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Die verlorene Legion 2: Feuersturm [Taschenbuch]

Chris Bunch , Bernhard Kempen
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

14. November 2005
Am Rand ihres Sternenreichs leben die Menschen äußerst ungemütlich, denn es kommt immer wieder zu Rebellionen: Der Protektor Alena Redruth hat es auf die dortigen Bodenschätze abgesehen, und die Musth planen einen Guerilla-Krieg, um die Menschen zu vertreiben …



Produktinformation

  • Taschenbuch: 480 Seiten
  • Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag; Auflage: 1. (14. November 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442243327
  • ISBN-13: 978-3442243327
  • Originaltitel: Firemask. Book Two of the Last Legion
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11,6 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 459.510 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Chris Bunch schuf gemeinsam mit Allan Cole das weltberühmte SF-Epos "Die Sten-Chroniken" sowie die enorm erfolgreiche Fantasy-Saga um die "Fernen Königreiche". Viele seiner Romane wurden zu Bestsellern. Der Vietnam-Veteran und Journalist lebte zuletzt im US-Bundesstaat Washington.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Sternenschiffe fielen in den Normalraum und rasten auf den vierten Planeten des Systems zu. Während sie sich näherten, glitten Hangartore auf, und kleine C-förmige Kampfschiffe, die tödlichen Aksai, schossen hinaus und begleiteten ihre Mutterschiffe in enger Formation.
Es sah fast wie ein Angriff aus, aber das war es nicht.
Die Clanmeister der Musth versammelten sich, um zu entscheiden, was mit den Menschen geschehen sollte, die das ferne Cumbre-System besetzt hielten.
Zumindest die Clanmeister, die diese Frage für bedeutend hielten, was allerdings nur für etwa zwanzig Prozent der Musth-Clans galt. Die anderen würden sich vielleicht später anschließen oder sich weiterhin neutral verhalten.
In der Mythologie der Musth war 4Planet ihre Heimatwelt, obwohl die meisten ihrer Wissenschaftler davon überzeugt waren, dass sich ihr Volk gleichzeitig auf einem Dutzend oder noch mehr Planeten entwickelt hatte. Das war der Beweis, dass ihnen das Universum gehörte - zusätzlich gestützt durch die Leichtigkeit, mit der sie ihren heimatlichen Sektor erobert und sich darüber hinaus ausgebreitet hatten.
4Planet hatte ein gemäßigtes Klima, große Kontinente mit niedrigen Bergen und flachen Seen, und das Land bestand hauptsächlich aus Steppen - weiten Grasebenen, die mit kleinen Wäldern durchsetzt waren. Die Sonne war ein Stern vom G-Typ, auch wenn das Licht etwas greller und bläulicher war, als ein Terraner als angenehm empfunden hätte. Auf dieser Welt war es etwas kühl für Menschen, auch wenn es nur selten schneite. Regen war ein jahreszeitliches Phänomen - selten, aber heftig, wenn er kam.
So war es nicht immer gewesen. Im Verlauf der Jahrtausende war die Welt umgepflügt, nach Bodenschätzen durchwühlt, entwaldet und bebaut worden, bis die Musth schließlich zu den Sternen aufgebrochen waren.
Heute war 4Planet kaum noch besiedelt, und man hatte ihm die Möglichkeit gegeben, zu natürlichen Verhältnissen zurückzukehren. Städte waren planiert und das ausgebeutete Land umgestaltet und bepflanzt worden, man hatte verseuchte Flüsse und Seen gereinigt, und nun war die Welt wieder so, wie sie vor dem Auftreten der Musth gewesen war.
Seit es keinen Bevölkerungsdruck mehr gab, hatten sich die paar Millionen Musth, die auf 4Planet bleiben wollten, in halb unterirdische Dörfer zurückgezogen, die jeweils von einem bestimmten Clan bewohnt wurden.
Nur auf einem kleinen Kontinent herrschte nach wie vor die Musth-Technokratie. Hier gab es Militärbasen, große Raumhäfen, Robotfabriken und die schlanke Bürokratie, die die Musth benötigten, um ihre abertausend Planeten zu verwalten. Dieser Ort hieß Sammlung.
Genau im Zentrum des Ganzen befand sich ein zwei Kilometer durchmessender Zylinder mit einer kuppelförmigen Rotunde. Dieses dreihundert Meter hohe Gebäude war der Ort, an dem sich die Musth mit Problemen auseinander setzten, die über den Bereich eines Clanmeisters hinausgingen, oder in Fehden vermittelten, wenn eine der betroffenen Gruppen eine Intervention verlangte.
Das Gebäude hatte keinen Namen, was für die Musth nur logisch war. Da es in ihrem Imperium das einzige war, das diesem Zweck diente, brauchte es keine spezielle Bezeichnung.
Es gab ein ironisches Sprichwort der Musth: »Der einzige Grund, warum wir Musth nicht über den All-Kosmos herrschen, ist der, dass wir ein Auge für die Zukunft unseres Volkes benötigen, ein Auge für unser persönliches Schicksal und ein Auge, um darauf zu achten, was sich hinter unserem Rücken abspielt, doch die Erste Ursache hat uns nur zwei Augen gegeben.«
In den Wänden des Zylinders befanden sich Suiten, von denen jede mit einer individuellen Landeplattform ausgestattet war, die groß genug für zwei Schiffe war. Hier konnte sich ein Clanmeister gut behütet einfinden und seine Geschäfte abwickeln, ohne seine Suite verlassen zu müssen, indem er die umfangreichen elektronischen Anlagen nutzte. Jede Suite war völlig autark mit eigener Energie- und Luftversorgung, sodass sich niemand Sorgen machen musste, von seinen Feinden vergast zu werden.
Wenn der Konflikt gelöst war, hatten die Meister, ihre Untergebenen, Delegierten oder Verwandten die Möglichkeit, sich leibhaftig zu treffen.
Fast fünfhundert Clanmeister waren zusammengekommen. Manche herrschten über mehrere Welten, andere über einen Handels- oder Wirtschaftszweig, wieder andere über Kampfflotten.
Während die Aksai abdrehten und wie irdische Schwalben wachsam am Himmel kreisten, betraten die Clanmeister das Gebäude. Ihre Wege wurden von Computern koordiniert, damit sich Feinde nicht zu nahe kamen und dazu verleitet wurden, die Gunst des Augenblicks zu nutzen.
Sie verließen ihre kleinen Beiboote in arroganter Haltung, wie es sich für ein Herrschervolk gehörte. Sie ragten zwei Meter empor - noch höher, wenn sie sich auf den kurzen Stützschwänzen aufrichteten. Ihr raues, glänzendes Fell war gelb bis rotbraun gefärbt, die kleinen Köpfe wanden sich auf schlangengleichen Hälsen, und sie bewegten sich schnell, als sie ihre Quartiere aufsuchten.
Alle trugen Waffengürtel, doch kein Stück ihrer Ausrüstung diente der bloßen Zierde.
Am Abend vor der Versammlung herrschte ein intensiver Komverkehr, als Strategien, Taktiken und Ideen ausgetauscht wurden.
Bei Sonnenaufgang begann die Versammlung.
Wandschirme öffneten sich und teilten sich auf, um verschiedene Clanmeister zu zeigen. Andere Meister aktivierten ihre Monitore, zogen es aber vor, unsichtbar zu bleiben.
Aesc, der ehemalige »Botschafter« des Cumbre-Systems, trug das Problem vor. Es hatte schon immer Spannungen zwischen Menschen und Musth gegeben, doch innerhalb der letzten Zeitsequenz hatten sie sich in gewalttätigen Handlungen entladen. Die 'Rauhm, wie er die niederen Wesen nannte, die etwas kleiner und dunkler als andere Humanoide waren, hatten gegen ihre Herren aufbegehrt. Und bei dieser Revolte war es zu Angriffen auf die Musth gekommen.
»Warum?«, fragte ein Clanmeister. »Ich weiß nur wenig über die Menschen, kaum genug, um sie verachten zu können. Aber ich dachte, unsere Differenzen wären geklärt, zumindest in ihren Augen, als wir miteinander Frieden schlossen.«
»Die 'Rauhm«, erklärte Aesc, »hängen dem Glauben an, dass sie dazu bestimmt sind, nicht nur über ihre eigene Welt zu herrschen, sondern über den gesamten Kosmos, die gesamte Zeit, das gesamte Leben.«
Überall wurde Belustigung hörbar - Laute, die eine Mischung aus Schnurren und Knurren waren. Jemand sprach von »Ketzerei«, was noch mehr Heiterkeit hervorrief.
»Kriegsherr Wlencing hatte hin und wieder die Gelegenheit, gegen sie zu kämpfen«, fuhr Aesc fort. »Einmal sogar in Zusammenarbeit mit der menschlichen Armee.«
»Ihre Meinung, Wlencing«, forderte ein Clanmeister namens Keffa.
»Die 'Rauhm sind« - und Wlencing benutzte ein terranisches Wort -»>Würmer<, schleimige Wesen. Feiglinge, die vor dem offenen Kampf zurückscheuen, ganz anders als wahre Krieger. Trotzdem ist es ihnen gelungen, uns einen schweren Schlag zu versetzen, als sie in einer Selbstmordmission eine bemannte Bombe in unser Hauptquartier auf dem dritten Planeten stürzen ließen.«


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Kundenrezensionen

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3.8 von 5 Sternen
3.8 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3.0 von 5 Sternen Leicht nachgelassen 22. August 2008
Von dirtsc
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Bei der Bewertung schwanke ich zwischen den vier Sternen, die ich für Teil 1 vergeben habe und drei Sternen. Um klar zu machen, dass ich den zweiten Teil etwas schlechter finde, vergebe ich die drei Sterne. Aber die Entscheidung war schwierig.

Die "Helden" sind die gleichen wie im ersten Teil, ihre berufliche und persönliche Entwicklung geht weiter. Die Handlung beschreibt den im ersten Band schon angedeuteten zweiten Konflikt. Chris Bunch hat sich dafür entschieden, dass es der (von mir erwartete) Konflikt zwischen Menschen und Aliens ist. Dabei erleidet das Militär deutlich höhere Verluste als im ersten Teil, was aber den Spannungsbogen nicht unbedingt erhöht. Am Ende wird der Konflikt (wie auch zu erwarten war) gelöst, allerdings etwas anders als ich es von Chris Bunch gedacht hätte.

Die Geschichte ist wieder sehr flüssig und solide geschrieben und lässt sich zügig lesen.

Warum bin ich aber zu einer Abwertung zum ersten Band gekommen?
1. Die leichte Kritik am gesellschaftlichen System der Menschen gibt es nicht mehr. Die Unterschicht ist vollständig in das System eingebunden, der Konflikt zur besitzenden Schicht ist verschwunden. In der Übersetzung wird die besitzende Schicht auch nur noch recht harmlos als "Rentiers" bezeichnet, obwohl ich den im ersten Band verwendeten Begriff "Zinser" viel treffender fand.
2. Die Aliens entwickeln sich zu einer Kopie von Larry Nivens Kzin und wurden dadurch für mich recht schnell langweilig und vorhersehbar.
3. Das letzte Viertel des Buches wirkt zu gerafft. Hier hätte etwas mehr Ausführlichkeit und Sorgfalt der Handlung gut getan und die Stimmung des Buches bereichert. Zwar wäre das Buch dann sicher 100 Seiten länger geworden, aber es hätte sich gelohnt.

Wer solide Unterhaltung mit verständlichem Hintergrund in der Zukunft sucht, ist hier auch weiterhin richtig.
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4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen guter Science Fiction 27. Oktober 2005
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Wer "Die Rekruten" gelesen hat, oder auch die "Sten Chroniken", der weiß in etwa in welchem Stil Chris Bunch schreibt. Science Fiction, der Spaß macht, allerdings ohne irgendwie Albern zu wirken. Es sind mehr die etwas platten und direkten Dialoge der Charaktere die den Charme ausmachen. Und dabei ist es noch äußerst spannend. Was will man mehr?
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Und weiter gehts ... 10. April 2006
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
So habe nun den zweiten Band auch durch und muss sagen, dass ich immer noch großes Interesse habe wie es weiter geht.
Die beiden Hauptcharaktere gehen einem wie schon im ersten Band sehr ans Herz und man verfolgt mit mit Freude wie es bei ihnen weiter geht. (kein Wunder beide haben durch ihre Vergangenheit Fehler sind somit menschlich, man kann sich besser in sie hinein versetzen und sind keine 'strahlende' Helden)

Das Buch kriegt trotzdem nur 4 Sterne, weil meiner Meinung nach etwas mehr hätte passieren können, im ersten Teil war es ein Aufstand und es war mehr los als hier in einem Krieg... Desweiteren gefällts mir net wie schnell die beiden in Ihrer Laufbahn beim Militär aufsteigen, aber weiß auch net wie viele Bände geplant sind.

Und wie in der Rezension zum ersten Band schon gesagt, gehts auch hier net wirklich brutal zu wie in den Sten-Chroniken, was darauf zuschließen lässt das Allan Cole für die Passagen bei Sten verantwortlich war. ;)

Ich warte jetzt auf Band 3 und kanns net erwarten das es erscheint...

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