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Die verschwundene Frau
 
 
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Die verschwundene Frau [Taschenbuch]

Sara Paretsky
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 446 Seiten
  • Verlag: Piper; Auflage: 3 (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492235581
  • ISBN-13: 978-3492235587
  • Größe und/oder Gewicht: 19,4 x 12,3 x 2,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 72.619 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

V.I. Warshawski, Sara Paretskys burschikose, hundeliebende, nach Gerechtigkeit strebende Privatdetektivin, wurde von ihren Fans bereits vermisst. Nun ist unsere Vic wieder da für ihr neuntes Abenteuer -- ein wenig älter, eine Spur verbrauchter und so pleite wie eh und je. Das Ganze beginnt, als Warshawski sich eine Einladung zur heißesten Veranstaltung der Stadt erschleicht, einer schillernden Party zu Ehren des strahlendsten neuen TV-Stars Lacey Dowell, besser bekannt als "Mad Virgin". Vics alter Kumpel (und einstige Affäre) Murray Ryerson arbeitet inzwischen für Global Enterprises, den Riesenkonzern, der hinter der Lacey-Sensation steckt. Auf dem Heimweg nach der Party überfährt Vic fast eine Frau, die mitten auf der Fahrbahn liegt und deren Mad-Virgin-T-Shirt mit dem Blut einer früheren Verprügelung getränkt ist.

Das Opfer, Nicola Aguinaldo, stirbt im Krankenhaus, und Vic stellt rasch fest, dass ein besonders widerlicher Polizist, Detective Lemour, sie wegen Totschlags im Straßenverkehr festnageln will. Ihr Ärger über diese absurden Anschuldigungen kocht über, als Nicolas Leiche aus dem Leichenschauhaus verschwindet, bevor eine Autopsie durchgeführt werden kann. Warum war diese Frau, die aus dem örtlichen Coolis-Gefängnis ausgebrochen war, für Lemour so wichtig? Und warum scheint am ganzen Mad-Virgin-Phänomen etwas faul zu sein? "Ich hatte nicht die Absicht, in Nicola Aguinaldos kaputtes Leben einzutauchen", klagt sie, "aber es schien, als kletterte jemand hinter mir auf das Zwölfmeterbrett, um mir einen Stoß zu geben."

Auf ihrer Suche nach Antworten gerät sie in Konflikt mit dem Magnaten von Global Enterprises, Edmund Trant, und dem Oberboss des größten Wach- und Sicherheitsdienstes des Landes, Robert Baladine. Sie haben genug Schlagkraft, um V.I. wegen einer anderen Straftat, die sie nicht begangen hat, ins Coolis-Gefängnis werfen zu lassen. Der Gefängnisaufenthalt gibt Vic allerdings die perfekte Gelegenheit, ein wenig in Nicolas letzten Tagen dort herumzuschnüffeln -- und einen sensationellen Skandal aufzudecken.

Wie bereits in den anderen Folgen dieser Reihe, setzt Paretsky auf brillante Weise erstaunlich unterschiedliche Schauplätze nebeneinander. Hier kontrastieren das heruntergekommene Milieu des Gefängnisses mit den exorbitanten Wohnungen der Stinkreichen Chicagos. In der Tat, die Leser, die gespannt auf die Rückkehr von V.I. Warshawski gewartet haben, werden darüber erfreut sein, dass sich in ihrer Welt wenig geändert hat. Mitch und Peppy, die Wunderhunde, sind so liebenswert, Mr. Contreras, ihr Hauswirt, so furchtlos und V.I. so siegreich wie eh und je. Es ist wie nach Hause kommen. --Naomi Gesinger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

»Paretsky ist eine Ausnahme unter den amerikanischen Kriminalschriftstellern, weil sie gesellschaftliche Ungerechtigkeit leidenschaftlich verurteilt.« Donna Leon, Welt am Sonntag

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Geniales Buch ! 26. März 2001
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Von vielen Büchern wird gesagt, sie seien spannend. Dieses hier ist es wirklich ! Herzklopfen, Schweissausbrüche und Mitfiebern sind garantiert. Von V.I. kennt man ja, dass sie sich gegen jede Vernunft in ihre Fälle hängt. Man möchte ihr zurufen "Lass es sein ! Denk erst mal nach !" Als sie sehenden Auges in die Falle geht, rutscht man unruhig auf dem Sessel herum und flucht. Als sie im Gefängnis landet und schreckliche Zustände dokumentiert (und am eigenen Leib erfahren muss), frisst man vor Aufregung an den Fingernägeln herum. Wenn der Oberfiesling seinen kleinen Sohn nur mit Verachtung behandelt, blutet einem das Herz. Wie immer in einem Warshawski-Roman legt sich V.I. mit den Mächtigen an, die mächtig Dreck am Stecken haben. Ausserdem wird sie langsam von Frust und Midlife-Crisis geschüttelt, muss sich fragen, ob sie nicht zu alt für diesen Job ist oder warum sie nicht kompromissbereit genug ist, denselben Job in einer grossen Firma für wesentlich mehr Geld zu erledigen. Am Ende weiss sie wenigstens, wer ihre wahren Freunde sind.

Sara Paretsky ist glücklicherweise zur Lieblingsheldin von Millionen Lesern zurückgekehrt, nachdem man jahrelang nichts von dieser gehört hatte. Hoffentlich bleibt V.I. uns erhalten.

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Von Anke Berens VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Wieder einmal vertritt VIC Warshawski die underdogs der amerikanischen Gesellschaft, als sie den Mord an der Einwanderin Nicola Aguinaldo aufzuklären versucht.
Nicht nur einen unglaublichen Einblick in die US Frauengefängnisse werden aufgezeigt, sondern auch die Unterdrückung des ungeliebten, nicht in das Schema der happy family passenden amerikanischen Vorzeigefamilie.
Sehr sozialkritisch, dabei aber spannend.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Fingernagelgefährdent 17. April 2001
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
So zäh wie die ersten 4 Seiten, genauso rasant wird der Rest des Buches dem geneigten Leser unter die Haut gehen. Spätestens an der Stelle wo V.I. in den Knast wandert sollte ein Fingernagel daran geglaubt haben.
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