Das vorliegende Buch "Die weiße Flamme, Götterkriege 2" knüpft unmittelbar an den Vorgänger "Die Rose von Illian, Götterkriege 1" an. Obschon man eine Weile auf diese Fortsetzung warten musste und dadurch insofern einige Erinnerungslücken bezüglich der Handlungen aus dem ersten Teil vorhanden sein könnten und auch die Zusammenfassung in den ersten Seiten recht kurz gehalten ist, erreicht der Autor, dass man nach wenigen Seiten bereits wieder "drin" ist in der Geschichte um die Götterkriege.
Das Buch ist sicherlich nicht das Tiefgängigste, was die Fantasy Literatur zu bieten hat. Aber die Handlungen der liebgewonnenen Akteure aus den vorherigen Büchern, machen einfach großen Spaß zu lesen, da die Erzählweise flüssig und auch spannend gestaltet ist. Ähnlich einer "Soap" möchte man einfach wissen, wie es weitergeht, auch wenn die Handlungen teilweise eher banal sind, so sind sie stets unterhaltsam.
Das Buch selbst führt die Handlungsstränge des ersten Teils nahtlos weiter. Das Askir Kaiserreich führt seinen Krieg gegen den dunklen Kaiser fort.
Die Person Wiesel wird weiter ausgebaut, welcher den Kampf um Illian ebenso weiterführt wie Asela, Desina, Blix etc., und vor allem Leandra, welche mit Asela wohl den Kern dieses Teils bilden. Havald, die zentrale Person in der "Askir" Reihe erwacht wieder zum Leben, ist aber in diesem Teil eher eine Randfigur, aber mit entscheidenden Impulsen für den Erfolg der übrigen Akteure.
Wie gewohnt, wird der Aufbau mit einigen Spannungselementen der einzelenen Akteure in der Mitte des Buches gewürzt, um dann seinen Handlungshöhepunkt am Ende zu erreichen. Die Handlung dieses Teiles ist zwar in sich abgeschlossen, aber trägt natürlich bereits die Handlungsstränge für die kommenden Teile.
Für Fans des Autors und allgemein solche von Fantasy Literatur, absolut empfehlenswert, denn die Bücher, auch das vorliegende "die weisse Flamme" bietet hohes Lesevergnügen, was dazu führt, dass das Buch, wie auch die anderen Bücher von Richard Schwartz, sehr schnell gelesen ist und man auf die Fortsetzung gespannt sein darf.