Auch von mir zuerst eine Korrektur:
Verfasser des Buches ist Ralph Hartmann, ehemaliger Botschafter der DDR in Jugoslawien und ein namhafter Sachbuchautor; Gerhard Zwerenz hat das Nachwort geschrieben.
Hier meine Rezension:
"Die DDR unterm Lügenberg" von Ralph Hartmann ist ein hochaktuelles, spannend und mit großer Sachkenntnis geschriebenes Buch. In doppelter Hinsicht ist es aufschlußreich. Einmal, weil es kurz, häufig auch sarkastisch und mit vielen sorgfältig recherchierten Fakten und Zitaten die verbreitetsten Lügen über die DDR widerlegt, ohne den untergegangenen Staat unkritisch zu sehen oder gar zu glorifizieren. Aufschlußreich ist auch das Echo auf das Buch. Allein schon ein kurzer Spaziergang im Internet zeigt, daß das Buch unter den linken Kräften in Deutschland, und das in Ost und West, mit großer Zustimmung aufgenommen wurde, während die Kräfte und Medien, die nahezu tagtäglich ein verzerrtes Bild der DDR zeichnen und grobe Unwahrheiten über sie verbreiten, nicht einmal den Mut aufbringen, sich mit den Auffassungen des Autors auseinanderzusetzen. Sie fürchten die Wahrheit wie der Teufel das Weihwasser und versuchen, das Buch totzuschweigen. Das wird schon deshalb nicht gelingen, weil das Echo groß ist. Hier eine kleine Auswahl:
"Leipzigs Neue" meint, daß das Buch von "großem politischen Gewicht ist. Lesbar und überzeugend. Geeignet zum Versand an Freunde und Bekannte in der alten BRD". In die gleiche Richtung geht das Urteil, zu dem "akzente", die Monatszeitung der Gesellschaft für Bürgerrecht und Menschenwürde, gelangt: "Das Buch ist eine hilfreiche, kompetente Handreichung für jeden mitdenkenden Leser, der an überzeugenden Fakten und Argumenten zu den zehn am meisten strapazierten Lügen über die DDR interessiert ist...und daher auch empfehlenswert für Schulen, Leseabende..." Manfred Wekwerth, Schüler und Vertrauter Bertolt Brechts, langjähriger Intendant des Berliner Ensembles, stellte zu "Die DDR unterm Lügenberg" fest: "Hartmanns Buch wurde dringend gebraucht. Es ist ein willkommener Helfer der Wahrheit, denn es verhindert mit Fakten, daß nicht noch mehr Lügen zu Wahrheit werden." Und die angesehene Zeitschrift für soziale Theorie, Menschenrechte und Kultur "ICARUS" schreibt in einer ausführlichen Rezension: "Lesen Sie das Buch! Empfehlen Sie es weiter! Seine Wahrheiten sind für alle - vor allem für die Jungen - ein großer Gewinn."
Nach der Lektüre des Buches, übrigens in einem Zug, kann ich mich dieser Empfehlung nur anschließen.