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Die unglaubliche Reise ins Universum
 
 
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Die unglaubliche Reise ins Universum [Gebundene Ausgabe]

Lucy Hawking , Stephen Hawking , Quint Buchholz , Irene Rumler
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

George hat kaum sein erstes Weltraumabenteuer mit seiner Freundin Annie und ihrem Vater, dem Wissenschaftlergenie Eric, so richtig verdaut, da wartet schon die nächste Aufregung auf ihn: Annie und ihre Familie ziehen in die USA! Doch George bleibt nicht viel Zeit zu trauern, denn kurz darauf bekommt er eine verrückte Mail von Annie. Sie hat angeblich eine Nachricht von Außerirdischen entdeckt und braucht Georges Hilfe! Ist das wieder eine von ihren Spinnereien, oder steckt wirklich etwas dahinter? George reist nach Amerika, und schnell sind Annie und er den Aliens mithilfe des Supercomputers Cosmos auf der Spur. Quer durchs Universum reisen sie, betreten den Mars, den Saturnmond Titan und sogar ein anderes Sonnensystem, immer den außerirdischen Hinweisen auf der Spur. Denn in einem Punkt sind die verschlüsselten Nachrichten ganz deutlich: Wenn die beiden Freunde ihnen nicht folgen, droht die Zerstörung der Erde ...

Das erste Kinderbuch von Stephen Hawking und seiner Tochter Lucy, Der geheime Schlüssel zum Universum, ist längst ein Bestseller. Ein Exemplar davon hat es sogar bis in die ISS geschafft! Und auch im zweiten Band behalten sie die bewährte Mischung bei: Sie erzählen eine spannende, abenteuerliche Geschichte für LeserInnen ab 10 Jahren und würzen sie mit den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Die sind nicht nur die Grundlage für die Geschichte, sondern werden außerdem zusätzlich in eingestreuten Texten kindgerecht erklärt – nicht nur von Stephen Hawking selbst, sondern auch von anderen herausragenden Wissenschaftlern der Gegenwart. Wie findet man Planeten im Weltraum? Ist da draußen jemand? Warum fliegen wir in den Weltraum? Diese Fragen sind wohl kaum jemals so verständlich und zugleich so aktuell in einem Buch beantwortet worden.

Die spannende Geschichte, die großartig erklärten wissenschaftlichen Themen und nicht zuletzt die herrlichen Farbfotos aus dem All tragen dazu bei, dass dieses Buch wieder etwas ganz Besonderes geworden ist. Und da es noch einen dritten Band mit George und Annie geben wird, können sich wissbegierige und abenteuerlustige Kinder (und Erwachsene) auf noch mehr spannenden und lehrreichen Schmökerstoff freuen. -- Gabi Neumayer

Pressestimmen

„Das Buch der beiden Hawkings ist ein großer Wurf ... Band zwei muss sein.“ (Spiegel special - Neue Bücher 2007 )

„Wer könnte einem die Geheimnisse des Weltalls besser erklären als Physikgenie Stephen Hawking? Mit seiner Tochter hat er eine packende Abenteuerreise durch Raum und Zeit erdacht – immer wieder ergänzt durch Informationen über Licht, Raumfahrt oder Planeten.“ (HÖRZU )

„Physik kann Kindern ab 8 Spaß machen? Wow!“ (Welt am Sonntag )

Kurzbeschreibung

Die Fortsetzung des Bestsellers: Stephen Hawking erklärt die Geheimnisse des Universums

Seit seinem ersten Abenteuer mit dem Wissenschaftler Eric und dessen Tochter Annie weiß George, dass der Super-Computer seiner Freunde die Tür ins Universum öffnet.

Nun stößt George diese Tür weiter auf als je zuvor: Eine abenteuerliche Reise ins Universum führt ihn und seine Freunde in die eisige Polarregion des Mars und zu schwarzen Methanseen auf dem Saturnmond Titan, zu Überresten der legendären Landesonde Huygens und auf eine unglaublich aufregende Spurensuche nach fremdem Leben im All.

Ein packendes Abenteuer im Universum und zugleich ein Buch über die moderne Raumfahrt auf der Suche nach Leben im All. Was Weltraum-Roboter an Aufklärung leisten oder wo im All Leben denkbar wäre – spannend vermittelt Georges Weltraumreise den neuesten Stand der NASA-Forschung. Spannende, zukunftsweisende Beiträge führender Wissenschaftler treten ergänzend hinzu und atemberaubende Fotos lassen über fremde Planeten-Welten staunen. Weltraumforschung, die jeden begeistert!

• Eine wunderbare Einführung in die moderne Raumfahrt und in die Frage »Gibt es Leben an anderen Orten im All?«

• Auf dem neuesten Stand der NASA-Forschung – für Kinder so spannend wie für Erwachsene

• Atemberaubende Farbfotos geben faszinierende Einblicke

Klappentext

»Wer könnte Kinder besser in die Phänomene des Universums einführen als der Astrophysiker Stephen Hawking? (...) Unser Urteil: In jeder Beziehung aufregend.« Familie & Co

»Dafür, dass die Wissenschaft trotz der fantastischen Handlung korrekt ist, steht der Name Hawking, das Buch ist auf dem aktuellen Stand der Planetenforschung. Und am Ende versöhnt es sogar Öko-Fundamentalismus und Fortschrittsglauben.« Die ZEIT

»Wenn sich jemand im Universum auskennt, dann Stephen Hawking!« Bild am Sonntag

Über den Autor

Lucy Hawking, geboren 1970, arbeitete nach ihrem Studium französischer und russischer Literatur an der Universität von Oxford als freiberufliche Journalistin für die großen britischen Tageszeitungen "Daily Telegraph", "The Times" und "Evening Standard" und veröffentlichte zwei Romane für Erwachsene. Sie lebt mit ihrem Sohn in Cambridge.

Stephen Hawking, geboren 1942 in Oxford, Großbritannien ist Astrophysiker und seit 1979 Inhaber des Lucasischen Lehrstuhls für Mathematik und Theoretische Physik an der Universität Cambridge, den einst auch Sir Isaac Newton inne hatte. Er lieferte bedeutende Arbeiten zur Kosmologie, wobei seine Forschung vor allem auf dem Gebiet der Physik der Schwarzen Löcher angesiedelt ist. 1963 wurde bei Hawking Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) diagnostiziert und er ist seit 1968 auf einen Rollstuhl angewiesen. Durch einen Luftröhrenschnitt 1985 verlor er die Fähigkeit zu sprechen und ist für die verbale Kommunikation auf die Benutzung eines Sprachcomputers angewiesen. Stephen Hawking veröffentlichte seit den 70er Jahren zahlreiche wissenschaftliche Werke und zählt zu den weltweit renommiertesten Wissenschaftlern, die auf dem Gebiet der Astrophysik forschen. Durch "Eine kurze Geschichte der Zeit" ist er auch einem breiten Publikum außerhalb der Fachwelt bekannt geworden. "Der geheime Schlüssel zum Universum" ist sein erstes Kinderbuch.

Quint Buchholz, geboren 1957 in Stolberg bei Aachen, aufgewachsen in Stuttgart, lebt in München. Er hat zunächst vier Semester Kunstgeschichte, danach Malerei und Grafik an der Kunstakademie München bei Prof. Gerd Winner studiert. Seit 1979 arbeitet er als Maler und Illustrator für deutsche und internationale Verlage und hat seitdem über 40 Bücher illustriert. Seine Motive sind auf Plakaten, Postkarten und CD-Covern ebenso zu finden wie in Kalendern und auf vielen Buchumschlägen. Seine Bücher sind inzwischen in mehr als dreißig Ländern erschienen und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden. Mehrfach hat er in den vergangenen Jahren auch für das Theater gearbeitet.

Seine Werke greifen Elemente des Fotorealismus, Pointillismus und des magischen Realismus auf und verbinden technische Brillanz mit einer Reduziertheit aufs Wesentliche, die Programm ist.

Irene Rumler, geb. 1951 in München, Studium der Germanistik und Anglistik, Dozentin, Lektorin und Übersetzerin von u.a. Patricia Highsmith, John Irving, Doris Lessing, Isaac Singer.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

"T minus sieben Minuten und dreißig Sekunden", sagte eine Automatenstimme. "Raumfähren-Zugangsschleuse wird zurückgezogen."
George schluckte heftig und schob sein Hinterteil auf dem Commander-Sitz in der Raumfähre zurecht. Jetzt, endlich, wurde es ernst. Jetzt gab es kein Zurück mehr. Nur noch ein paar kurze Minuten - Minuten, die ungleich schneller vergingen als die endlosen Minuten der letzten Schulstunde -, dann würde er den Planeten Erde hinter sich lassen und ins Weltall fliegen.
Jetzt wo die Zugangsschleuse, das Bindeglied zwischen Raumfähre und Außenwelt, abgedockt hatte, wusste George, dass er die letzte Gelegenheit zum Aussteigen verpasst hatte. Sie befanden sich in einer der letzten Phasen vor dem Start. Das bedeutete, dass sich die Einstiegsluken schlossen, die einzige Verbindung zur Außenwelt. Und sie schlossen sich nicht nur - sie wurden regelrecht versiegelt. Selbst wenn er jetzt mit den Fäusten dagegenschlug und darum flehte, hinausgelassen zu werden, wäre draußen niemand, der ihn hören konnte. Die Astronauten waren allein mit ihrem imposanten Raumschiff und hatten nur noch wenige Minuten bis zum Start. Nun blieb ihnen nichts anderes übrig, als abzuwarten, bis der Countdown bei Null angekommen war.
"T minus sechs Minuten und fünfzehn Sekunden. APU-Startvorbereitung durchführen."
Die Notaggregate, auch APUs (auxiliary power units) genannt, dienten dazu, die Raumfähre beim Start und bei der Landung zu steuern. Angetrieben wurden sie von drei Brennstoffzellen, die schon seit Stunden liefen. Doch bei diesem neuen Befehl begann die Raumfähre, aufgeregt zu summen, als wüsste sie, dass ihr ruhmreicher Augenblick unmittelbar bevorstand.
"T minus fünf Minuten", sagte die Stimme. "APU-Start freigeben."
George kam es vor, als hätte er Schmetterlinge im Bauch. Mehr als alles andere hatte er sich gewünscht, noch einmal durchs Weltall zu fliegen. Und nun war er hier, an Bord einer echten Raumfähre mit mehreren Astronauten, und wartete auf einer Abschussrampe auf den Start. Das war aufregend, aber gleichzeitig Furcht einflößend. Was, wenn er einen Fehler machte? Er saß auf dem Platz des Commanders, was bedeutete, dass er für die Steuerung des Raumfahrzeugs verantwortlich war. Neben ihm saß sein Pilot, der zur Unterstützung des Commanders da war. "Dann seid ihr also lauter Astronauten auf so einer Art Raumpatrouille?", murmelte er verdattert vor sich hin.
"Was war das, Commander?", tönte eine Stimme aus Georges Kopfhörer.
"Ach, äh, hm ...", sagte George, der vergessen hatte, dass jedes Wort, das er sagte, im Kontrollraum zu hören war. "Hab mich nur gefragt, was die Aliens wohl zu uns sagen, falls wir welchen begegnen."
Der Mann im Kontrollraum lachte. "Dann vergiss nicht, die Aliens von uns allen zu grüßen."
"T minus drei Minuten und drei Sekunden. Triebwerke in Startposition."
Vrumm - vrumm!, dachte George. Die drei Triebwerke und die zwei Feststoffraketen oder Booster würden in den ersten paar Sekunden des Starts dafür sorgen, dass das Raumschiff eine Geschwindigkeit von 150 Stundenkilometern erreichte, noch ehe es auch nur den Startturm hinter sich gelassen hatte. Insgesamt würde es nur achteinhalb Minuten dauern, bis es auf rund 28 000 Stundenkilometer beschleunigt hatte.
"T minus zwei Minuten. Helmvisiere schließen."
Es juckte George in den Fingern, ein paar der vielen Hundert Schalter umzulegen, die er vor sich hatte, nur um zu sehen, was passieren würde, aber er wagte es nicht. Er blickte auf den Joystick, mit dem er, der Commander, das Raumfahrzeug steuern würde, sobald sie ins Weltall kamen, wo sie an der Internationalen Raumfahrtstation andocken würden. Es war so ähnlich, wie wenn man ein Auto lenkt, nur dass sich der Joystick in alle Richtungen bewegen ließ und nicht nur nach rechts und links. Man konnte ihn auch vor- und zurückschieben. George legte einen Finger auf den Knauf des Joysticks, nur um auszuprobieren, wie es sich anfühlte. Sofort vibrierte eine der elektronischen Kurven auf der Anzeige vor ihm leicht. Hastig zog er seine Hand zurück und tat so, als hätte er nichts angerührt.
"T minus fünfundfünfzig Sekunden. Feststoffraketen sichern."
Die zwei Feststoffraketen würden die Raumfähre von der Rampe aus etwa 350 Kilometer hoch über die Erde katapultieren. Sie besaßen keinen Ausschalter. Sobald man sie gezündet hatte, schoss die Raumfähre in die Höhe.
Auf Wiedersehen, Erde, dachte George. Ich bin bald wieder zurück. Einen Moment lang stimmte es ihn traurig, diesen wunderschönen Planeten, seine Freunde und seine Familie zurückzulassen. Bald schon würde er auf einer Umlaufbahn über ihren Köpfen kreisen, wenn die Raumfähre an der Internationalen Raumstation (ISS) andockte. Er würde hinunterschauen und weit unter sich die Erde sehen können, während die ISS sie auf ihrer Umlaufbahn einmal in 90 Minuten umrundete. Aus dem Weltall würde er die Umrisse von Kontinenten, Weltmeeren, Wüsten, Wäldern und Seen sehen und die Lichter der großen Städte bei Nacht. Wenn seine Mum und sein Dad und seine Freunde Eric, Annie und Susan von der Erde aus hinaufschauten, könnten sie ihn in einer klaren Nacht nur als winzigen hellen Punkt über den Himmel sausen sehen.
"T minus einunddreißig Sekunden. Beginn der automatischen Startsequenz."
Die Astronauten rutschten auf ihren Sitzen zurecht, um es sich vor der langen Reise einigermaßen bequem zu machen. Im Cockpit war es erstaunlich eng. Um sich in die Position für den Start zu begeben, musste man sich hineinquetschen, und als George auf seinen Sitz kletterte, musste er sich von einem Techniker helfen lassen. Zum Start stand die Raumfähre aufrecht, sodass es aussah, als läge alles im Cockpit auf dem Rücken. Der Sitz war ganz zurückgekippt, sodass Georges Füße nach oben zur Nase der Raumfähre zeigten und seine Wirbelsäule parallel zum Boden unter ihm verlief.
Die Nase der Raumfähre zeigte nach oben, und der Shuttle würde gleich senkrecht hinauf in den Himmel schießen, durch die Wolken und die Atmosphäre, weit, weit hinaus ins Weltall.
"T minus sechzehn Sekunden", sagte die Automatenstimme gelassen. "Wasserschirm zur Lärmdämmung aktiviert. T minus fünfzehn Sekunden."
"Fünfzehn Sekunden bis zum Start, Commander George", sagte der Pilot auf dem Sitz neben George. "Die Raumfähre startet in fünfzehn Sekunden, vierzehn, dreizehn ."
"Juhu!", jubelte George. Mannomann!, dachte er.
"Auch dir ein Juhu, Commander", tönte es aus dem Kontrollraum. "Wir wünschen euch einen guten Flug."
George zitterte vor Aufregung. Jeder Atemzug brachte ihn dem grandiosen Start ein Stück näher.

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