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Die unsichtbaren Stimmen
 
 
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Die unsichtbaren Stimmen [Gebundene Ausgabe]

Carolina De Robertis , Cornelia Holfelder-von der Tann , Adelheid Zöfel
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (26 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 461 Seiten
  • Verlag: Krüger, Frankfurt; Auflage: 3 (22. Juni 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3810507997
  • ISBN-13: 978-3810507990
  • Originaltitel: The Invisible Mountain
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 15 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (26 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 237.187 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Carolina de Robertis
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Wenn es eine Stelle gibt, die Die unsichtbaren Stimmen in die Reihe der magischen-realistisch erzählten Romane Südamerikas einreiht, dann ist es die Eingangssequenz. Da fällt ein Mädchen wie aus heiterem Himmel plötzlich aus hoher Höhe aus einem Baum. Pajarita („kleiner Vogel“) wird sie deshalb genannt. Später zieht Pajarita aus der Provinz nach Montevideo, wo sie vier Kinder bekommt. Eva, ihre Tochter, geht nach Argentinien, um als Dichterin mit ihrer großen Liebe ein Bohème-Dasein zu führen, wird von der Diktatur vertrieben und muss nach der Trennung die Kinder alleine aufziehen. Evas Tochter Salomé geht in Uruguay in den Widerstand und erholt sich erst nach Jahren, im Kerker fast gebrochen, von den Strapazen der Haft.

Der Roman Die unsichtbaren Stimmen von Carolina de Robertis ist eine fulminant geschriebene, absolut stilsichere Familiensaga und ein fulminanter Frauenroman von ungeheuerer Wucht. Drei Generationen überspannt das Buch der kalifornischen Autorin, deren Eltern aus Uruguay stammen, Freiheit und Unterdrückung gleichermaßen, und es ist schon erstaunlich, wie eine erst 34-jährige Autorin in ihrem Debütroman eine derartige literarische Kraft entfalten kann.

Der deutsche Titel von Die unsichtbaren Stimmen spielt an die Gesänge und Geschichten der inzwischen verschwundenen Ureinwohner Uruguays, die Guaraní, an. Robertis’ Buch aber hat nicht nur ihnen, sondern einem Gutteil der Geschichte (und Geschichten) des südamerikanischen Kontinents eine unverwechselbare Stimme gegeben. Das ist unvergleichlich und groß, und kann es mit den anderen (magisch-realistischen) Chronisten wie Isabel Allende oder Gabriel García Márquez durchaus aufnehmen. -- Isa Gerck

Kurzbeschreibung

Alles beginnt mit einem Wunder: Aus einem Baum, aus schwindelnder Höhe, fällt ein Mädchen. Man nennt sie Pajarita, kleiner Vogel. Aus einem verschlafenen Nest am Río Negro verschlägt es Pajarita nach Montevideo, wo sie ganz allein vier Kinder großzieht. Ihre Tochter Eva geht nach Argentinien, lebt als Dichterin in den Kreisen der Bohème von Buenos Aires und findet ihre große Liebe. Evas Tochter Salomé schließt sich den Rebellen im Kampf gegen die Militärdiktatur in Uruguay an und verschwindet für viele Jahre hinter Gefängnismauern.
Fesselnd und voller poetischer Kraft erzählt Carolina De Robertis die Geschichte dreier Generationen von Frauen in Montevideo. Drei Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Drei Frauen mit einem unbändigen Drang zu einem selbstbestimmten Leben - gegen alle Widerstände. Drei Frauen, die für die Geschichte Südamerikas im 20. Jahrhundert stehen.

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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Schon als Kind sammelte Carolina de Robertis Geschichten. Als sie zwölf Jahre alt war, erzählte ihr Vater ihr alle ihm bekannten Geschichten über die eigene Familie. In ihrem ersten Roman hat sie die Schicksale der Frauen ihrer Familie und einiger Freunde verarbeitet. Schauplatz ist Südamerika, hauptsächlich Montevideo.

Beginnend mit der Geschichte der Urgroßmutter Pajarita führt sie ihre Leser von der Jahrhundertwende 1900 bis zum Ende des 20. Jahrhunderts, durch bewegte Jahre der südamerikanischen Geschichte. Eine interessante Mischung, die mit mystischen Ereignissen beginnt, als Pajarita noch auf dem Land wohnt. Später wird das Leben der Frauen durch den Umzug in die Stadt Montevideo, sowie die sozialen und politischen Umbrüche des 20. Jahrhunderts geprägt. Während Pajarita noch Analphabetin ist, wird ihre Tochter Eva Dichterin und Evas Tochter Salomé wiederum hat die Möglichkeit, an der Hochschule zu studieren.

"Aber Töchter werden nicht so, wie man sie zu formen versucht, das wusste sie selbst am besten." schreibt die Autorin über Eva und beschreibt damit sehr treffend die Mutter-Tochter-Beziehungen in diesem Roman. Männer spielen in diesem Roman keine große Rolle, weder als Väter, Ehemänner noch Brüder.

Besonders gut gefallen hat mir die oft poetische und originelle Sprache, die Carolina de Robertis verwendet, sowie die warmherzige Schilderung des Alltaglebens, der sich teilweise kaum verändernden Sitten und Gebräuche. Maté-Tee gehört in allen Generationen genauso dazu wie Empanadas und einige andere Gerichte.

Insbesondere in der zweiten Hälfte habe ich mir eine Zeittafel gewünscht, weil ich mit der Geschichte Uruguays und Argentiniens nicht sehr vertraut bin. Ein Vor- oder Nachwort der Autorin wäre auch interessant gewesen. Auf der Homepage von Carolina de Robertis ist ein längeres und sehr interessantes Interview mit ihr.

Ein bemerkenswertes Erstlingswerk, bei dem mir den Einstieg etwas schwer fiel, das mit zum Ende hin immer besser gefiel. Einen Stern Abzug für den etwas spröden Anfang und die fehlende Zeittafel.
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31 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Sie haben ein freies Wochenende? Fernweh? Lust, ein fast unbekanntes Land kennenzulernen?
Dann lesen Sie "Die unsichtbaren Stimmen".
Drei Frauenschicksale in Uruguay, Mutter, Tochter, Enkelin, werden in diesem Schmöker ausgebreitet. Die Mutter hat nie schreiben gelernt, die Tochter wird Dichterin und die Enkelin setzt für die Revolution ihr Leben aufs Spiel. Drei willensstarke Charaktere vor den Farben, Geräuschen und Gerüchen Südamerikas dargestellt in einer kraftvoll glänzenden Sprache, toll übersetzt und mit hohem Suchtfaktor, das alles sind für mich "Die unsichtbaren Stimmen" von Caroline de Robertis.
Und sie sind noch mehr: Dieser Roman erzählt drei ganz ungewöhnliche Liebesgeschichten, er erzählt von Zauberei, Transsexualität, von Treue und Verrat, von dem Glück, sich in einer großen Familie geborgen zu fühlen und immer wieder von der unbedingten Liebe einer Mutter zu ihren Kindern, die in Handlungen von großer Eindringlichkeit sichtbar wird und zeigt, dass Mütter nicht nur Leben schenken, sondern auch Leben retten können.
"Die unsichtbaren Stimmen" ist ein Roman, den Isabel Allende lieben müsste. - Und er hat den ergreifendsten Schluss, den ich seit Jahren gelesen habe.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Vorm Hügel, die Stadt 8. April 2010
Von Esther TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Carolina De Robertis Debüt wartet mit Emotionen, Emotionen und Emotionen auf. Ihre Sprache ist eine verspielte - zumal blumig und kitschig, zumal sehr bildlich - die einen bestechenden Uruguay-Sog entwickelt, Gerüche, Temperaturen und Alltagsgeräusche wahrnehmen lässt und mir meine eigenen Anwesenheit in Montevideo vorgaukelt.

Doch Vorsicht: In ihrem Generationenroman beschreibt sie das Leben von Großmutter, Mutter und Enkelin - dreier sehr unterschiedlicher, doch unheimlich starker Persönlichkeiten - und ihre Kämpfe: Mit Männern - den eigenen und anderen - mit der Gesellschaft und dem Ansehen, mit der Politik, den Machthabern, schließlich den Militärs. Männer stehen in ihrem Roman generell unter einem matten Licht. Sie lieben, bis die Liebe zu Ende ist und befreien sich, in die Enge getrieben, durch häusliche Gewalt, oder werden selbst zu Frauen (damit bin ich nicht ganz einverstanden).

Sehr übersichtlich ist die Gliederung der drei Lebenswege, öfter vorhersehbar die Handlung - wenn Liebe im Spiel ist - doch hin und wieder unerwartet überraschend. Auch die politische Entwicklung Uruguays kommt zu Wort, zuerst nur schleppend und oberflächlich (Perón in Argentinien findet einen Platz im Roman, Ernesto Guevara tritt als junger Arzt bei einer Entbindung in Erscheinung, ...), übernimmt sie im dritten Teil das Ruder, wird sehr deutlich und erschreckend brutal.

Resümee: Eine kitschiger, aber unheimlich fesselnder Generationenroman in einem mir unbekannten Land. Mitreißender Erzählfluss ohne Unstetigkeitsstellen; das eine oder andere Manöver lässt mich die Stirn runzeln; Wohl nicht für Männer geschrieben; Trotz alle Kritik, klebt der Roman in der Hand, bis die letzte Seite gelesen ist, entwickelt eine sehr starke Beziehung zu allen Protagonisten und ist einfach unheimlich schön zu lesen.

Ob Kitsch, oder nicht: einfach klasse!
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Unglaublich schön verwebte Poesie (jedoch nicht immer leichte...
"Soeben habe ich die unsichtbaren Stimmen sanft zugeklappt, aber eben diese unsichtbaren Stimmen leben in mir weiter. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Eliane Zimmermann veröffentlicht
Montevideo wo ist Dein Berg?
Mir erging es beim Lesen der unsichtbaren Stimmen genauso wie Esther aus Graz und somit ziehe ich mit ihr Resümee: Eine kitschiger, aber unheimlich fesselnder... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Barbara Haimerl veröffentlicht
Schwerer Einstieg - aber dann lässt es einen nicht mehr los
Ich fand das Buch wunderbar: fesselnd, voller Leidenschaft, dramatisch... alles dabei. Den Einstieg fand ich schwierig, aber als ich ihn dann hatte, konnte ich es kaum mehr auf die... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Bücherliebe veröffentlicht
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Ich bin geschockt, allerdings nicht über das Buch, sondern viel mehr über einige Rezessionen meiner Vorschreiber. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Lucy123 veröffentlicht
Drei Frauengenerationen in Uruguay
Pajarita ' Eva ' Salome

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Vor 18 Monaten von Susanne veröffentlicht
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Vor 20 Monaten von Krizzl veröffentlicht
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Vor 23 Monaten von muriwai veröffentlicht
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Die Lebensgeschichten und Schicksale dreier Frauen und auch dreier aufeinanderfolgender Generationen (Großmutter, Mutter und Enkelin) werden hier wundervoll erzählt,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Mai 2010 von Achilles
Mone. Vide. Eu.
Mone. Vide. Eu.

Pajarita - kleiner Vogel. So wird sie genannt, nachdem sie aus einem Baum geflogen oder gefallen ist, und ist seitdem sie unter den heimischen Menschen,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. November 2009 von Binea
enttäuschend
Nach den euphorischen Rezensionen einiger Leser kaufte ich mir das Buch mit grosser Erwartung.
Leider enttäuschte es mich schon nach dem ersten Drittel. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. November 2009 von lesebärin
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