Lespress-Rezension
Bettina, gescheiterte Studentin, verknallt sich über Umwege in die mysteriöse Neurowissenschaftlerin Ursula. Das ist der einfache Teil an Barbara Kirchners Thriller "Die verbesserte Frau". Reichlich verknotet ist dagegen die eigentliche Krimihandlung. Ein Jäger streift durch die Universitätstadt und fängt Frauen; ein Callgirl, mit dem Bettina einmal eine heiße Nacht verbracht hat, wird ermordet; unsere Protagonistin findet unter dem Bettzeug ihres Mitbewohners deftige S/M-Lektüre und eine Reitpeitsche. Verwirrt? Gut so, denn die Autorin Barbara Kirchner beschert uns mit ihrem Erstlingswerk einen ausgewachsenen Sci-Fi-Krimi, der in klassischer Marnier erst von Kapitel zu Kapitel mehr und mehr Einblick erlaubt, bis die geneigte Leserschaft dann endlich die wahren Abgründigkeiten und Zusammenhänge erkennen darf. Es sei verraten: es geht um manipulative Experimente, um Lust und Schmerz, um Optimierung - von Frauen, wie schon der Titel erkennen läßt. Kirchner läßt hier ihre wissenschaftliche Erfahrung einfließen, die sie als promovierte theoretische Chemikerin gesammelt hat. Fazit: In einem Satz durchlesen und sich über die Schlechtigkeiten der Welt wundern!
Sabine König (c) Lespress Verlag
Der Verlag über das Buch
Bettina, gescheiterte Studentin, verknallt sich über Umwege in die mysteriöse Wissenschaftlerin Ursula. Das ist der einfache Teil an Barbara Kirchners Thriller "Die verbesserte Frau". Verworren dagegen ist die Krimihandlung: Ein Frauenjäger streift durch die Universitätsstadt, ein Callgirl stirbt, und Bettina findet unter dem Bettzeug ihres Mitbewohners deftige SM-Lektüre. Verwirrt? Gut so, denn die Autorin beschert uns mit ihrem Erstlingswerk einen ausgewachsenen Sci-Fi-Krimi um Neurobiologie (Kirchner ist promoviert in theoretischer Chemie!) und manipulative Experimente. Lesen und nicht mehr weglegen!" schrieb Sabine König in der Siegessäule