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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Völkisch ist nicht gleich nationalsozialistisch.,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die völkische Bewegung im wilhelminischen Kaiserreich: Sprache - Rasse - Religion (Gebundene Ausgabe)
Viele der späteren nationalsozialistischen Führer waren bereits in völkischen Verbänden der Weimarer Zeit oder des Kaiserreiches tätig und bekannten sich öffentlich zum völkischen Denken. Runen und Hakenkreuz und der Rassebegriff wurden in der völkischen Bewegung populär gemacht. Andererseits lehnten etliche völkische Aktivisten die Bildung einer politischen Partei ebenso ab wie die Modernitäts- und Technikbegeisterung der Nationalsozialisten. Hitler verspottete die Völkischen deshalb mehrfach. - Akribisch hat Puschner alle erreichbaren Publikationen, Zeitschriften und Flugschriften der frühen völkischen Bewegung zusammengesucht und geordnet. Er zeigt die enormen Differenzen innerhalb der Völkischen. Einige von ihnen planten bereits um 1910 die Menschenzucht. Ein gemeinsamer Nenner war ihr Antisemitismus. - Dank seiner flüssigen Darstellung, zahlreicher Tabellen und eines sehr umfangreichen Quellen- und Literaturverzeichnisses wird Puschners Monographie lange Zeit das Standardwerk über die völkische Bewegung in der Zeit bis 1918 bleiben.
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