...der Kunst einzudringen. Endlich einmal erspart es ein Kunstbuch, dem „doch so unwissenden Leser" dessen mühevolle und mit oft sadistischen Aneinanderreihung nicht zusammen hängender Fakten gespickte Vorbereitung zu seiner Initiation in die bildungsbürgerlichen Geheim-Wissenschaften deutscher Kunstvereine.
Stattdessen erfährt der Leser, wie Kunst gemacht wird, welche Hintergründe, Techniken, Bedeutungsinhalte hinter dem Schaffen von Architekten, Bildhauern, Malern und Grafikern stecken. Das Buch liest sich dann wie ein „Krimi". Natürlich kann es nicht immer vollständig sein. Aber das Buch leistet viel mehr und viel Wichtigeres als andere Kunstdarstellungen: Es macht Lust auf mehr.