"Die weiße Einsamkeit" ist ein wirklich beeindruckendes Werk.
Zum einen überzeugt die Gestaltung des Buches. Papier, Gliederung und Bebilderung sind wirklich herausragend aus dem üblichen Meer von Büchern.
Was etwas enttäuscht hat ist, dass wieder ein Buch dieses großen Autors zu 50% über seinen Bruder handelt. Als richtiger Bergsteiger ist jedem klar, dass es ein Unfall war, egal ob der Bruder am Gipfel oder am Fuße des Berges vermisst bleibt. Am Berg ist es immer ein Unfall! Und deshalb fordere ich eine Ende dieser Diskussion.
Viel wichtiger und wertvoller für die Literaturwelt wäre es, wenn Messner in seinem sehr anschaulichen und fesselnden Schreibstil, wie in diesem Buch, mehr Schreiben würde über Erlebnisse und Eindrücke am Berg.
Vielen Dank