke liegen im Luchterhand Literaturverlag in der Übersetzung von Thomas und Renate Reschke vor.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Groß war es und fürchterlich, das eintausendneunhundertundachtzehnteJahr nach Christi Geburt, das zweite aber nach Beginn der Revolution. Reich war es im Sommer an Sonnenschein und im Winter an Schnee, und besonders hoch standen am Himmel zwei Sterne: der abendliche Hirtenstern Venus und der rote, flimmernde Mars.
Aber die Tage fliegen in friedlichen wie in blutigen Jahren pfeilgeschwind dahin, und die jungen Turbins bemerkten gar nicht, wie in klirrendem Frost der weißzottige Dezember angebrochen war. Oh, du unser Väterchen Frost, strahlend in Schnee und Glück! Oh, Mutter, lichte Königin, wo weilst du?
Ein Jahr nachdem die Tochter Jelena dem Hauptmann Sergej Iwanowitsch Talberg angetraut worden war und in der Woche, als der älteste Sohn, Alexej Wassiljewitsch Turbin, aus zermürbenden Feldzügen, aus Kriegsdienst und Elend zurückkehrte in die Ukraine, in die STADT, ins häusliche Nest, wurde der weiße Sarg mit dem Leichnam der Mutter den steilen Alexejewski-Hang hinuntergetragen nach Podol, ins Kirchlein des Guten Nikolai, das im Wswos stand.
Als für die Mutter die Totenmesse gelesen wurde, war es Mai, Kirschbäume und Akazien klebten die Spitzbogenfenster zu. Vater Alexander, vor Trauer und Verlegenheit stolpernd, blinkte und funkelte unter den goldhellen Lichtern, und der lilagesichtige Diakon, bis zu den Spitzen der knarrenden Stiefel in Gold gefaßt, rollte finster die kirchlichen Abschiedsworte für die Mutter, die ihre Kinder verließ.
Alexej, Jelena, Talberg, die im Hause der Frau Turbin aufgewachsene Anjuta und auch der vom Tod betäubte Nikolka mit seinem auf die rechte Braue herabhängenden Wirbelhaar standen zu Füßen des altersbraunen Sankt Nikolai. Nikolkas dicht an der langen Schnabelnase sitzende blaue Augen blickten verwirrt und todtraurig. Von Zeit zu Zeit hob er sie zum Ikonostas oder zu dem im Halbdunkel vergehenden Altarbogen, wo der traurige, geheimnisvolle alte Gott sich aufschwang und zwinkerte. Wofür dieses Leid? Ist das nicht ungerecht? Warum wird uns die Mutter genommen, als gerade alle zusammengekommen sind und Erleichterung eingetreten ist?
Der zum geborstenen schwarzen Himmel aufstrebende Gott gab keine Antwort, und Nikolka selbst wußte noch nicht, daß alles, was geschieht, richtig ist und sich stets zum Guten wendet.
Die Totenmesse war beendet, alle traten hinaus auf die hallenden Platten des Vorplatzes und geleiteten die Mutter durch die ganze riesige STADT zum Friedhof, wo unter einem schwarzen Marmorkreuz schon lange der Vater lag. Auch die Mutter wurde begraben.
Viele Jahre vor diesem Tod wärmte und hegte der Kachelofen im Eßzimmer des Hauses Nummer dreizehn auf dem Alexejewski-Hang die kleine Jelena, den Ältesten Alexej und den winzigen Nikolka. Wie oft wurde an der glutatmenden Kachelwand »Zar und Zimmermann« gelesen, die Uhr spielte eine Gavotte, und Ende Dezember roch es stets nach Tannengrün, auf dessen Zweigen verschiedenfarbiges Paraffin brannte. Gleich nach der bronzenen Spieluhr, die in Mutters - jetzt Jelenas - Schlafzimmer stand, ließ im Eßzimmer die schwarze Wanduhr ihren Turmuhrschlag ertönen. Der Vater hatte sie vor langer Zeit gekauft, als die Frauen noch die komischen Puffärmel trugen. Solche Ärmel trug man jetzt nicht mehr, die Zeit war wie ein Funke verstoben, der Vater, ein Professor, gestorben, die Kinder waren herangewachsen, aber die Uhr war die gleiche geblieben und schlug ihren Turmuhrschlag. Alle hatten sich so an sie gewöhnt, daß, verschwände sie durch ein Wunder von der Wand, es traurig wäre, als sei eine vertraute Stimme gestorben, und den leeren Platz hätte nichts ausfüllen können. Die Uhr war aber zum Glück unsterblich wie Zar und Zimmermann und die holländischen Kacheln, heiß und lebenspendend auch in schwerster Zeit wie ein weiser Fels.
Diese Kacheln, die alten roten Plüschmöbel, die Betten mit den glänzenden Kugeln, die verwetzten rosabunten Wandteppiche, darauf Alexej Michailowitsch, der einen Falken auf dem Arm trägt, und Ludwig XIV, der sich am Ufer eines seidenen Sees im Paradiesgarten aalt, türkische Teppiche mit dem wundersamen Geranke auf orientalischem Feld, das dem kleinen Nikolka im Scharlachfieber vor den Augen flimmerte, die bronzene Lampe mit dem Schirm, die besten Schränke der Welt mit den Büchern, die nach alter, geheimnisvoller Schokolade rochen, mit Natascha Rostowa und der Hauptmannstochter, die vergoldeten Tassen, das Silber, die Porträts und Portieren - die sieben verstaubten und vollgepfropften Zimmer, in denen die jungen Turbins aufgewachsen waren, das alles
überließ die Mutter in schwerster Zeit den Kindern; schon schwächer werdend und nach Atem ringend, klammerte sie sich an die Hand der weinenden Jelena und sagte: »Lebt in Eintracht
Aber wie? Wie sollte man leben?
Alexej Wassiljewitsch, der Älteste, ein junger Arzt, war achtundzwanzig Jahre alt, Jelena vierundzwanzig, ihr Mann, Hauptmann Talberg, einunddreißig und Nikolka siebzehneinhalb. Ihr Leben wurde just zu Beginn seiner Blüte entwurzelt. Der Sturm hatte schon lange von Norden her geweht, und er wütete je länger, desto schlimmer. Der älteste Turbin war nach dem ersten Schlag, der die Berge am Dnepr erschüttert hatte, in die Heimatstadt zurückgekehrt. Nun würde, so hoffte man, alles sich beruhigen und das in den Schokoladebüchern geschilderte Leben anfangen, doch im Gegenteil, es wurde immer schrecklicher. Im Norden tobte der Sturm, und hier unter den Füßen grollte und brodelte der aufgewühlte Schoß der Erde.
Das achtzehnte Jahr eilte seinem Ende zu und wurde von Tag zu Tag schrecklicher und widerhaariger.
Die Wände werden einstürzen, der Falke wird erschrocken vom weißen Handschuh auffliegen, das Licht in der Bronzelampe wird erlöschen und die Hauptmannstochter im Ofen verbrennen.
»Lebt in Eintracht«, hatte die Mutter den Kindern gesagt.
Sie aber würden sich quälen und sterben. Einmal gegen Abend, kurz nach der Beerdigung der Mutter, kam Alexej Turbin zu Väter Alexander und sagte:
»Ja, Trauer haben wir, Vater Alexander. Es ist schwer, die Mutter zu vergessen, noch dazu in so schrecklicher Zeit. Zumal ich gerade erst zurückgekehrt bin. Ich dachte, wir würden unser Leben in Ordnung bringen, und nun
Er verstummte, und so, in der Dämmerung am Tisch sitzend, blickte er nachdenklich in die Ferne. Die Zweige des
Kirchgartens hatten das Häuschen des Geistlichen ganz verdeckt. Es war, als begänne gleich hinter der Wand dieser engen, mit Büchern vollgestopften Studierstube ein geheimnisvoll wirrer Frühlingswald. Das dumpfe Brausen der abendlichen Stadt drang herbei, es duftete nach Flieder.
»Was soll man tun, was soll man tun?« murmelte der Geistliche verlegen. (Er war immer verlegen, wenn er mit Menschen sprechen mußte.) »Alles liegt in Gottes Hand.«
»Vielleicht geht all das eines Tages doch zu Ende, und es kommen bessere Zeiten?« fragte Turbin vor sich hin.
Der Geistliche regte sich im Sessel.
»Die Zeiten sind zweifellos schwer, sehr schwer«, murmelte er. »Aber man darf nicht den Mut verlieren.«
Dann schob er plötzlich die weiße Hand aus dem schwarzen Ärmel seines Priesterrocks, legte sie auf einen Stoß Bücher und öffnete das oberste, da, wo das buntbestickte Lesezeichen lag.
»Man darf nicht verzagen«, sagte er verlegen, aber irgendwie sehr überzeugend. »Verzagtheit ist eine große Sünde. Obwohl mir scheint, uns stehen große Prüfungen bevor. Ja, ja, große Prüfungen.« Er sprach immer sicherer. »In letzter Zeit, wissen Sie, sitze ich viel über den Büchern, natürlich aus meinem Fachgebiet, meist über Gottes Wort.«
Er hob das Buch so, daß das letzte Licht vom Fenster auf die Seite fiel, und las:
»Und der dritte Engel goß aus seine Schale in die Wasserströme und in die Wasserbrunnen; und es ward Blut.«
2
Es war also ein weißzottiger Dezember. Rasch
näherte er sich seiner Mitte. Schon war der Abglanz von Weihnachten auf den verschneiten Straßen zu spüren. Das...

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5.0 von 5 Sternen Keine Zeit für Helden 22. Januar 2006
Von weiser111
Format:Taschenbuch
"Die weiße Garde" nimmt in gewisser Weise eine Sonderstellung in Bulgakows Gesamtwerk ein: Man liest hier keine Groteske, keine irrwitzige Satire auf den real existierenden Sozialismus, blickt nicht in die schwindelerregenden Abgründe der menschlichen Seele, sondern man liest einen historischen Roman -- aber keinen gewöhnlichen historischen Roman. Bulgakow kann auch hier nicht verleugnen, dass er ein Meister des Phantastischen ist.
Die Handlung der "Weißen Garde" ist auf jenen kurzen Zeitraum des Jahres im Winter 1918/19 begrenzt, in dem sich das Schicksal kiews und der Ukraine entscheiden sollte: Der Roman beginnt mit dem Abzug Skoropadskis, des Hetmans von deutschen Gnaden, am 12. Dezember 1918; es folgt das Regiment Petljuras. Dessen Soldateska, die ukrainische Rada, wird schließlich Anfang Februar 1919 von der Roten Armee aus Kiew verjagt (dies nur die historischen Eckpunkte). Außerdem mischen immer wieder deutsche und polnische Militärverbände mit, und obendrein ist Kiew ein Zentrum der "Weißen": Adlige, Bankiers, Lebedamen, ehrenhafte und weniger ehrenhafte "Bürger" harren hier aus und fürchten die "Roten" -- ein wahrer Hexenkessel an Temperamenten und Weltanschauungen brodelt vor sich hin. Eine Lage also, wie sie unübersichtlicher kaum sein könnte.
Ins Zentrum der Ereignisse versetzt Bulgakow die zarentreuen Geschwister Turbin, die zunächst in geradezu grotesker Verkennung der Situation den Geist von Borodino aufrechterhalten wollen und die erst allmählich, jeder für sich und jeder auf seine Art, die Lage neu beurteilen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unfassbar 2. September 2008
Format:Taschenbuch
ist dieses Werk. Wer meint, dass klassische Literatur in unserem Heute nichts mehr zusagen hat, sollte "Meister und Margarita" und unbedingt "Die weiße Garde" lesen. Hier ist nicht nur der Höhepunkt des Bulgakovs einzigartigen Talents zu finden, sondern auch wirklich einzigartige Literatur zu genießen. Der Roman beruht auf historischen Tatsachen, aber es wäre kein Bulgakov, wenn er auch hier nicht seinen einmalligen Kosmos erschaffen würde. Witzig, traurig, originell und in einer dermaßen bildhaften Sprache geschrieben, dass ich geneigt bin zu behaupten: die Kinokunst steckt ohne Zweifel noch in den Kinderschuhen. Falls sie sich schon mal gewünscht hatten, ein anderes Dasein zu erleben, dann kann ich ihnen nur empfehlen: Lesen und erleben.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Keine Zeit für Helden 14. August 2005
Von weiser111
Format:Taschenbuch
"Die weiße Garde" nimmt in gewisser Weise eine Sonderstellung in Bulgakows Gesamtwerk ein: Man liest hier keine Groteske, keine irrwitzige Satire auf den real existierenden Sozialismus, sondern einen historischen Roman -- aber keinen gewöhnlichen historischen Roman. Bulgakow kann auch hier nicht verleugnen, dass er ein Meister des Phantastischen ist.
Die Handlung der "Weißen Garde" ist auf jenen kurzen Zeitraum begrenzt, in dem sich das Schicksal Kiews und der Ukraine entscheiden sollte: Die Handlung beginnt mit dem Abzug Skoropadskis, des Hetmans von deutschen Gnaden, am 12. Dezember 1918; es folgt das Regiment Petljuras. Dessen Soldateska, die ukrainische Rada, wird schließlich Anfang Februar 1919 von der Roten Armee aus Kiew verjagt (dies nur die historischen Eckpunkte). Außerdem mischen immer wieder deutsche und polnische Militärverbände mit; eine Lage also, wie sie unübersichtlicher kaum sein könnte.
Zudem ist Kiew zu diesem Zeitpunkt ein Zentrum der "Weißen": Adlige, Bankiers, Lebedamen, ehrenhafte und weniger ehrenhafte "Bürger" harren hier aus und fürchten die "Roten" -- ein wahrer Hexenkessel an Temperamenten und Weltanschauungen brodelt da vor sich hin.
Ins Zentrum der Ereignisse versetzt Bulgakow die zarentreuen Geschwister Turbin, die zunächst in geradezu grotesker Verkennung der Situation den Geist von Borodino aufrechterhalten wollen und die erst allmählich, jeder für sich und jeder auf seine Art, die Lage neu beurteilen.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Zeitdokument in höchster literarischer Qualität 15. November 1999
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Neben seinem unerreichten Hauptwerk "Der Meister und Margarita" ist dies wohl das gelungenste Werk von Michael Bulgakow. Die autobiographisch angehauchte Geschichte um die Geschwister Turbin spielt zur Zeit des russischen Bürgerkrieges in der Ukraine. Der Authentizität des Romanes kommt es dabei sehr zugute, daß der Autor selbst aus Kiew stammt.
Die Handlung spielt im Winter 1918/19 und ist eine Chronik der Ereignisse des Bürgerkrieges zwischen den sog. "Weißen" und den Roten, den Kommunisten. Zwar siegt am Ende der Kommunismus und die Geschwister Turbin finden sich auch damit ab - aber froh sind sie weniger über den Sieg der Roten, als über das Ende des schrecklichen Bürgerkrieges. Die Kritik am kommunistischen Regime kommt in vielen kleinen Spitzen zum Ausdruck, war jedoch nicht so plump, daß sie Bulgakow das Leben hätte kosten können. Zwar wurde erst 1966 in der UdSSR eine vollständige Fassung veröffentlicht, aber dies ist angesichts der doch deutlich zutage tretenden Kritik eigentlich kein Wunder.
Zwar reicht die sprachliche Brillianz und der Witz dieses Buches nicht an "Der Meister und Margarita" heran, der Stil ist jedoch sehr ähnlich und wem das genannte Buch gefallen hat, der sollte auf jeden Fall auch diesen Roman lesen.
Kurzatmig und immer wieder überraschend, wie man es eben von Bulgakow gewöhnt ist und erwartet, wird man von der ersten bis zur letzten Seite in den Strudel der Ereignisse hineingezogen. Besonders für den auch an den Ereignisse dieser Zeit interessierten Leser ein unverzichtbare Zeitdokument, aber auch für alle anderen ein köstliches Lesevergnügen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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