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Die wahre Geschichte des VW-Käfers: Wie die Nazis Josef Ganz die VW-Patente stahlen [Gebundene Ausgabe]

Paul Schilperoord
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 25,95 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

11. Mai 2011
Dieses Buch erzählt zum ersten Mal das wechselvolle Leben des Ingenieurs Josef Ganz, des Erfinders Heckmotor angetriebener Kleinwagen, die als Volkswagen-Käfer Automobilgeschichte geschrieben haben: Von den kühnen Ideen bis zur Präsentation des Prototyps vor Adolf Hitler, von den ersten Stürmen der Begeisterung bis zu den Intrigen, Verfolgungen und Verfemungen durch die Nazis. Die längst fällige Aufarbeitung dieser Biographie fördert auch ein unheimliches Kapitel deutscher Automobil- und Industriegeschichte zutage. Nach jahrelangen Recherchen in Archiven Deutschlands, der Schweiz, Australiens und Kanadas und nach Sichtung von tausenden von Dokumenten, Mikrofilmen und Photos zeichnet der Autor die Entstehungsgeschichte des VW-Käfers und das Leben seines Erfinders nach. Vor dem Leser entsteht ein wahres Panorama der verrücktesten Epoche deutscher Industrie-, Politik und Kriegsgeschichte. Im Zentrum steht ein genialer Ingenieur, Redakteur und Konstrukteur sowie der aussichtslose Kampf um seine Erfindung, die zum meistproduzierten Automobil der Welt führen sollte. Dass diese Geschichte ihr automobiltechnisches Ende in Schweizer VW-Prototypen und ihre menschliche Komponente in einer Auswanderung nach Australien finden würde, gehört zu den vielen Unbekannten einer Geschichte, die hier, hervorragend recherchiert, zum ersten Mal in ihrer ganzen Tragik erzählt wird.

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Die wahre Geschichte des VW-Käfers: Wie die Nazis Josef Ganz die VW-Patente stahlen + Der erste Brezelkäfer + VW Käfer: 1933-1953
Preis für alle drei: EUR 65,80

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  • Der erste Brezelkäfer EUR 29,90
  • VW Käfer: 1933-1953 EUR 9,95

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
  • Verlag: Huber, Verlag (11. Mai 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3719315657
  • ISBN-13: 978-3719315658
  • Größe und/oder Gewicht: 26,6 x 21,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 300.543 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor

Paul Schilperoord geboren 1977 in Den Haag, Diplomingenieur Maschinenbau und Produktedesign, Master in Industriedesign an der Design Academy in Florenz. Redaktor, Journalist. Titel der Originalausgabe: Het ware verhaal van de Kever Hoe Hitler het ontwerp van een joods genie confisqueerde

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5.0 von 5 Sternen Was Begeisterung und Ausdauer schaffen können 27. Mai 2011
Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
In erster Linie handelt dieses Buch natürlich vom aufregenden Leben des Ingenieurs Josef Ganz und der Entwicklung des Volkswagen-Käfers. Aber das Vorwort macht deutlich, dass der niederländische Diplomingenieur Paul Schilperoord einige Persönlichkeitseigenschaften mit dem von der Geschichte vergessenen Josef Ganz teilt. Denn ohne das innere Feuer und die außerordentliche Hartnäckigkeit des 1977 geborenen Autors wäre aus unzähligen Puzzlesteinen nie ein so spannendes Buch entstanden. Als ich seinen Verfasser an der Vernissage im Verkehrshaus der Schweiz kennenlernte, war ich fasziniert, wie nüchtern er über die vielen Hindernisse berichtete, die er im Laufe seiner jahrelangen Recherchierarbeit überwinden musste. Denn vom VW-Betriebsarchiv erhielt er kaum Unterstützung. Und selbst nach dem Erscheinen seines Buches hatte man den niederländischen Diplomingenieur, Maschinenbauer und Produktedesigner nicht nach Wolfsburg eingeladen. Es scheint ganz so, als wolle man die wichtige Rolle von Josef Ganz bei der Entwicklung des Volkswagens nicht zur Kenntnis nehmen.

Da ein Mythos seine Kraft auch aus dem bezieht, was er verschweigt, ist das Stillschweigen rund um den begnadeten deutschen Automobilingenieur nachvollziehbar. Wenn es denn tatsächlich so ist, dass ausgerechnet ein Jude zu den geistigen Vätern von Hitlers Volkswagen-Idee gehörte, dann werden lieb gewonnene Bilder zerstört. Auch wenn vieles dafür spricht, dass Paul Schilperoord recht hat, muss kann das noch nicht die ganze Wahrheit sein. Denn Diskussionen mit anderen Fachleuten an der Buchvernissage zeigten mir, dass die Quellenlage ebenso schwierig wie verworren ist. Kommt hinzu, dass es auch der Zeitgeist ist, der Ideen kreiert.

Während auf Wikipedia nur wenig über Josef Ganz nachzulesen ist, wartet Paul Schilperoord mit 300 Seiten auf, von denen allerdings viel Platz für das ausgezeichnete und oft überraschende Bildmaterial weggeht. Nach dem Vorwort, den Verdankungen und dem Prolog wird der Leser ins 19. Jahrhundert entführt, in dem Dr. Hugo Markus Ganz seit 1888 als Auslandkorrespondent in Budapest tätig war und sich zehn Jahre später über die Geburt seines Sohnes Josef freute. Im Rückblick war Josef Ganz allerdings froh, dass er und seine Schwester Margit in Wien, dem damaligen kulturellen und intellektuellen Zentrum Europas aufwachsen durften.

Weil Paul Schilperoord die vielen Puzzlesteine seiner jahrelangen Recherchen nicht einfach auf dem Tisch ausbreitet, sondern als durchkomponierte Geschichte präsentiert, macht die Lektüre Spaß. Der Leser wird an den Geburtsort der Automobiltechnik mitgenommen, erlebt Weihnachten in Wien, Ausschnitte aus dem ersten Weltkrieg, die goldenen Zwanzigerjahre und erste Autorennen. Und wer überhaupt keine Ahnung hat, wie ein Motor funktioniert, erfährt auf spielerische Weise, wie eine neue Generation von Antriebsgeräte entstand.

Das Kapitel "Der Käfer wird geboren" beginnt ab Seite 64 und zeigt erste Testfahrten mit dem Benz-Tropfenwagen und den von Josef Ganz und Ardie gebauten Volkswagen. Wie und warum der Käfer dann sabotiert wurde erfahren wir im nächsten Kapitel, nach dem es mit Intrigen in Paris weitergeht. Mit dem kleinen "Maikäfer" gelang Josef Ganz in den 1930iger-Jahren ein Konzept, das die deutsche Automobilindustrie in den Bann zog. Unabhängige Radaufhängung, Pendelachsen, Rückgratchassis, niedriger Schwerpunkt und Heckmotor interessierten schließlich auch BMW. Und der AM1 kam dem angestrebten Volkswagen schon sehr nahe. Ein Kapitel ist der IAMA 1933 gewidmet, an der Hitler die Eröffnungsrede hielt und Ganz für seine Innovationskraft gratulierte. Zwei Monate später klopfte dann die Gestapo an dir Tür des jüdischen Konstrukteurs und klage Josef Ganz und Frank Arnau wegen Erpressung an. Weitere Kapitelüberschriften lauten: Volkswagen auf die Autobahnen - Hitler skizziert den Käfer - Hotel Kaiserhof, Berlin 1934 - Nacht der langen Messer - Der Schweizer Volkswagen - Zuflucht in Australien. Man sieht also, das auch die weitere Lektüre Spannung verspricht und den Leser in kulturellen, technische und politische Umfelder führt, von denen er bestimmt nicht so viel weiß, wie ihm der Autor mitteilen wird.

Mein Fazit: Ob Paul Schilperoord wirklich die Wahrheit über den VW-Käfer ans Licht bringt, kann ich als Automobiltechnik-Laie auch nach der Lektüre nicht beurteilen. Sicher ist nur, dass es Paul Schilperoord gelungen ist, aus unzähligen Informationen eine Geschichte zu spinnen, die mir stimmig scheint und spannend zu lesen ist. Kommt hinzu, dass ich kein Buch über diese Zeit und die Entwicklung eines Volkswagens kenne, das mit so interessantem Bildmaterial aufwartet.
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5.0 von 5 Sternen Die wahre Geschichte des VW Käfers 21. März 2013
Der VW Käfer ist wohl das beliebteste Auto. In fünfundsechzig Jahren wurden davon mehr als21,5 Millionen Exemplare gebaut, und das hübsche Auto wurde sogar zum Symbol für die friedfertige Hippiebewegung ein schriller Kontrast zu seiner Herkunft als Volksauto für Nazideutschland. Es ist allgemein bekannt, dass Adolf Hitler Ferdinand Porsche beauftragte , mit Staatsgeldern einen Volkswagen zu entwickeln, aber nahezu unbekannt ist, dass Hitler die Volkswagenidee und FerdinandPorsche das technische Konzept vom jüdischen Ingenieur Josef Ganz übernahmen. Er hatte den Grundentwurf entwickelt, das Konzept eines bezahlbaren Volkswagen jahrelang propagiert, fuhr bereits 1933 mit einem erfolgreichen Prototyp namens Maikäfer in Frankfurt herum und stellte das serienmässige Produktions-Modell in Anwesenheit von Hitler als Deutschen Volkswagen vor. Dann ging es weiter. Mit einem vorgestellten Standard Superior war ein erster Schritt gelungen, in Richtung Volkswagen. Jedoch war der Verkaufspreis von 1590 Reichsmark nach Josef Ganz noch zu hoch, um eine Massenproduktion möglich zu machen. Anfang Mai schrieb er in Motor Kritik: Mittleres Einkommen und Haltungskosten stehen in Deutschland noch in einem Verhältnis zueinander, das die Popularisierung auf breiter Basis ausschließt. Nach Schätzung von Persönlichkeiten mit bewährtem Blick ist die Ausbreitung des Kraftwagens in entscheidendem Ausmasse ungefähr an folgende Bedingungen geknüpft. Neuanschaffungspreis eines Viersitzers mit 60 km Geschwindigkeit, 5 Liter Verbrauch und 5-jähriger Lebensdauer sowie billigster Reparaturmöglichkeit nicht über 1000 Mark. Der Schlüssel zum Volkswagen war es, gemäß Josef Ganz, nach den modernsten Richtlinien ein kleines vierplätziges Auto mit einem niedrigen Gewicht von 350 Kilogramm zu entwerfen. Dadurch konnte der Preis auf weniger als 1000 Mark begrenzt werden, und das Auto konnte in dieser Klasse mit einem Führerschein für Motorräder gefahren werden. Josef schätzte für eine Volkswagen unter 1000 Mark den Absatz in Deutschland auf ca. eine Million Stück. So der Anfang und die Ära VW. Josef Ganz hatte in zwanzig Jahren unter der Leitung von Nordhoff hauptsächlich nur ein Modell produziert, den Käfer. Diese Ein-Modell-Politik wurde erst nach dem Tod von Nordhoff geändert, als 1974 das Nachfolgermodell eingeführt wurde. Der VW Golf. Der Golf beruhte auf einem völlig anderen Konzept. Er besass einen Frontmotor mit Wasserkühlung und einen Vorderradantrieb. Aber trotz der Einführung dieses neuen Modells wurde der Käfer in Deutschland noch bis 1978 produziert. Danach wurde die Herstellung noch jahrelang in Brasilien und Mexiko fortgesetzt. Wegen der anhaltenden Beliebtheit des VW Käfers wurde 1998 der New Beetle geschaffen, ein Auto auf der Basis des Golf-4, jedoch mit einer ursprünglichen Käfer inspirierten Karosserie. Der allerletzte authentische Volkswagen Käfer rollte 2003 in Brasilien vom Band. Insgesamt wurden mehr als 21 Millionen VW Käfer hergestellt, eine unglaubliche Erfolgsgeschichte , die mehr als siebzig Jahre zuvor begonnen hatte, mit einem kleinen Maikäfer. Das Buch ist im Huber Verlag erschienen. Es ist ein technischer Meilenstein aus der Anfangsidee rund um den Käfer. Präzise technische Daten vermitteln dem Leser ein Bild von den Anfängen. Tolle Fotos von teilweise unbekannten Vorgängern des Käfers. Die fünf Sterne sind berechtigt. Sehr empfehlenswert.
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5.0 von 5 Sternen Brillante Einblicke 1. März 2013
Von Amazon bestätigter Kauf
Als Porsche- und Käferfan fehlte mir genau das Wissen um Josef Ganz um mein Bild rund um Porsche und Volkswagen abzurunden. Danke an Paul Schilperoord für die Biographie eines unbekannten, vergessenen und heute verleugneten, doch aufgrund seiner Ingenieurskunst wegweisenden und bedeutenden Menschen. Ohne ihn wäre die Entwicklung des modernen Wagens nicht so schnell vonstatten gegangen.
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