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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
243 von 282 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Hört euch "beide Seiten" an...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die verblödete Republik: Wie uns Medien, Wirtschaft und Politik für dumm verkaufen (Taschenbuch)
Eher zufällig bin ich vor kurzer Zeit in eine Buchhandlung gestolpert und auch zufällig habe ich das Buch in einer Ecke gefunden. Der Autor war mir bislang völlig unbekannt - da ich aber politisch interessiert bin, habe ich doch zugegriffen.... zum Glück!Nach den ersten 30 Seiten hatte ich so gedacht wie eine negative Rezension hier - linkes Gewäsch - nur anders verpackt. Aber ich habe weitergelesen und das Buch als erfrischend kontrovers und vielseitig empfunden. Sicherlich muss man auch die Einzelmeinung des Autors hinterfragen, aber genau den Denkanstoss der mir dieses Buch gibt habe ich auch gebraucht. Wie hundertausende von Deutschen höre ich mir auch nur unkritisiert und unkommentiert oft die Infos der Massenmedien an. Ob die nun vom Image "links"- oder "rechtsgerichtet" eingeordnet werden. Hier gibt es endlich einen anderen Blick mit diesem Buch. Sicherlich - einen großteil der Infos kann ich nicht bewerten - aber kann ich das auch in den Massenmedien? Wer sagt mir denn das Info XY soweit korrekt sind? Warum sind viele Meldungen und Infos die ich in diesem Buch gelesen habe niemals aufgefallen? ..und ich konsumiere viele News aus vielen Quellen online und offline. Meiner Meinung hat dieses Buch einen versuchten neutralen Blick verdient. Egal welche Partei man wählt - lasst euch und eure Meinung kritisch hinterfragen! Wer nicht auch andere Blickwinkel akzeptiert ist zum Infozombie des Informationszeitalters geworden. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
72 von 85 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ein Buch, zu hart für das Deutsche Gemüt,
Rezension bezieht sich auf: Die verblödete Republik: Wie uns Medien, Wirtschaft und Politik für dumm verkaufen (Taschenbuch)
Einige der Rezensionen hier auf Amazon vermitteln einem das Gefühl, dass der Autor mitten in's Schwarze getroffen hat - getroffene Hunde bellen nunmal am lautesten. Was mich allseits irritiert, ist die Kritik, dass keine Lösungsvorschläge oder ähnliches gemacht werden. Doch wer erwartet sowas von einem derartigen Buch? Mit derartigem Titel und derartigem Cover? Ist es hierzulande nicht mehr erlaubt, einmal verbal sich die Wut über einen Staat von der Seele zu schreiben, der (nachgewiesenermaßen) immer mehr von Lobbyisten gesteuert wird, welche ganze Gesetze beschlussfertig für Ministerien schreiben, in welchem anscheinend Dinge, welche alle anderen großen Industriestaaten vorexerzieren, seltsamerweise nicht möglich sein sollen aus vermeintlichen "Sachzwängen"; einem Staat, in welchem ständig und zu jedwedem Thema die Uhren anders zu ticken scheinen, als anderswo auf der Welt?Nein, den 1-Sterne-Kritikern hier nach zu urteilen, darf man das nicht, wenn man nicht ein entsprechendes Ratgeber-Kompendium mit Gegenvorschlägen gleich mitliefert - wenn nicht sowieso alles reine Verschwörungstheorie ist - so schlimm _kann_ - nein - darf (!) es ja nicht sein! Wieczoreks Vergangenheit als Satiriker lässt sich in diesem Buch vortrefflich an der Schreibe erkennen und seine Nonchalance und fehlender Respekt gegenüber Politikern ist erfrischend und längst überfällig - die Art und Weise, wie sich die gewählten "Volksvertreter" inzwischen bar jeder externen Kritik sehen, gehört verbal bestraft und wird in diesem Buch auch zur genüge getan. Dabei ist Wieczorek nicht der große "Aufdecker" und investigative Autor, als den ihn manche verorten wollen. Das sehr ausführlich geratene Quellenverzeichnis zeigt nur, dass hier die vereinzelt veröffentlichten Artikel und Nachrichtenschnipsel gegen den allgemeinen Gesellschaftskonsens schlichtweg gesammelt und mit eigener Würze versehen wiedergegeben wurden. So formuliert ein Prof. Dr. Rudolf Hickel (im Buch mehrfach zitiert) schon seit Jahren auf einsamen Posten gegen den Irrsinn eines Hans-Werner Sinn und Co. im ARD Presseclub und anderswo, doch als einsame Stimme gegen die Markt-Deregulierer wollte keiner auf ihn hören. Nun nach dem Investment-Kollaps meinen es alle von Anfang an besser gewusst zu haben, gesagt hatte es publik jedoch nur einer. Man möge das Buch daher als das nehmen, als was es konzipiert ist: Eine Glosse, eine Polemik, ein mit persönlicher Note von der Seele geschriebenes Buch, angefacht durch die eigene Frustration über diverse Entwicklungen in unserem Lande. Dass er nicht Unrecht hat, zeigt allen voran, dass es eben keinen Aufstand des "Volkes" gibt, weder jetzt, noch in den vergangenen Jahren. Die Deutschen sind ein obrigkeitshöriges Volk, und jedes Mal, wenn einem Mitbürger der Satz "ach die Politiker wissen schon, was sie tun" über die Lippen kommt, wird es einem Angst und Bange um dieses Land. Wir haben nunmal leider keine demokratische Tradition, auf die wir uns berufen können - im Gegensatz zu Amerika oder Frankreich, wo sich die Bürger nicht so einfach die Butter vom Brot nehmen lassen. Es ist, um es kurz zu fassen, so als ob Gerhard Dombrowski ein Buch geschrieben hätte - respektlos, tendentiös, links und mit Argumenten, die nicht von der Hand zu weisen sind. Eine investigative Aufklärerschrift ist es jedoch nicht - wer dies erwartet, möge sich in der Deutschen Wohlfühlliteratur umschauen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
86 von 102 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Wichtiges Thema, wichtige Inhalte - leider im dauerrabaukigen Ton,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die verblödete Republik: Wie uns Medien, Wirtschaft und Politik für dumm verkaufen (Taschenbuch)
Gewollte Massenverblödung ist ein Fakt, und sie stabilisiert ein politisch-wirtschaftliches System, dessen Fugen ächzen. Das Thema Wieczoreks ist daher wichtig. Und er hat mit seiner Attacke zumeist einfach recht. Wie er es allerdings beschreibt, hat dazu geführt, dass ich das Buch nach 70 Seiten leider erst einmal zur Seite lege.Autor Thomas Wieczorek hat vielleicht als Berliner oder als Ex-BILD-ler eine äußerst rabaukige Schreibe. Es wird geschimpft und geschimpft und geschimpft. Ob dies dann etwas an zusätzlicher Erhellung bringt oder auch nicht. Der alleinige Rage-Rausch droht Ersatzbefriedigung für die nötigen politischen Handlungen zu werden. Sich so schön aufregen reicht schon? Wer das mag, gut. Bei wem es indessen nicht ganz so dauergrell ankommen muss, der wird mit den Autoren glücklicher, von denen Wieczorek seine Ideen teilweise hat, etwa Noam Chomsky. Oder es wären etwa die "Blätter für deutsche und internationale Politik" oder andere unorthodoxe Medien vorzuziehen. Was bei mir der Fall ist. Oder lesen Sie alles und nehmen Sie es als Anlass, innerhalb Ihrer Möglichkeiten aktiv zu werden. Es geht: Vorwärts gegen die allgemeine Verblödung! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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