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Die unvollendete Pyramide [Taschenbuch]

Guy Rachet
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Heyne (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453189434
  • ISBN-13: 978-3453189430
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 696.543 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen nette Unterhaltung ohne Tiefgang 24. Mai 2005
Format:Taschenbuch
Bei diesem Roman handelt es sich um den dritten Teil eines
Zyklus', zu dem derzeit (Mai 2005) vier Teile existieren.
Die erfundene Geschichte spielt vor dem historischen
Hintergrund einer ägyptischen Pharonensynastie.


Der Pharao Cheops ist tot, sein jüngster Sohn Djedefre hat
es mittels Intrigen geschafft, selbst König zu werden, womit
er seinem Bruder und rechtmäßigen Thronfolger Chephren
zuvorkommt. Chephren zieht daraufhin durch das Land und
versichert sich der Loyalität der Stadthalter, sollte es
irgendwann zur Machtdemonstration mit seinem Bruder kommen.


Darüberhinaus jagt Djedefre seinem Bruder Djedefhor davon,
um sich dessen Geliebte zu bemächtigen. Djedefhor wird
schließlich von Sklavenhändlern gefangen genommen und verkauft,
aber da er gelehrt ist und viele Sprachen beherrscht, findet
er einen guten Posten bei einem Kaufmann.


Im Palast gibt es indes Bestrebungen, Chephren auf den Thron
zurückzuholen...


Obgleich sich der Autor sichtlich um Authentizität bemüht,
bleibt die Handlung doch frei erfunden und plätschert ohne
Höhen und Tiefen dahin - unterhaltsam zu lesen, aber ohne
Tiefgang.

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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannender Brückenschlag nach Mesopotamien 4. August 2001
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Wie auch die beiden Vorgänger "Die Sonnenpyramide" und "Traum auf Stein" bietet auch der dritte Roman einige kleine Anarchronismen. So reist der Pharaonensohn Djedefhor durch ein Land, das es damals noch nicht gab - "Moab". Erst nach der Zerstörung von Sodom und Gomorrah wurde Moab, der spätere Stammvater der Moabiter, nach denen dann das Land benannt wurde, als Inzestprodukt des aus Sodom geretteten Lot und einer seiner Töchter, geboren. Bekantlich war das Eheweib des Lot beim Umdrehen zur zerstörten Stadt zur Salzsäule erstarrt. Näheres kann in Genesis 19,24 ff nachgelesen werden. Auch die Hölle (von germanisch Hel) und der Tyrann (griechisch Gewaltherrscher) waren den Menschen des heute altägyptisch genannten Reiches noch nicht bekannt. Trotzdem ist die "unvollendete Pyramide" der spannendste Teil der Geschichte, weil dem Autor ein Brückenschlag zur Geschichte Kanaans und des Zweistromlandes, insbesondere zu den Sumerer un deren Mythen gelungen ist.

Wer hierdurch Geschmack an der Geschichte und den Mythen Mesopotamiens gefunden hat, dem seien die Romane "Lugal" von Josef Nyary und "Gilgamesch" von Thomas R. P. Mielke empfohlen.

Am Ende des dritten Teils wird der böse und illegitime, historisch geheimnisumwitterte Pharao Djedefre gestürzt, bevor es ihm gelingt seine Pyramide zu vollenden. Der spätere Erbauer der zweiten großen Pyramide -Chepren- übernimmt Königskrone und Macht.

Im bereits für November 2001 avisierten vierten Teil "die Pyramide des Sphinx" wird Chepren wohl seine Pyramide und die zugehörige Sphinx vollenden lassen...... Lesen Sie weiter... ›

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Teil 3. 18. August 2007
Format:Taschenbuch
Cheops ist tot und Djedefre lässt sich eiligst die Doppelkrone aufs Haupt setzten, bevor noch jemand anderes berechtigten Anspruch darauf erheben kann. Djedefhor, der das zweifelsfrei könnte, sucht allerdings lieber weiter nach seiner geliebten Persenti und Chephren wurde noch nicht einmal darüber informiert, dass sein Vater gestorben ist. Djedefhor soll seine Persenti allerdings nicht so schnell wieder sehen, denn es wird noch Holz gebraucht für die Pyramiden der Königinnen und so schlägt Djedefre ihm vor, selbst nach Byblos zu reisen, da er die Sprache spricht und schon immer seinen Horizont erweitern wollte. Diesem wohlgemeinten Vorschlag kann sich Djedefhor nicht lange entziehen, doch als er fast in Byblos angekommen ist, stellt sich heraus, dass die Besatzung von Djedefre gedungen wurde, ihn zu töten. Aber einen Freund hat er noch an Board des Schiffes und dieser hilft ihm, seinen Tod vorzutäuschen und ihn nur ins Wasser zu werfen. Zwar ist Djedefhor bald gesund und munter am Ufer angelangt, doch ganz auf sich allein gestellt und vollkommen Mittellos. In Ägypten macht sich Djedefre bereits an die schöne Persenti heran und ob es ihr gelingt, sich einen Pharao vom Hals zu halten ist zweifelhaft. Djedefhor hat derweil eine Karawane gefunden, die offenbar Kriegsgefangene dabei haben, ganz unbedarft läuft er freudig auf sie zu - und findet sich schneller als er gucken kann gefesselt auf einem Sklavenmarkt wieder...

Diese Fortsetzung der Geschichte der größten Pyramidenbauer beschäftigt sich mit der kurzen Herrschaft des Djedefre. Da über Djedefre nicht viel bekannt ist, hatte der Autor freie Hand, sich eine Geschichte für ihn auszudenken.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannender Brückenschlag nach Mesopotamien 16. August 2002
Von timediver® HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Wie auch die beiden Vorgänger "Die Sonnenpyramide" und "Traum auf Stein" bietet auch der dritte Roman einige kleine Anarchronismen. So reist der Pharaonensohn Djedefhor durch ein Land, das es damals noch nicht gab - "Moab". Erst nach der Zerstörung von Sodom und Gomorrah wurde Moab, der spätere Stammvater der Moabiter, nach denen dann das Land benannt wurde, als Inzestprodukt des aus Sodom geretteten Lot und einer seiner Töchter, geboren. Bekantlich war das Eheweib des Lot beim Umdrehen zur zerstörten Stadt zur Salzsäule erstarrt. Näheres kann in Genesis 19,24 ff nachgelesen werden. Auch die Hölle (von germanisch Hel) und der Tyrann (griechisch Gewaltherrscher) waren den Menschen des heute altägyptisch genannten Reiches noch nicht bekannt. Trotzdem ist die "unvollendete Pyramide" der spannendste Teil der Geschichte, weil dem Autor ein Brückenschlag zur Geschichte Kanaans und des Zweistromlandes, insbesondere zu den Sumerer un deren Mythen gelungen ist.

Wer hierdurch Geschmack an der Geschichte und den Mythen Mesopotamiens gefunden hat, dem seien die Romane "Lugal" von Josef Nyary und "Gilgamesch" von Thomas R. P. Mielke empfohlen.

Am Ende des dritten Teils wird der böse und illegitime, historisch geheimnisumwitterte Pharao Djedefre gestürzt, bevor es ihm gelingt seine Pyramide zu vollenden. Der spätere Erbauer der zweiten großen Pyramide -Chepren- übernimmt Königskrone und Macht.

Im bereits für November 2001 avisierten vierten Teil "die Pyramide des Sphinx" wird Chepren wohl seine Pyramide und die zugehörige Sphinx vollenden lassen... Auf die Fortsetzung freue ich mich, weil ich dann erfahren werde, wie es mit Djedefhor's Suche nach dem Buch des Gottes Thot weitergeht.

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