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Die vier Typen der Liebe: Wer zu wem passt und warum
 
 
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Die vier Typen der Liebe: Wer zu wem passt und warum [Gebundene Ausgabe]

Helen Fisher , Elisabeth Liebl
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 336 Seiten
  • Verlag: Droemer (2. November 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426275201
  • ISBN-13: 978-3426275207
  • Originaltitel: Why Him? Why Her?
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,2 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 245.481 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Helen E. Fisher
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Liebe ist keine Frage des Zufalls Was ist das Geheimnis einer glücklichen Partnerschaft? Wie fi ndet man den richtigen Partner für eine langjährige stabile Beziehung? Kaum eine Frage beschäftigt uns mehr – die Anthropologin und Bestsellerautorin Helen Fisher ist dem Geheimnis der Liebe auf den Grund gegangen. Anschaulich und mit großer Expertise beschreibt sie, warum manche Menschen füreinander bestimmt sind und andere nicht und wie wir dieses Wissen erfolgreich bei der Partnersuche einsetzen. Mit großem Persönlichkeitstest: Welcher Liebestyp sind Sie?

Über den Autor

Helen Fisher ist Anthropologin an der Rutgers-Universität in New Brunswick, New Jersey, und eine der weltweit bekanntesten Liebesexpertinnen. Sie hat mehrere Bücher zum Thema geschrieben, darunter Anatomie der Liebe und Warum wir lieben. Seit vielen Jahren forscht sie intensiv zu den Themen Evolution und Chemie der Leidenschaft.

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Wenn es nur so einfach wäre, ist es aber leider nicht. Wer sich von dem Titel erhofft, dass man die zwischenmenschliche Anziehung auf ein einfaches System mit vier Persönlichkeitstypen herunterbrechen kann, der wird enttäuscht werden. Die Eigenschaften der vier Typen wirken willkürlich zusammengestellt. Ich selbst besitze Eigenschaften von allen vier Typen und kann mich dennoch mit keinem richtig identifizieren. Anhand des Persönlichkeitstests des Buches konnte ich mich keiner der Typen eindeutig zuordnen. Es wird im Buch erwähnt, dass Menschen in der Regel Kombinationen der Typen sind und da fängt das verwässern der zunächst aufgestellten Theorie schon an und plötzlich sind es deutlich mehr als vier Typen. Es werden Beispiele aufgeführt mit Kombinationen aus zwei Typen mit einem Dominierenden. Hier wird die einfache Theorie langsam unübersichtlich. Findet man sich in mehr als zwei der beschriebenen Typen irgendwie wieder, ist man völlig aufgeschmissen und nach der Lektüre des Buches eher verwirrt als schlauer. Kurz: das Buch wird der komplexen Realität menschlicher Persönlichkeiten nicht gerecht, wenn sowas überhaupt in einem Buch einfach zu erfassen ist.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Zu Büchern wie dieses werde ich wohl immer ein gespaltenes Verhältnis haben. Denn einerseits erliege ich ebenfalls der Faszination einfacher Typisierungen, andererseits stossen mir allzu saloppe Verkürzungen auf. Wenn der Klappentexter die Autorin als eine der weltweit bekanntesten Expertinnen zum Thema Liebe bezeichnet, suggeriert er damit elegant, "bekannt" und "anerkannt" würden sich in der Bedeutung nur unwesentlich unterscheiden. Aber anerkannte Neurowissenschaftler sind bei der Einteilung von Menschen in verschiedenen Persönlichkeitstypen doch zurückhaltender als Helen Fisher. Jedenfalls würden sie kaum schreiben, dass sich Dopamin den Entdeckern, Serotonin den Gründern, Testosteron den Wegbereitern und Östrogen den Diplomaten zuordnen lässt.

Die an der Rutgers University lehrende Anthropologin wurde eines Tages angefragt, ob sie als wissenschaftliche Beraterin eines grossen Dating-Unternehmen tätig sein wolle. Und wahrscheinlich nahm sie die Einladung nicht nur wegen des Honorars an, sondern fühlte sich auch magisch von der grossen Datenbank angezogen. Denn so leicht kommt ein Wissenschaftler nicht dazu, 40'000 Teilnehmer zu befragen, um seine eigenen Theorien zu überprüfen. Aber ich bin gespannt, wie Fachkollegen die angekündigten wissenschaftlichen Aufsätze beurteilen, in denen Helen Fisher ihre Studien detailliert vorstellen will. Vorderhand muss der Leser einfach glauben, dass das Setting und die Auswertungen den Anforderungen empirischen Forschung genügen. Und wahrscheinlich wird Helen Fisher in ihren Aufsätzen auf Formulierungen wie "ohne jeden Zweifel" verzichten.

Obwohl oder gerade weil die Beweisführung ihrer Thesen populärwissenschaftlichen Charakter haben, ist die Lektüre faszinierend, wozu natürlich auch der Test im zweiten Kapitel beiträgt. Wer zu den 52 Aussagen über die eigene Persönlichkeit Stellung bezieht, kann danach einfach auswerten, ob er eher zu den Entdeckern, Gründern, Wegbereitern oder Diplomaten gehört. Aber wenn Helen Fisher sich schon gerne auf die Neurowissenschaften beruft, hätte sie ihre Leser vor Testbeginn zumindest darauf aufmerksam machen müssen, wie stark Selbst- und Fremdeinschätzung bei bestimmten Themen auseinanderklaffen und welche Methoden es gibt, die Fehlerquote wenigstens teilweise einzuschränken. Aber ich stimme der Autorin zu, dass solche Tests Anhaltspunkte zum eigenen Persönlichkeitstyp geben können, falls man beim Ausfüllen nicht allzu sehr an seine Karriere, den Chef oder Wunschpartner denkt. In meinem Fall hielten sich die Korrekturen in engen Grenzen, als ich meine eigene Einschätzung mit denen verglich, die andere von mir machten.

Wer seinen Persönlichkeitstyp weiss, kann nach einem Übergangskapitel, in dem die Typenlehre historisch verteidigt wird, erfahren, zu welchen Verhaltensmustern sein Typ neigt. Den meisten Lesern wird es allerdings schwer fallen, sich der selektiven Wahrnehmung entziehen zu können. Und viele werden es wahrscheinlich so handhaben, dass sie zuerst im Anhang nachschauen, welcher Typ am besten zu ihrem Typ passt. Weil die Autorin sicher nichts dagegen hätte und ein solches Vorgreifen die Lektüre des Buches spannender macht, möchte ich dies sogar empfehlen.

Mein Fazit: Wie weit die Forschungsarbeiten der Autorin auch wissenschaftlichen Kriterien genügen, wird sich zeigen, wenn sie in detaillierterer Form in Fachpublikationen erscheinen. Immerhin kann Helen Fisher dank ihrer Beratungstätigkeit für ein Dating-Unternehmen auf so viele Daten zurückgreifen, dass ihre Hauptaussagen wahrscheinlich zutreffen. Jedenfalls hat mich die Lektüre ihres Buches sehr viel mehr überzeugt als Werke von Autoren, die vorwiegend ihrer eigenen Beobachtungsgabe vertrauen oder ihr ideologisches Menschenbild mit angelesenen Versatzstücken aus den Neurowissenschaften legitimieren wollen.
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