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Die unterste Milliarde: Warum die ärmsten Länder scheitern und was man dagegen tun kann
 
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Die unterste Milliarde: Warum die ärmsten Länder scheitern und was man dagegen tun kann [Taschenbuch]

Paul Collier , Martin Richter , Rita Seuß
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Preis für beide: EUR 20,00

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Dezember 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423346299
  • ISBN-13: 978-3423346290
  • Originaltitel: The Bottom Billion. Why the poorest countries are failing and what can be done about it (Oxford University Press, New York)
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,4 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 98.293 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Paul Collier
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Collier aber hat mit seinem Buch einen Meilenstein gesetzt: Er durchschaut die Verhältnisse in den ärmsten Ländern exakt und en detail, so dass er das Elend schlüssig und überzeugend erklären kann. Nicht zuletzt räumt er mit der Generalentschuldigung ‘Erblast den Kolonialismus’ auf.«
Axel Gloger, Financial Times Deutschland 08.08.2008

»der Misserfolg der bisherigen Strategien verlangt nach neuen Lösungsansätzen. Colliers Buch enthält dazu eine Vielzahl von klugen, manchmal provozierenden Überlegungen jenseits der gängigen Vorurteile über Entwicklungspolitik.«
Werner Bührer, Süddeutsche Zeitung 07.06.2008

»Nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaften in Oxford besuchte der Brite Paul Collier in den 70ern Malawi in Afrika, damals das ärmste Land des Kontinents. Seitdem beschäftigt er sich mit Afrika, zuerst als Professor in Harvard, dann als Direktor der Forschungsabteilung der Weltbank. Heute ist er Direktor des ‚Centre for the Study of African Economies’ an der Universität Oxford und ein gefragter Experte.
Der gängigen Auffassung der Entwicklungspolitik – dass einer reichen Welt mit einer Milliarde Menschen eine arme Welt mit fünf Milliarden gegenübersteht – widerspricht Collier gern. In seinem Buch Die unterste Milliarde beschreibt er, wie 80 Prozent dieser fünf Milliarden Armen in Ländern leben, die sich oft überraschend schnell entwickeln. Diese Menschen ‚leben heute bereits im Wohlstand oder sind auf dem Weg dorthin’. Die restlichen 20 Prozent, die ‚unterste Milliarde’, leben auf dem Stand des 14. Jahrhunderts, meist in Afrika und Zentralasien. Ihr Alltag ist geprägt von Bürgerkrieg, Seuchen und Analphabetismus, die Lebenserwartung liegt bei 50 Jahren, jedes siebte Kind stirbt vor dem fünften Lebensjahr. Die Ärmsten in etwa 58 Länder fallen immer weiter zurück, so Collier. Diesen Prozess aufzuhalten sieht er als die eigentliche Herausforderung.«
Tom Knauer, Süddeutsche Zeitung 30.05.2009

»Der Misserfolg der bisherigen Strategien verlangt nach neuen Lösungsansätzen. Colliers Buch enthält dazu eine Vielzahl von klugen, manchmal provozierenden Überlegungen jenseits der gängigen Vorurteile über Entwicklungspolitik.«
Werner Bührer, Süddeutsche Zeitung 07.06.2008

»Paul Collier, Ökonom und Direktor des ‚Centre for the Study of African Economies’ in Oxford, ist kein akademischer Besserwisser, kein Nachfolger dilettierender Völkerpsychologen oder Herrenmenschen mit Tropenhelm. Statt ethnische Vorurteile zu kultivieren, verlässt er sich auf seine Statistik. Dass mit vorgefertigten Bildern in Afrika nichts auszurichten ist, war ihm bereits klar, als in den Studentenbuden seiner Generation noch der Posterheld Che Guevara von den Wänden blickte. Vierzig Jahre später ist vom romantischen Mythos der ‚Dritten Welt’ nichts mehr übrig. Die Zahlen sprechen eine andere Sprache. (…) Paul Colliers Buch ‚Die unterste Milliarde. Warum die ärmsten Länder scheitern und was man dagegen tun kann’ bezieht sich zwar auch auf andere Abgehängte wie Haiti, Laos, Birma und einige Krisengebiete Zentralasiens, aber es lässt keine Zweifel daran, dass das Epizentrum des Niedergangs südlich der Sahara liegt. Hier machen sich die politischen Folgen der Armutsfalle, in der Länder wie Somalia, Sierra Leone, Liberia, Burundi, Zimbabwe, Kongo oder der Tschad stecken, am krassesten bemerkbar.«
Kurt Darsow, Literaturen 01.04.2008

»Collier führt seine Forschung als Abenteuer aus, wirft sich in das Gestrüpp von Widrigkeiten, die vor allem in Afrika eine Reihe von Staaten im Elend festhalten. Wie ein Zauberkünstler jongliert er Fakten und Zahlen und knallt die Ergebnisse seiner unerwarteten Fragestellungen aufs Blatt. Das Verhältnis von Armut zu Bürgerkrieg? Fatal. Geht das Pro-Kopf-Einkommen um die Hälfte zurück, steigt das Risiko eines Bürgerkriegs auf das Doppelte. Kosten? 64 Milliarden Dollar pro Krieg. Collier kommt, nicht ohne bissiges Vergnügen, zum Vorschlag, der Behebung von Armut diene unter anderem ein befriedender Militäreinsatz. Ohne Gewähr! Collier verweist auf enge Spielräume, Komplexität – und:Trotzdem müssen wir handeln!«
Susanne Mayer, Die Zeit 13.03.2008

»Aufstrebende Staaten wie China, Indien und Brasilien vermitteln den Eindruck einer unaufhaltsamen Wohlstandsmehrung. Umso größer ist das Verdienst von Paul Collier, die Situation der ärmsten Menschen der Erde zu schildern. Jene unterste Milliarde lebt in 58 Staaten Zentralasiens und Afrikas, und ihre ohnehin prekären Lebensbedingungen gestalten sich immer miserabler. Collier ... schreibt lesbar, stets konkret und verzichtet dabei sowohl auf Ökonomen-Kauderwelsch als auch auf Betroffenheitsfloskeln.«
Daniel Friedrich Sturm, Die Welt 30.07.2011

Kurzbeschreibung

Die Welt besteht, ökonomisch gesehen, aus einem Kuchen mit sechs Stücken. Das erste Sechstel lebt im Wohlstand und - ganz überwiegend - im Westen. Das zweite bis fünfte Sechstel sind jene Entwicklungsländer, mit denen es bei allen Unterschieden langsam, aber stetig aufwärts geht. Das letzte Sechstel sind jene fünfzig Länder, die in der Falle sitzen. Hier leben die ärmsten Menschen der Erde - die unterste Milliarde. Ihre Lebenserwartung ist auf 50 Jahre gesunken, jedes siebte Kind stirbt vor dem 5. Lebensjahr. Die Ökonomien dieser Länder befinden sich seit den 90er Jahren im freien Fall. Auf nur 250 Seiten erklärt Paul Collier in seinem atemberaubenden Buch, wie es zu dieser krassen Armut gekommen ist und was man gegen sie tun kann. Seine ebenso präzise wie dicht belegte Analyse ist gleichermaßen unbequem für radikale Globalisierungsgegner wie für neoliberale Freihandelsoptimisten. Aber sie bietet realistische Lösungen für eine der größten Krisen unserer Welt. Paul Colliers Buch ist eine schlichtweg brillante Einführung in das Funktionieren der globalen Ökonomie und ein messerscharfer Appell, die ärmste Milliarde Menschen nicht zu vergessen. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .


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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Die globale Armut sinkt für rund 80 % der Weltbevölkerung, wenn auch mit großen Unterschieden. Zugleich sind die ärmsten 50 Staaten von dieser Entwicklung abgekoppelt, ihre Lebenserwartung liegt bei 50 Jahren, jedes siebte Kind stirbt vor dem 5. Lebensjahr. Diese Länder stecken, so legt Collier dar, in Fallen fest, aus denen sie sich selbst nicht befreien können: Die Konfliktfalle, die Ressourcenfalle, die Binnenlandfalle und die Falle schlechter Regierungsführung in einem kleinen Land. Mit seinen Mitarbeitern hat Collier unzählige Daten ausgewertet und untersucht die Entwicklung eines Landes nach einem Bürgerkrieg. Collier beschreibt die Faktoren, die einen neuen Konflikt wahrscheinlicher bzw. unwahrscheinlicher machen und kommt zum Schluss: '"Im Durchschnitt gesehen sinkt mit steigendem Einkommen auch das Konfliktrisiko"' (52). Wenn wir den ärmsten Staaten nicht mit Entwicklungshilfe, Sicherheitsgarantien, internationalen Standards und dem Abbau von Handelsschranken helfen, wird ein Weltproletariat zur Bedrohung der reichen Länder werden durch Terroristen, Drogen und der Übertragung fast ausgerotteter Krankheiten.
Das Buch ist eine brillante Einführung in die Irrtümer und Hoffnungen moderner Entwicklungspolitik sowie in die Weltökonomie. Zwei Dinge bleibt uns Collier schuldig: Die Motivation, weshalb die Reichen den Ärmsten helfen sollen, ist nicht stichhaltig, und am Ende bleibt der Leser ratlos auf der Frage sitzen, was er jetzt eigentlich tun kann. Mehr finden Sie auf: www.rolfmaier.com
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Wer viele Länder Afrikas besucht hat (wie ich), und immer wieder ratlos ist, warum die Dinge nicht besser werden (wie ich), wer immer hartnäckiger fragt, was all die Projekte und NGO-Kampagnen eigentlich bringen, womit jährlich 50 Milliarden Dollar ausgegeben werden, ohne dass sich wirklich etwas ändert, wer unter bohrenden Gefühlen leidet, dass es irgendwie besser laufen könnte, wenn, ja wenn...
... der sollte Paul Collier's Buch lesen. Sein Ansatz ist radikal, weil er empirisch, und nicht postkolonial-historisch ist. Manches mag manchen zu marktwirtschaftlich-ordoliberal daherkommen. Aber die Fülle der gelieferten Evidenz macht schon extrem neugierig, und seine Empfehlungen sind in einem Maße stringent, dass man sich wünscht, dass sie weitergetragen und weiterentwickelt werden. Gerade auch von unseren NGOs die von Attac bis Worldwatch noch tief in den Denkschablonen des 20. Jahrhundert, geprägt vom kalten Krieg und der Sehnsucht nach der heilen 3. Welt, verstrickt sind.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
sehr gutes Buch 2. Februar 2011
Von MN
Format:Taschenbuch
Da ich den Rat meines Prof. gefolgt bin, habe ich dieses Buch als Afrikanistik-Studentin bestellt und es ist einfach sehr informativ und wirklich lesenswert.
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