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Die unterste Milliarde: Warum die ärmsten Länder scheitern und was man dagegen tun kann
 
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Die unterste Milliarde: Warum die ärmsten Länder scheitern und was man dagegen tun kann (Gebundene Ausgabe)

von Paul Collier (Autor), Rita Seuß (Übersetzer), Martin Richter (Übersetzer)
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
  • Verlag: Beck; Auflage: 1 (15. Februar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3406572235
  • ISBN-13: 978-3406572234
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,6 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 139.551 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die Welt besteht, ökonomisch gesehen, aus einem Kuchen mit sechs Stücken. Das erste Sechstel lebt im Wohlstand und - ganz überwiegend - im Westen. Das zweite bis fünfte Sechstel sind jene Entwicklungsländer, mit denen es bei allen Unterschieden langsam, aber stetig aufwärts geht. Das letzte Sechstel sind jene fünfzig Länder, die in der Falle sitzen. Hier leben die ärmsten Menschen der Erde - die unterste Milliarde. Ihre Lebenserwartung ist auf 50 Jahre gesunken, jedes siebte Kind stirbt vor dem 5. Lebensjahr. Die Ökonomien dieser Länder befinden sich seit den 90er Jahren im freien Fall. Auf nur 250 Seiten erklärt Paul Collier in seinem atemberaubenden Buch, wie es zu dieser krassen Armut gekommen ist und was man gegen sie tun kann. Seine ebenso präzise wie dicht belegte Analyse ist gleichermaßen unbequem für radikale Globalisierungsgegner wie für neoliberale Freihandelsoptimisten. Aber sie bietet realistische Lösungen für eine der größten Krisen unserer Welt. Paul Colliers Buch ist eine schlichtweg brillante Einführung in das Funktionieren der globalen Ökonomie und ein messerscharfer Appell, die ärmste Milliarde Menschen nicht zu vergessen.

Über den Autor

Paul Collier ist Professor für Ökonomie und Direktor des Centre for the Study of African Economies an der Universität Oxford. Davor war er Leiter der Forschungsabteilung der Weltbank. Er gilt als der führende Experte für afrikanische Wirtschaft.

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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Differenzierter provokativer Blick auf die Verlierer der Weltwirtschaft, 27. April 2008
Von Rolf Maier "Robin2008" (Eriskirch) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Die globale Armut sinkt für rund 80 % der Weltbevölkerung, wenn auch mit großen Unterschieden. Zugleich sind die ärmsten 50 Staaten von dieser Entwicklung abgekoppelt, ihre Lebenserwartung liegt bei 50 Jahren, jedes siebte Kind stirbt vor dem 5. Lebensjahr. Diese Länder stecken, so legt Collier dar, in Fallen fest, aus denen sie sich selbst nicht befreien können: Die Konfliktfalle, die Ressourcenfalle, die Binnenlandfalle und die Falle schlechter Regierungsführung in einem kleinen Land. Mit seinen Mitarbeitern hat Collier unzählige Daten ausgewertet und untersucht die Entwicklung eines Landes nach einem Bürgerkrieg. Collier beschreibt die Faktoren, die einen neuen Konflikt wahrscheinlicher bzw. unwahrscheinlicher machen und kommt zum Schluss: "Im Durchschnitt gesehen sinkt mit steigendem Einkommen auch das Konfliktrisiko" (52). Wenn wir den ärmsten Staaten nicht mit Entwicklungshilfe, Sicherheitsgarantien, internationalen Standards und dem Abbau von Handelsschranken helfen, wird ein Weltproletariat zur Bedrohung der reichen Länder werden durch Terroristen, Drogen und der Übertragung fast ausgerotteter Krankheiten.
Das Buch ist eine brillante Einführung in die Irrtümer und Hoffnungen moderner Entwicklungspolitik sowie in die Weltökonomie. Zwei Dinge bleibt uns Collier schuldig: Die Motivation, weshalb die Reichen den Ärmsten helfen sollen, ist nicht stichhaltig, und am Ende bleibt der Leser ratlos auf der Frage sitzen, was er jetzt eigentlich tun kann. Mehr finden Sie auf: www.rolfmaier.com
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Unbequem sowohl für radikale Globalisierungsgegner als auch für neoliberale Freihandelsoptimisten, 27. November 2008
Von Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 10 REVIEWER)   

Man kann, so Paul Collier, der Autor dieses Buches, die Welt in sechs Teile aufteilen. Das erste Sechstel von Ländern, darunter natürlich Deutschland, lebt im Wohlstand und ganz überwiegend im Westen. Das zweite bis fünfte Sechstel besteht aus jenen Entwicklungsländern, angefangen bei den BRIC-Staaten, bis hin zu anderen, die, bei allen Unterschieden, langsam, aber stetig ihren Wohlstand vermehren, mit deren ökonomischer und sozialer Lage es aufwärts geht. Das letzte Sechstel besteht nach Collier, einem ehemaligen leitenden Mitarbeiter der Weltbank, aus jenen ungefähr 50 Ländern, die sozusagen in der Falle sitzen. In diesen Ländern leben die ärmsten Menschen der Erde - die unterste Milliarde.

Collier, der als einer der führenden Experten für afrikanische Wirtschaft und die Ökonomie der Entwicklungsländer gilt, erklärt in seinem Buch die immer wieder kontrovers diskutierte Frage, wie es überhaupt zu diesem Zustand gekommen ist. Er benennt die Fallen, in denen diese ärmsten Länder sitzen und erklärt die verschiedenen politischen Instrumente, die in der Diskussion gehandelt werden und bewertet sie und formuliert schließlich unter der Überschrift Der Kampf um die unterste Milliarde" eine Agenda zum Handeln.

Er hofft seine Leser von drei Positionen zu überzeugen, die neu sind und zeigen, wie das Denken sich wandeln muss. Die erste ist die Einsicht, dass das Problem der untersten Milliarde angepackt werden muss. Zweitens ist es die Einsicht, dass Politik in den ärmsten Ländern nicht "der nüchterne und geregelte Prozess der reichen Demokratien, sondern ein gefährliches Ringen zwischen moralischen Extremen" ist.
"Der Kampf um die Zukunft der untersten Milliarde findet nicht zwischen einer bösen reichen und einer edlen armen Welt statt", sondern "innerhalb der Gesellschaften der untersten Milliarde."

Drittens postuliert Collier, dass wir im Westen den Zuschauerstatus aufgeben müssen. "Unsere Unterstützung für den Wandel kann entscheidend sein." Er fordert neue Instrumente der Handelspolitik, Sicherheitsstrategien, Änderungen unserer Gesetze und neue internationale Charts.
Ziele einschränken und Instrumente erweitern ist das Credo eines Buches, das für radikale Globalisierungsgegner wie für neoliberale Freihandelsoptimisten gleichermaßen unbequem ist.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Warum sagt uns das niemand vorher?, 29. April 2008
Wer viele Länder Afrikas besucht hat (wie ich), und immer wieder ratlos ist, warum die Dinge nicht besser werden (wie ich), wer immer hartnäckiger fragt, was all die Projekte und NGO-Kampagnen eigentlich bringen, womit jährlich 50 Milliarden Dollar ausgegeben werden, ohne dass sich wirklich etwas ändert, wer unter bohrenden Gefühlen leidet, dass es irgendwie besser laufen könnte, wenn, ja wenn...
... der sollte Paul Collier's Buch lesen. Sein Ansatz ist radikal, weil er empirisch, und nicht postkolonial-historisch ist. Manches mag manchen zu marktwirtschaftlich-ordoliberal daherkommen. Aber die Fülle der gelieferten Evidenz macht schon extrem neugierig, und seine Empfehlungen sind in einem Maße stringent, dass man sich wünscht, dass sie weitergetragen und weiterentwickelt werden. Gerade auch von unseren NGOs die von Attac bis Worldwatch noch tief in den Denkschablonen des 20. Jahrhundert, geprägt vom kalten Krieg und der Sehnsucht nach der heilen 3. Welt, verstrickt sind.
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3.0 von 5 Sternen interessant, aber...
Das Buch behandelt das Thema der ärmsten Entwicklungsländer, deren Bevölkerung insgesamt etwa eine Milliarde Menschen umfasst. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von cachai veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Zahlen
Als ich mir dieses Buch zum ersten mal angesehen habe, war ich skeptisch, sehr wenige Rezesionen und kaum noch Exemplare bei Amazon selbst vorhanden. Aber der Schein täuscht! Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von M. Bojer veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Die unterste Milliarde nicht vergessen
Collier, er ist Direktor des Centre for the Study of African Economies an der Universität von Oxford, hat ein engagiertes Plädoyer vorgelegt, um den freien Fall dieser Länder zu... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von G. Thomas veröffentlicht

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