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Die wahre Geschichte der Päpstin Johanna
 
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Die wahre Geschichte der Päpstin Johanna [Taschenbuch]

Peter Stanford , Hans Freundl
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 272 Seiten
  • Verlag: Aufbau Taschenbuch; Auflage: 1 (24. September 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3746670721
  • ISBN-13: 978-3746670720
  • Originaltitel: The She - Pope
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,6 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 283.280 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Peter Stanford
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Wer war die Päpstin Johanna? Die Figur der Päpstin Johanna gab lange Zeit zu immer neuen Legenden Anlass. Die katholische Kirche will bis heute nichts von einer Päpstin wissen, doch ihre Spuren sind an vielen Orten offenkundig. Peter Stanford, ein renommierter britischer Journalist, hat sich in Rom, Siena und Fulda umgesehen und bringt Licht in das Dunkel einer abenteuerlichen Geschichte. »Eine lohnenswerte Lektüre.« Frankfurter Allgemeine Zeitung

Über den Autor

Peter Stanford ist Fernseh-, Rundfunk- und Zeitungsjournalist. Er schreibt regelmäßig für verschiedene Tageszeitungen. Als ehemaliger Redakteur des "Catholic Herald" hat er auf Channel 4 die preisgekrönte Dokumentationsserie "Catholics and Sex" moderiert und das Buch dazu geschrieben. Er ist Autor des internationalen Bestsellers "The Devil: A Biography", der für´s Fernsehen verfilmt wurde. Peter Stanford lebt mit seiner Frau und seinem Sohn in London.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von fantafrau TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Peter Stanford versucht in diesem Buch, der „wahren“ Geschichte der Päpstin Johanna, die mutmaßlich als Johannes VII. im 9. Jahrhundert die Geschicke der katholischen Kirche gelenkt haben soll, auf den Grund zu gehen. Hierzu untersucht er die verschiedenen mittelalterlich-kirchlichen sowie säkularen Quellen, noch vorhandene und mutmaßliche Statuen, Orte, mit denen Johanna in Verbindung stand und Menschen, die bis heute über sie forschen, bemüht sich zu einem ausgewogenen Urteil zu kommen und stuft ihre jeweilige Glaubwürdigkeit ein. Dies wurde an manchen Stellen, insbesondere im Rahmen der Quellenrezeption oder bei Darstellungen von analogen Lebensläufen einiger Frauen für mich ehrlich gesagt etwas langweilig, auf der anderen Seite aber auch stellenweise wirklich interessant – Dies wird wohl jeder unterschiedlich einschätzen. Zudem bietet Stanford eine Rezeptionsgeschichte der Figur der Johanna in Belletristik, Kunst und Kultur generell. Ein großer Pluspunkt des Buches ist, dass er dies in einer journalistisch aufbereiteten Form tut, indem er seinen eigenen Zugang und Verlauf der Recherchen anschaulich und chronologisch beschreibt und nicht etwa eine relativ langweilige Quellenuntersuchung bietet, die man wohl sonst an dieser Stelle erwarten müsste. Dies macht das Buch weitgehend ganz gut lesbar, auch wenn eben jene unerlässlichen Quellenbewertungen und damit verbundene Querschnitte an einigen Stellen etwas langatmig zu werden drohen. Sein Fazit am Ende des Buches erschien mir als „Laien“ als durchaus von unterschiedlichen Seiten aus abgesichert und intuitiv-logisch nachvollziehbar, sicherlich wird von einiger Seite Diskussionsbedarf darüber angemeldet werden und bestehen, aber dennoch ist das Buch eine gute Alternative für Leute, die sich über die Hintergründe der Päpstin informieren wollen, ohne eine langweilige wissenschaftliche Abhandlung lesen zu wollen. Aus diesen Gründen gibt es von mir VIER – wenn auch knappe – STERNE! (Theoretisch müsste es für die vergleichsmäßig schlechte Qualität des Taschenbuches – typisch Aufbau-Verlag, eimal gelesen und der gesamte Buchrücken ist verzogen! – eigentlich noch einen Stern Abzug geben, aber wir wollen ausnahmsweise mal nur den Inhalt bewerten!)
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33 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
"Die wahre Geschichte der Päpstin Johanna" wollte ich erfahren, nachdem ich den Roma "Die Päpstin" von Cross gelesen hatte. Ob Johanna wirklich gelebt und zum Papst gewählt wurde, konnte auch P.Stanford schlußendlich nicht klären. Doch die sehr manigfaltigen, davon bereits etlich verschollene, Indizien sprechen - je nachdem wer sie auslegt - für sich, das stellt P.Stanford deutlich klar. Er führt in seinem Buch alle Quellen - angefangen von der Chronik von Martinus Polonus auf. Dadurch konnte ich einen übersichtlichen und gut erklärten Einblick in die nachweisbare Geschichte Johannas und v.a. über die Geschichte der Aufzeichnungen bis zum heutigen Tage erhaschen. Über die Päpstin Johanna wurde seit jeher viel geschrieben. Der Roman von Cross (womit ich überhaupt zu dem Thema kam) ist ein weiterer, der das heiß diskutierte Thema aktuell in unser Leben trägt und beiträgt an der wahren Geschichte Johannas dranzubleiben. Ich persönlich werde jetzt zwei der Quellen von P.Stanford lesen: "Die Papstfabeln des Mittelalters" von Joh.Jos.Ingnaz Döllinger und "Pope John VIII, an English Woman, alias Pope Joan" von Joan Morris lesen, um das Thema für mich zu vertiefen. K.Grimberg
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75 von 108 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von "hamwdl"
Format:Taschenbuch
Donna Cross' "Historischer Roman" ist weniger "historisch" ist als die Asterix-Abenteuer ; doch das unkritische Romanpublikum taumelt von einer Ekstase in die andere ! Dann gibt es das Buch von Elisabeth Gössmann "Die Päpstin Johanna" , welches eine hervorragende akademische Arbeitsleistung darstellt , sich aber leider um definitive Schlussfolgerungen drückt , weil die stock-katholische Verfasserin sich ganz einfach nicht traut , zuzugeben , dass an der Päpstin-Geschichte doch etwas dran sein könnte . Man nimmts gelassen und hofft , dass wenigstens der - auch katholische ! - Journalist Peter Stanford wenigstens den Mut findet , endlich einmal "Ja" ODER "Nein" zu sagen . Gössmann geht mit einer bewundernswerten akademischen Akribie an das Problem heran , wagt aber nicht den Schluss , dass es die Päpstin gegeben haben KÖNNTE . Stanford geht von vornherein davon aus , dass es die Päpstin gegeben hat , man könnte schon sagen gegeben haben MUSS . Beide Ansätze sind vom Wissenschaftlichen her zu verwerfen . Gössmann hat sich viel Mühe gemacht , Stanford ist viel in Europa herumgereist . Vielleicht sollte sich Stanford einmal das Gössmann-Werk unter wissenschaftlichen Aspekten zu Gemüte führen , sich mit (bitte nicht katholischen !) Wissenschaftlern zusammentun und dann die ganze Sache noch einmal aufrollen . Er wird erheblich mehr Arbeit in Literaturstudien verwenden müssen als er dies - zumindest dem Augenschein nach - bislang getan hat ; er wird alte Bücher einmal naturwissenschaftlich untersuchen bzw. untersuchen lassen müssen ; aber er wird dann mit Sicherheit zu einem fundierteren Ergebnis kommen als bisher . Alle seine Fragmente sind für sich allein betrachtet nur winzige Steinchen zu einem Riesenpuzzle , seine Schlussfolgerungen kommen - und das ist negativ gemeint - journalistisch schnell . Wer sich wirklich die Arbeit machen will , das Thema "Päpstin Johanna" ein für alle Mal zu klären , braucht die Arbeitswut und systematische Arbeitstechnik der Gössmann , darf auf keinen Fall katholisch sein , sollte trotzdem guten Zugang zum Vatikan haben und schliesslich so flüssig schreiben können wie Stanford . Für jemanden wie mich , den das Thema ganz einfach "nur so" interessiert , liest sich Stanford ein bisschen zu sehr wie die BILD-Zeitung , es fehlt die wissenschaftliche Tiefe und Ernsthaftigkeit , zumal er - so liest es sich zumindest für mich - von der Existenz der Päpstin überzeugt zu sein scheint ; aber die Beweise scheinen mir dürftig . Das Thema ist zweifellos für eine einfache journalistische Hau-Ruck-Untersuchung , wie sie Stanford vorgelegt hat , viel zu komplex . Die Thematik ist aber auch nicht dazu geeignet , einfach "schwebend" zu bleiben wie dies Gössmann dadurch tut , dass sie eben keine definitiven Schlüsse zieht . Schwierig ist das Gebiet allemal . Der Vatikan respektive die katholische Kirche darf nach einem Gerichts-Urteil als "kriminelle Vereinigung" bezeichnet werden . Der Ausdruck ist vielleicht etwas zu hart , kennzeichnet aber doch , dass es sich dabei um eine nach aussen ziemlich abgeschottete Institution handelt , die ihre Macht schützt , notfalls auch rücksichtslos gebraucht , nachweislich über Leichen geht , sich auch nicht scheute - trotz interner Kenntnisse - mit Hitler und Franco zu paktieren , worunter wir in Deutschland übrigens heute noch zu leiden haben ; denn eine Trennung von Staat und Kirche wird in Deutschland durch die zwischen dem Vatikan und Hitler ausgehandelten Lateran-Verträge de facto noch immer verhindert ! "Der Zweck heiligt die Mittel" steht angeblich auf Latein in der Kuppel des Petersdoms . Wie soll man solch eine Institution , die das Vertrauen des "christlichen Abendlands" seit zwei Jahrtausenden manipulativ für ihre eignen Zwecke missbraucht , noch heute keinerlei Steuern zahlt (!!!) , für eine ECHTE wissenschaftliche Untersuchung gewinnen ? Ob sich die historische Frage MIT Hilfe des Vatikans und seiner für Otto Normalverbraucher nahezu unendlich grossen und geheimnisvollen Bibliotheken wird lösen lassen , kann vorläufig dahingestellt bleiben ; GEGEN den Willen des Vatikans wird aber niemand dieses Problem lösen können ! Sicherlich bezweifle nicht nur ich , dass auch einem engagierten Verfasser wie Stanford keine Hilfe vom Vatikan zugestanden wird ; auch Stanford selbst , obwohl er sich ja noch ganz zurückhaltend an den Vatikan "herangemacht" hat , musste schon die Mauern dieses erzkonservativen Alte-Männer-Klubs zu spüren bekommen . Warum sieht es eigentlich der Vatikan bzw. die katholische Kirche als Ganzes als "Schande" an , falls es wirklich eine Päpstin gegeben haben sollte ? Dem Atheisten wie mir erscheint dieses Verhalten um so paradoxer - um nicht zu sagen widernatürlicher - als doch gerade die katholische Kirche seit eh und je den heutzutage schon kriminell zu nennenden Unsinn "Seid fruchtbar und mehret Euch" predigt . Wieso ist eine Frau dann eine "Schande" ? Wieso ist das Gebären unanständig ? Wieso masst sich diese antiquierte Institution eigentlich heute überhaupt noch an , ALLEN Menschen Verhaltensmassregeln geben zu können , wo doch gerade die Geschichte der katholischen Kirche - und diese ist ja fast identisch mit der Geschichte des Christentums als Ganzes ; das bisschen Protestantismus kann man getrost beiseite lassen - seit Jahrtausenden mit Blut befleckt ist ?! Ich wünsche mir eine neue Auflage der "Wahren Geschichte der Päpstin Johanna" von Peter Stanford , bei der er dann seine guten und auch gutgemeinten Ansätze mit der akribischen Arbeitsweise von Elisabeth Gössmann kombiniert . Dann käme vielleicht auch einmal ein Schlusspunkt unter dieses Thema , das viele Menschen innerlich bewegt , was mir als Ketzer allerdings unverständlich bleibt ; aber das steht auf einem anderen Blatt . Stanford ist jedenfalls zehnmal mehr lesenswert als die hochgejubelte Seifenoper von Donna Cross . Ich gebe deswegen nur drei Sternchen , weil mir Stanfords Buch über weite Passagen zu oberflächlich erscheint . Immerhin hat Stanford - für einen Journalisten - im Ganzen doch eine recht gute Arbeit geliefert !
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