Vor über dreitausend Jahren begann eine der spannendsten Geschichten der Welt.
Die wahre Geschichte der Schokolade
Lassen wir uns auf eine uralte, wechselhafte und überaus spannende Gechichte ein.
Alles begann mit der Maya und Azteken. Jenen fast ausgestorbenen Völkern, für die Schokolade - ober besser Kakao - mehr war, als nur Nahrung und eine Speise der Götter. Sie benutzten Kakaobohnen als Zahlungsmittel, wie wir heute Münzen aus Metall.
Als die Spanier in das Reich der Ur-Völker Amerikas einfielen, gelangte die Schokolade nach Europa. Sie wurde weiterentwickelt, und am Ende landen wir bei den profanen Schokoladenriegeln unserer Zeit.
Doch die Coe's - oder besser Michael D. Coe, der das Werk seiner Frau nach ihrem Tod nach ihrem Vorstellungen vollendet hatte - erzählen nicht nur oberflächlich den Weg der Schokolade. Auch geben sie nicht viel auf Mythen und Halbwissen. Sie - selbst Anthropologen und Spezialisten für mittelamerikanische Hochkulturen - folgen den Fakten und berichten detailliert über die Geschichte, die die Schokolade in den letzten dreitausen Jahren mitgemacht hat.
Da ist es dann auch nicht mehr verwunderlich, dass von den über 350 Seiten alleine zehn für die Bibliographie und weitere zehn für Fußnoten und Quellenangaben herhalten müssen. Ich würde dieses Buch als das Kompendium der Schokolade ansehen. Keine Rezepte, die gehören in Kochbücher, nur Fakten. Für Schokoholics unbedingt zu empfehlen.
Und nebenbei erfährt der Leser auch noch etwas über die Kulturen Mittelamerikas und die Eroberund durch die Europäischen Besatzer.