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Die verlorenen Söhne: Plädoyer für die Befreiung des türkisch-muslimischen Mannes Taschenbuch – 1. Oktober 2007


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Die verlorenen Söhne: Plädoyer für die Befreiung des türkisch-muslimischen Mannes + Die fremde Braut: Ein Bericht aus dem Inneren des türkischen Lebens in Deutschland + Bittersüße Heimat: Bericht aus dem Inneren der Türkei
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: Goldmann (1. Oktober 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442154367
  • ISBN-13: 978-3442154364
  • Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 1,9 x 18,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (31 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 37.998 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Hätte eine Deutsche dieses Buch verfasst, von "archaischer Stammeskultur" und dem mangelnden Selbstbewusstein der Deutschen gesprochen, die den Zugewanderten keine klaren Regeln vorgeben, dann hätte es sicherlich einen Aufschrei gegeben -- fremdenfeindlich und rassistisch wäre die Autorin genannt worden.

Nun ist die Verfasserin des Buches türkischstämmig, kennt die Welt jenseits des Bosporus genauso gut wie die Migrantenmilieus in bundesdeutschen Großstädten und verfügt auch noch über das Handwerkszeug empirischer Sozialforschung. Nachdem ihr Buch Die fremde Braut das System der Zwangsehe anprangerte, nimmt Sie jetzt die Väter, Söhne und Brüder ins Visier. Sie geht einzelnen Biografien nach, die im Osten Anatoliens beginnen und mitunter in einem deutschen Gefängnis enden. Sie erzählt die Geschichte von PKK-Aktivisten, Zuhältern und ganz normalen Familienvätern, von starren Gesetzen und einer vorgegebenen Männerrolle, aus der die meisten türkisch-muslimischen Männer nicht herausfinden. In dieser Welt zählen Respekt, Ehre und Schande; und Kelek hat die Mehmets und Yilmaz' interviewt, die für diese Werte töteten, schlugen und zerstörten.

Dabei macht Kelek von Anfang an klar, dass die porträtierten Männer nicht nur Täter, sondern ebenso Opfer eines Systems sind, das die Integration in einem Land wie Deutschland verhindert und nach aufgeklärtem Verständnis normale Familienbeziehungen unmöglich macht. Nicht zuletzt hat sie dieses Buch aus der realistischen Einsicht heraus geschrieben, dass die Emanzipation der türkisch-muslimischen Frauen nicht ohne ein Umdenken der Männer möglich ist.

Man kann Keleks Eindruck nur bestätigen, dass die deutsche Gesellschaft dem unbekannten Wesen "türkischstämmiger Mann" hilflos gegenübersteht. Sie gibt hier einen biografischen Einblick, der vieles verständlicher macht, aber nichts entschuldigt. Ihr Ziel, die Unmündigkeit innerhalb einer von Männern definierten, traditionellen Welt zu überwinden, ehrt sie. Man möchte nur hoffen, dass das Buch nicht von denjenigen instrumentalisiert wird, die schon immer "wussten", wie "rückständig" die Türken im Grunde sind. --Henrik Flor -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Pressestimmen

"Ayan Hirsi, Necla Kelek, Seyran Ates - Ihrem Mut verdanken wir alles. Sie haben das Gesetz des Schweigens gebrochen und riskieren damit ihr Leben." (Alice Schwarzer in der FAZ)

"Der Islam wird benutzt, um patriarchale Strukturen zu festigen ... um verloren geglaubte Söhne und Töchter zu disziplinieren." (Rahel Volz in der Frankfurter Rundschau)

"Ein bemerkenswertes Buch ... Kelek entlarvt die Leitkultur des traditionellen muslimischen Mannes als eigentliches Hindernis auf dem Weg zur Integration." (Neue Ruhr Zeitung)

"Häusliche Gewalt und rigider Ehrenkodex - die übermächtige Tradition in vielen Familien diktiert auch das Verhalten der Söhne." (Süddeutsche Zeitung)

"Ein wichtiger Beitrag zum besseren Verständnis unserer türkischstämmigen Mitbürger ... deckt gut gehütete Geheimnisse der türkisch-muslimischen Gesellschaft auf." (Berliner Literaturkritik)

"In dieser ungerührten Grundsätzlichkeit ist in Deutschland bisher selten über Migration gesprochen worden. Necla Kelek kann ziemlich fundamental formulieren." (Stuttgarter Zeitung)

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Kundenrezensionen

3.9 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

58 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Christoph Gander am 20. Juni 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Necla Kelek polarisiert und provoziert wieder und das ist gut so.

Ich arbeite seit Jahren mit türkischen Kindern und Jugendlichen und kann ihre Beobachtungen nur unterschreiben. Und damit meine ich so wie sie, nicht daß sie auf ALLE türkischen Jungen/Männer zutreffen, aber eben auf die, von denen dieses Buch handelt. Das sollten diejenigen, die das Buch so in der Luft zerreissen, sich vor Augen führen.

Es ist schon interressant: sie beklagt zu Recht den autoritären Führungsstil und die Unterdrückung durch die Väter in der türkischen Community, auf deutscher Seite wird ebenfalls zur Recht die vaterlose Gesellschaft und das Fehlen von Leitbildern beklagt.

Eine Mitte zwischen diesen Extremen zu finden wird eine große Aufgabe für die folgenden Generationen.

Ein Stern fehlt zur Maximalanzahl, weil die Autorin keine positiven Beispiele nennt und anscheinend doch bei der Recherche nicht ganz genau war (siehe vorige Kritiken).
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41 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von DiBa VINE-PRODUKTTESTER am 22. November 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Anhand ausgewählter Beispiele von türkischstämmigen Migranten, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind, wird dem Leser ein wichtiger Einblick in Denkmuster türkisch-muslimischer Männer und ihr Leben gewährt. Biografien, die in der Quersumme immer um Wörter kreisen wie: Umma als immanentester Schritt hin zur Sozialisierung, überdehntes Wir-Gefühl, Respekt vor dem/n Ältesten. Diese lassen deutlich erkennen WIE viele dieser Männer ticken.

Den in einigen negativen Rezensionen angeklungenen Vorwurf fehlender tiefpsychologischer Deutungen kann ich nicht nachvollziehen. Sicher kann man der Autorin vorwerfen, dass ihre verallgemeinernden "Aufleitungen" in Bezug auf türkische Männer hinken, da sie von Strafgefangenen berichtet (freilich nicht nur) und das Bild des türkischen Mannes darauf projiziert. In erwähnten Fällen mag sie durchaus Recht haben; dass ihre Interview-Ergebnisse jedoch keine allgemein gültigen Prämissen bilden, sollte jedem Leser klar sein. Dennoch gelingt es der Autorin meines Erachtens vortrefflich, den Geist der Erziehung wiederzugeben.

Erst wenn man die Situationen der hiesigen Migranten, ihre Lebensumstände vor und nach der Einreise und Einflüsse (aus Tradition, Religion etc.) genauer kennt, kann man sich disputierend der Lösungen annehmen. Und genau da bietet dieses Buch eine gute Hilfe, eventuell auch einen ersten Schritt, türkisch-muslimische Männer zu verstehen.

Ich fand es interessant zu erfahren (was ich längst vermutete), dass Integration für viele Türken gar kein erstrebenswertes Ziel ist!
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53 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 22. März 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Necla Kelek hat ein wichtiges Buch geschrieben, daß die analytischen Werke von Orientalisten und Historikern ergänzt. Es ist leicht zu lesen und erklärt aus der Praxis, was nun notwendig ist: Achtung der Einwanderer vor der Kultur der Europäer zu fordern, Trennung von Religion und Staat, Gleichberechtigung von Mann und Frau, Rechtskunde für muslimische Schüler, damit sie ihr Leben selbst gestalten können, Anerkennung des Gewaltmonopols des Staates und Aufgabe jener Teile der Shari'a, die sich nicht mit der Demokratie vereinbaren lassen. Dazu gehört auch der Austritt aus dem Islam, die Entscheidung für oder gegen eine Religion. Wenn in der Türkei, wie Focus meldete, wegen der Konversion von 368 Muslimen zum Christentum in 70.000 Moscheen Haßpredigten gegen Christen gehalten werden, wenn in Afghanistan ein Konvertit zum Christentum zum Tode verurteilt werden soll, obwohl dort u.a. Deutsche für die Demokratisierung kämpfen, dann wird hoffentlich jedem klar, daß man den Islam nicht ohne Sanktionen verlassen kann, obwohl uns Muslime immer zusammenhanglos aus dem Koran zitieren, daß es keinen Zwang im Glauben gäbe.
Das Buch ist uneingeschränkt zu empfehlen, auch wenn ein Register und die Kenntlichmachung von Zitaten fehlen. Hier hätte das Lektorat seine Aufgabe erfüllen müssen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "Kaktusblüte" am 11. Februar 2011
Format: Taschenbuch
Ein weiteres Buch das für Aussenstehende Informationen liefert, die zumindest mir zuvor nicht bekannt waren. Fern der Heimat haben Religion und Nationalismus Aufschwung, soweit also nichts Neues. Islam ist nun aber offenbar nicht einfach Religion sondern impliziert importiertes Gesetz und archaisches Brauchtum wie wir es uns nur vage vorstellen können. Besonders grotesk wirkt hier Toleranz weil mit diesen Gesetzen alles was am Katholizismus kritisiert wird in einem weit höheren Mass selbstverständlich ist. Wo das dunkle Mittelalter Vorherrschaft hat, Söhne deswegen auf Gefängnisaufenthalte gar stolz sind weil sie sich der Familiendiktatur gebeugt haben da ist ein Nährboden für Gewalt. Wenn Männer also für ihre "Unmännlichkeit" bestraft werden wie im Buch beschrieben hätte der Staat eine Pflicht sehr konkret einzugreifen. Warum nur fordern Staat und Parteien einseitige Toleranz für unmenschliches Verhalten ein? Brutalität und Gewalt im Verbund mit Religion haben zerstörerische Kraft inne auch die der Selbstzerstörung wenn die familiäre Kontrolle derart beeinträchtigend wirkt. Es sind die gleichen Menschen die demokratische Gesetze an Forderungen knüpfen die Frauen - und nicht nur die ihren - in völlig inakzeptabler Weise missachten und im eigentlichen Sinn mitten unter uns Menschenrechte mit Füssen treten. Im Alltag - im öffentlichen Raum, in Schulen, in Institutionen etc. - zeichnet sich das sehr konkret und bedenklich ab. Es wäre längst an der Zeit dass da ein Korrektiv erfolgen würde.
Da sind soviele Beispiele positiver gelungener Intgration, warum ist das bei Islam-Zugehörigen nicht möglich?

Die Aufklärung des Geistes lässt grüssen - sie ist um Welten in den Hintergrund gerückt. Nicht erwünscht aber bisher staatlich gestützt.
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