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Die wahre Geschichte der Effi B.
 
 
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Die wahre Geschichte der Effi B. [Taschenbuch]

Dorothea Keuler
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 237 Seiten
  • Verlag: Piper (1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492227686
  • ISBN-13: 978-3492227681
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.041.308 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Dorothea Keuler
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Das ist die Geschichte der Anna von Innstetten, der Tochter Effis, die nie recht hat akzeptieren können, was man ihr von ihrer Mutter erzählte: die Geschichte mit Major Crampas; die auf so banale Weise später entdeckte Korrespondenz der beiden; das Duell ihres Vaters, Barons von Innstetten, mit Crampas; die Verbannung Effis und ihr früher Tod im Hause ihrer Eltern auf Hohen-Cremmen. Als Anna 1922, inzwischen volljährig, ihre Nachforschungen aufnimmt, entwirrt sie ein Lügengespinst, an dem zu weben bereits Luise von Briest, Effis Mutter, fast vierzig Jahre früher begonnen hatte: Wohl wahr, Luise hatte Baron von Innstetten entsagt und ihn gleichsam stellvertretend an ihre Tochter verheiratet. Aber mitnichten war die Liebe zwischen Luise und Innstetten so unschuldig geblieben, wie Fontane uns dies glauben machen will. Wie ein Spuk lastet fortan der Fehltritt Luises auf der Familie und findet erst im Jahre 1945 sein Ende mit Schrecken.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Der vielversprechende Titel hat mich neugierig gemacht auf eine unterhaltsame Lektüre, die Effis Geschichte mal in einem ganz anderen Licht zeigt. Daraus ist nicht viel geworden. Dorothea Keuler berichtet in einem sehr einfallslosen Stil über die erotischen Verfehlungen von Effis Mutter Louise von Briest, die platt als durchweg hartherzige und selbstsüchtige Frau dargestellt wird. Diejenigen, die Fontanes Roman kennen -es wäre ohne diese Kenntnis noch witzloser, "Effis wahre Geschichte" zu lesen-, haben einen gewissen Anspruch an Plausibilität an diese Neufassung des Romans. D. Keuler wird dem aber leider nicht gerecht. Sie konstruiert eine verschrobene Geschichte, die, je weiter man kommt, immer unglaubwürdiger wird. An innerer Logik überhaupt nicht interessiert (Geschweige denn an Logik in Zusammenhang mit Fontanes Urfassung) wird auch die Rolle der Erotik und vor allem die der lesbischen Liebe, die plötzlich aller Orten auftaucht und jede Frau in ihren Bann zieht, überzeichnet. Das läßt das Buch übertrieben und gleichzeitig öde wirken, denn der Eindruck entsteht, die Autorin habe mit aller Kraft versucht, jedes Detail in Fontanes Roman umzudrehen und zu "Effis Gunsten" zu ändern. Es scheint ein hartnäckiger Kampf gegen die Unterdrückung von Effis Sexualität (und der der Frauen um sie herum -natürlich ausgenommen ihrer Mutter), ihrer Menschenwürde und Freiheit zu sein. Dieser Angriff ging für mein Empfinden nur leider ins Leere, denn wer Fontane wirklich kennt und die "Effi" genau gelesen hat, weiß, daß das nicht nötig ist. "Effi Briest" ist Gesellschaftskritik in scharfer Form, und trotz ihres Todes am Ende des Romans ist Effi die Figur im Roman, die von Fontane am meisten geliebt wird. Sie kommt im Rahmen seiner umfassenden Kritik "am besten weg" und ist außerdem die einzige ausser der Sängerin Marietta Trippelli, die ihre Liebe und Sinnlichkeit -wenn auch nur im Ehebruch- frei ausleben "darf". Wer sich für Romane wie "Effi" wirklich interssiert,dem wäre mit "Madame Bovary" oder "Anna Karenina" weitaus besser geholfen.
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