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Die verlorenen Reiche 1: Der Dornenkönig
 
 
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Die verlorenen Reiche 1: Der Dornenkönig [Taschenbuch]

Greg Keyes , Marie-Luise Bezzenberger
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 664 Seiten
  • Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag; Auflage: 1 (Juli 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442242606
  • ISBN-13: 978-3442242603
  • Originaltitel: The Briar King. The Kingdoms of Thorn and Bone 1.
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 14 x 4,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 315.126 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Greg Keyes
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Greg Keyes legt mit Der Dornenkönig den Auftakt seiner Saga "Die verlorenen Reiche" vor und setzt gleich einmal ein dickes Ausrufezeichen im boomenden Fantasygenre. In seinem Roman erzählt er die Geschichten verschiedener Bewohner des Königreichs Crothenien, und diese Geschichten sind alle miteinander verbunden.

Der junge und aufrechte Krieger Neil kommt mit seinem Ziehvater in die Hauptstadt des Königreichs, doch weder seine niedere Herkunft noch seine offene, direkte Art helfen ihm im von Intrigen geprägten Hofleben. Der alte König denkt an sein Ende, doch sein einziger Sohn ist schwachsinnig und die Kirche sieht nicht gerne eine Frau auf dem Thron. Dennoch möchte er eine seiner Töchter zur Nachfolgerin. Die jüngste von ihnen, Anne, reitet wenigstens wie ein Junge, doch sie versucht, sich so oft wie möglich den höfischen Pflichten zu entziehen. Als sie meint, ihre große Liebe gefunden zu haben, wird sie zur Ausbildung in einen fernen Konvent geschickt. Der bärbeißige halbmenschliche Waldhüter Aspar findet tief im Forst seltsame, ätzende Spuren, stößt schließlich auf ein Tod und Wahnsinn bringendes Untier und muss sich einem alten Feind stellen. Und der junge, ebenso sprachbegabte wie weltfremde Mönch Stephen übersetzt in seinem neuen Kloster alte Schriften von dunkler Magie und bemerkt zu spät, dass nicht jeder in der Kirche das Gute der Menschheit im Sinn hat.

Es ist eine Zeit des Umbruchs, und wenn man den Anzeichen und Prophezeiungen glauben darf, soll der sagenhafte Dornenkönig aus seinem langen Schlaf erwachen. Doch kaum jemand glaubt überhaupt an seine Existenz. Da erscheint die Bedrohung durch das benachbarte Reich Hansa schon viel realer. Als schließlich ein Anschlag auf das Leben der Königin verübt wird, ist zumindest klar, dass eine Gefahr besteht. Von wem und wie ihr zu begegnen ist, das muss nun möglichst schnell herausgefunden werden ...

Der Dornenkönig ist Fantasy-Unterhaltung auf höchstem Niveau. Die Figuren leben und atmen, noch jede Nebenperson erscheint plastisch vor dem Auge des Lesers. Es wird leidenschaftlich geliebt, gekämpft und intrigiert, der Hintergrund ist durchdacht und glaubwürdig. Die spannende Handlung packt einen von der ersten Seite an, die Sprache ist klar und ausdrucksstark, nicht bemüht antiquiert wie so oft im Genre. Keyes nähert sich dem mysteriösen Dornenkönig, ohne ständig die Worte "böse", "schwarz" und "düster" zu verwenden, und dennoch ist die Bedrohung für die Hauptfiguren stets präsent und lässt den Leser atemlos umblättern. Kurz: Ein absolutes Fantasy-Highlight! --Ewald Richter

Pressestimmen

"Ein wundervoller Roman voller abgrundtiefer Intrigen, fesselnder Charaktere und genug Abenteuer und Action, um dem Leser den Atem zu rauben. `Der Dornenkönig´ gehört in jede Fantasy-Sammlung." (Melanie Rawn )

"Keyes´ Charaktere schäumen über vor Leben. Es ist eine ganze Weile her, dass mich eine Fantasy-Saga so gepackt hat, aber `Der Dornenkönig´ fesselt mich von der ersten Seite an." (Charles De Lint )

"`Der Dornenkönig´ ist ein großartiger Beginn für diesen neuen Zyklus!" (David Langford )

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Das kann man lesen! 29. September 2004
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Ein gelungener Beginn einer neuen Fantasy-Saga, wo man wirklich gespannt sein kann, wie es weitergeht. Besonders eindrucksvoll sind der Beginn und das Finale des Buches. Keyes schildert
auf den ersten 23 Seiten in einem Präludium den Aufstand der versklavten Menschen gegen ihre allmächtigen und magiebewanderten Unterdrücker. Ultrahartes Kriegsgeschehen wird hier schnell und ohne viel Schnörkel beschrieben. Besonders gelungen ist die Szene, wo der Krieger Carsek vor den Toren der Skasloi-Festung gegen die hünenhaften Vhomar kämpft und ihn plötzlich, in völliger Lautlosigkeit, die Bilder des Gemetzels in grellen, blitzartigen Eindrücken zu übermannen drohen. Erinnert sehr stark an „Private James Ryan" und die Landungszenen an der Küste, ist deswegen aber nicht minder eindrucksvoll.
Äusserst spannend sind auch die finalen Kapitel des Buches, wo alle Hauptakteure des Buches, ihre bis dahin schwersten Kämpfe und Prüfungen zu bestehen haben. Auch Figuren, von denen man es eigentlich nicht erwartet hatte, müssen sterben. Greg Keyes geizt bei seinen Schilderungen des Kampfgeschehens nicht mit anatomischen Details. Man kommt mit dem umblättern gar nicht so schnell hinterher, wie man weiterlesen will.
Etwas weniger erfreulich fand ich dagegen die Figur des Cazio Pachiomadio da Chiovattio. Oh Gott, was für ein Name. Die beschriebene Person, die sicherlich für die Geschichte sehr wichtig ist, neben der dazugehörigen Umwelt inklusive Degenduellen, fand ich irgendwie deplaziert.
Erinnerte irgendwie an diese billigen, italienisch-französischen Kostümschinken der 60er Jahre.
Ich persönlich mag lieber „gängige" Fantasy mit Schwert, Schild und Magie, wie sie aber auch überwiegend im Buch zu finden ist.
Noch kurz etwas zur Covergestaltung. Mal wieder hat es Blanvalet nicht geschafft, etwas gleichwertiges zu den englischsprachigen Ausgaben auf die Beine zu stellen. Zwar ist so eine Fotomontage an sich in Ordnung und das man ein rothaariges Mädchen als Darstellung der Prinzessin Anne gewählt hat ist auch okay und der Rauschebart mit Schwert und Krone im Hintergrund, gut, warum nicht. Aber, was haben diese kleinen fliegenden, womöglich pausbäckigen Engel auf dem Frontcover zu suchen. Nichts! Mit keiner Silbe werden die in dem Buch erwähnt. Kitchig und höchst überflüssig.

Also, alles in allem ein nettes Buch ohne große Hänger, wobei man sich sicher schon auf den zweiten Teil freuen kann.

War diese Rezension für Sie hilfreich?
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Empfehlenswert 28. Januar 2006
Von Nidhoggur
Format:Taschenbuch
Der Dornenkönig ist rundherum empfehlenswert. J. Greogory Keyes hat eine stimmige und eigenständige Fantasywelt erschaffen, die stark an das europäische (Spät-) Mittelalter, bzw. die Renaissance angelehnt ist. Die Protagonisten sind allesamt sehr gelungen und fesseln den Leser an die spannende Story. Das Buch ist teilweise sehr blutig, aber nicht in einer effektheißerischen Art. Besonders gut gefallen hat mir die Magie und die Religion, beides ist sehr schön ausgearbeitet und fügt sich nahtlos in den Hintergrund ein. Es gibt verschiedene Plotstränge, die sich nach und nach annähern und eine Verbindung zu uralter Geschichte der Welt andeuten. Sehr schön gemacht.

Normalerweise bin ich kein Freund von Vergleichen, aber nach dem Lesen kam mir sofort der Gedanke an George R.R. Martin, dessen Bücher auf eine ähnliche Art und Weise dicht und fesselnd sind. Wobei Martins Schreibstil allerdings deutlich überlegen ist.

Fazit: Gehobene Fantasy. Auf jeden Fall empfehlenswert.

War diese Rezension für Sie hilfreich?
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Guter Start ! 21. Mai 2009
Von B. Feinler VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Ein sehr gelungener Auftakt von den verlorenen Reichen von Greg Keyes. Wenn man sich nicht vom etwas unpassenden Cover abschrecken lässt, entdeckt man eine komplexe, stimmige Welt welche alles beeinhaltet was gute Fantasy ausmacht. Jedoch sollte man das Buch relativ an einem Stück und ohne große Pausen lesen, da man sonst evtl. Probleme hat den Einstieg wieder zu finden. Fand nämlich das Buch sehr anspruchsvoll und komplex geschrieben. Die Geschichte entwickelt sich stetig und auch die Charaktere werden glaubhaft eingeführt. Positiv auch das gegen Ende einige bekannten Personen das zeitliche segnen. Speziell der Anfang und das Ende konnten gut gefallen.

Fazit: sehr gute und anspruchsvolle Fantasykost
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