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Die vierte Hand [Gebundene Ausgabe]

John Irving , Nikolaus Stingl
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (78 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

2002
Ein New Yorker TV-Journalist verliert während einer Reportage vor laufender Kamera seine linke Hand - sie wird von einem hungrigen Zirkuslöwen aufgefressen. Millionen Fernsehzuschauer sind Zeugen des Unfalls. Nach dem Willen einer Zuschauerin soll der Journalist die Hand ihres Gatten bekommen - falls dieser stirbt. Doch der Mann ist jung und kerngesund... Rufus Beck, seit Jahren einer der profiliertesten deutschen Schauspieler, ist der ideale Sprecher für dieses skurrile Buch. Er liest nicht einfach vor - er "lebt" die Geschichte und zieht dabei alle Register seines schauspielerischen Könnens.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 439 Seiten
  • Verlag: Diogenes; Auflage: 2 (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257063032
  • ISBN-13: 978-3257063035
  • Größe und/oder Gewicht: 19,1 x 12,6 x 2,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (78 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 366.908 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Millionen Menschen an den Bildschirmen wurden Zeugen, wie dem smarten Nachrichtenmann und Frauenschwarm Patrick Wallingford während einer Live-Reportage über eine verunglückte Trapezkünstlerin in einem indischen Zirkus die Hand von einem Löwen abgebissen und verspeist wurde. Die fehlende linke Hand des Löwenmanns, wie alle Welt Wallingford fortan nannte, sollte das Leben einiger Menschen drastisch verändern!

Mit dieser zarten Reminiszenz an seinen Roman Zirkuskind, meldet sich John Irving, pünktlich zu seinem 60. Geburtstag und nach leichter Talfahrt seiner letzten beiden Romane, mit einer bizarren, hoch erotischen Liebesgroteske voll skurriler, wunderbar gezeichneter Charaktere zurück, die Irving aus seiner schier unerschöpflichen Personalkartei wie aus einem Hut zaubert.

Fünf Jahre später sieht Dr. Zajac, der geniale Chirurg und Sonderling (mit einer Zwangsfixierung auf das Einsammeln von Hundekot) seine Chance gekommen, Amerikas erster Handtransplanteur zu werden. Die mysteriöse Doris Clausen vermacht Wallingford die Hand ihres kürzlich verstorbenen Gatten. Zwei schicksalhafte Bedingungen sind für Patrick an dieses Himmelsgeschenk geknüpft: Die kinderlose Witwe fordert ein Besuchsrecht an der Hand ihres dahingeschiedenen Gatten sowie ein Kind von Patrick, wofür sie diesen ohne Umschweife gleich in Dr. Zajacs Praxis in die Pflicht nimmt.

Wallingfords Handstumpf wird zur Metapher für einen fürchterlichen Verlust, der zum eigentlichen Lebenssinn führt. Einem Stigmatisierten gleich, zieht Patrick enttäuschte Frauen an, die gleichsam durch ihn den eigenen Phantomschmerz erleben -- selbst in Mary, der Chefin seines Senders, einer toughen aber frustrierten Karrierefrau, beginnt sich längst abgestorben Geglaubtes zu regen.

Wallingford jedoch erfährt seine persönliche Erlösung von der Hohlheit und erotischen Haltlosigkeit seines bisherigen Lebens nur noch durch die unerreichbare und geheimnisvolle Doris Clausen und seinen kleinen Sohn Otto. Mrs. Clausen jedoch stellt Wallingford vor einige harte Prüfungen, bevor sie das Geheimnis seiner vierten Hand lüftet. Vordergründig eine Farce, vermittelt Irvings zehntes Werk tiefe Einsichten in die wahren Werte des Lebens und ist im wahrsten Sinne -- man gestatte das Wort -- herzerwärmend. --Ravi Unger

Pressestimmen

"Eine Mischung aus sexueller Farce, Satire über den Journalismus und zärtlicher Liebesgeschichte... Aus dem auf den ersten Blick Bizarren schafft Irving nach und nach die beste aller möglichen Liebesgeschichten: eine unwahrscheinliche. Sein Held erhält mehr als nur eine neue Hand, er bekommt eine Seele." (USA Today.)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
33 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Blutleer 14. Februar 2002
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Man sagt, John Irving wurde von einer Bemerkung seiner Ehefrau zu diesem Buch inspiriert.
Wäre es nicht eine interessante Geschichte, nach einer gelungenen Handtransplantation als Witwe des
Spenders ein Besuchsrecht beim neuen Empfänger zu verlangen ? Mr. Irving soll daraufhin die Arbeit
an seinem aktullen Manuskript unterbrochen haben, um diesen neuen Roman zu verfassen. Hätte
er das bloss nicht getan ! Noch nie war ein Roman von John Irving so blutleer und hat mich sowenig
berührt. Wo sind die wunderbaren Charaktere wie Homer Wells, Owen Meany oder Dr. Faruk Daruwalla ? All die skurilen Einfälle und Ideen, die sonst jeden seiner Romane auszeichnen ? Nichts oder nur sehr wenig davon vorhanden. So plätschert die Handlung um einen (unfreiwilligen) Frauenhelden, der durch die Liebe zu der Witwe seines "Handspenders" geläutert wird leider dahin. Schade, sein bisher schwächster Roman.
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Enttäuschend 11. Februar 2002
Format:Gebundene Ausgabe
Ich bin ein großer Fan von Irvings Büchern und konnte es natürlich nicht erwarten endlich sein neuestes Werk zu lesen. Der Anfang schien vielversprechend doch je mehr ich las desto mehr schwand auch mein Interesse an der Geschichte. Die Story und die Charaktere lassen einen seltsam kalt und ich finde es sehr schade, dass es Irving nicht mehr möglich ist, jemanden mit seinen Geschichten so zu bewegen wie er es z.B. in 'Owen Meany' oder 'Gottes Werk und Teufels Beitrag' getan hat. Besonders stellt sich mir die Frage, warum er den Handlungsstrang mit Dr. Zajac einfach aufhört weiterzuführen obwohl wenigstens dieser ein bisschen an vergangene Skurilitäten erinnert und deswegen diese ganze hin und her zwischen Patrick Wallingford und Doris Clausen so in die Länge zieht. Trotzdem ist manchmal ganz unterhaltsam, aber das ist für einen Irving einfach nicht genug.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen erst bissig, dann schnulzig 26. Dezember 2004
Format:Taschenbuch
Der Roman ist zweigeteilt, als hätten zwei verschiedene Autoren daran geschrieben. Die erste Hälfte ist voll von schwarzem Humor und skurrilen Einfällen. Die Figuren haben alle ihren eigenen Charakter, seien es die Hauptpersonen wie der Löwenmann, die Witwe, der Chirurg oder die Nebenpersonen wie Monika mit „k", der Getränkelieferant oder die Haushälterin. Freunde des alten Irwing kommen hier auf ihre Kosten.
Das ändert sich allmählich in der zweiten Hälfte: Die Zeichnung der Figuren wird immer schwächer wie z.B. die der neuen Chefin oder des eifersüchtigen Bruders, der Humor immer flacher. Was bleibt, ist eine schnulzige Liebesgeschichte. Das muß nicht schlecht sein. Romantisch veranlagte Leser/Innen werden die Geschichte sicher sehr mögen. Wer aber auf ein Ende hofft, daß genauso einfallsreich ist wie der Anfang, wird sicher enttäuscht sein.
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5.0 von 5 Sternen solider john irving
Wer ein Fan von John Irvings Irrungen des Lebens ist für den ist dieses Buch natürlich ein Muss! Lesen Sie weiter...
Vor 26 Tagen von leselust veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Schräg und unterhaltsam
Ein typischer "Irving" - immer etwas schräg, immer unterhaltsam - ist jedesmal sehr unterhaltsam. Die Idee, was passiert. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Herr Buchesser veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen schräge faszinierende Geschichte
eine fesselnde Geschichte mit gewohnt skurrilen Aspekten. Wer einen Sinn für schräge Gedanken abseits der 0/8/15 Realität hat, wird diese Buch sicher mögen
Vor 3 Monaten von jacko jackson veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Herrlich, auch wenn es bessere Irvings gibt
John Irving „Die vierte Hand“

Ich habe schon ewig keinen Irving mehr gelesen und daher fast vergessen, wie viel Spaß es doch macht. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von kiplies veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Meisterhafte Literatur!
John Irving ist für mich einfach der MEISTER! Wie so viele seiner Bücher erzählt auch dieses wieder eine abstruse Lebens- und Liebesgeschichte, in die man gerne... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Januar 2010 von Dieter Rosenbaum
2.0 von 5 Sternen FANG ENDLICH AN !!
Das möchte man dem Autor zurufen, denn auch nach 100 Seiten ist noch nichts ähnliches wie eine Handlung oder auch nur der schein eines hellroten Fadens in der Story zu... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. November 2008 von Paolo Pinkel
4.0 von 5 Sternen Amputiert
John Irving wird von skurrilen Geschichten angezogen. Nicht zuletzt war es Grass Oskar Matzerath, der ihn zu Garp inspiriert hat. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. August 2008 von Polar
5.0 von 5 Sternen Die Bekehrung durch Mrs. Clausen
Patrick Wallingford ist eigentlich nie erwachsen geworden, er ist immer ein Junge geblieben. Obwohl ihm ein indischer Zirkuslöwe vor laufender Kamera die linke Hand abgebissen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Juli 2008 von Mag Wolfgang Neubacher
5.0 von 5 Sternen Wie immer gelungen
Scheinbar ist es mit Irving-Romanen wie mit Spinat: Die einen lieben ihn, die anderen hassen ihn.
Ich für meinen Teil kann nur gutes über dieses Buch aussagen, das... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Januar 2008 von Knuddelschnuff
5.0 von 5 Sternen Schräg und selbstironisch
Wieder einmal hat John Irving sich als Meister der Fabulierkunst erwiesen. Die Geschichte dieser bizarren Hand gegen Kind-Tausch-Aktion liest sich wie alle Romane von John Irving... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. November 2007 von Kuschelfisch
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