Auf den Film aufmerksam geworden bin ich (und jetzt bitte nicht lachen) durch die DVD-Hülle. Man kennt ja noch von früher diese Kippelbilder, die je nach Winkel ein anderes Bild zeigen. Auf jeden Fall war das mal eine, in meinen Augen, innovative Idee. Auch die Inhaltsbeschreibung ließ Großes erwarten. Also ausgeliehen, nach Hause gefahren und angeschaut.
Und damit nahm das Verhängnis seinen Lauf.
Zu Beginn wird einem erzählt (von Milla J.), dass alles auf realen Begebenheiten aufbaut. Internet sei Dank wissen wir heute: Pustekuchen!
Was danach folgte war die super langweilige Umsetzung einer guten, wenn auch nicht neuen, Idee. Besonders geprägt ist der Film durch Splitscreens und Wechsel zwischen dem "Film" und "Archivaufnahmen". Gesprochen wird oft recht leise was einen dazu nötigt, den Fernseher entsprechend laut zu stellen. Daraus ergibt sich aber auch ein unglaublicher Nervenkitzel, da man ja immer wieder versuchen muss, den Fernseher schneller stumm zu schalten, als der nächste, apatische Protagonist lauthals losschreien kann (was übrigens gefühlt fast jeder Darsteller mindestens ein mal im Film darf).
Wenn dann endlich der Abspann kommt, denkt man sich: Moment! Wo sind die Außerirdischen gewesen? Wo war das Schiff? Denn von beidem sieht man GARNICHTS!
Alles in Allem möchte ich jedem Raten, ein bißchen mit dem Cover zu spielen (siehe oben) und dann den Film wieder weg zu legen.
Zum Abschluss: Ein Satz im Film lautete in etwa "Die vierte Art (Entführung durch Außerirdische) ist das Schlimmste ... bla ... unvorstellbar grauenvoll ... " oder so ähnlich. Das kann aber auch nur einer sagen, der die fünfte Art, nämlich diesen Film ansehen, noch nicht erlebt hat!