Zur Story möchte ich hier nicht zu viele Angaben machen, die dürfte ja hinreichend bekannt sein: Mann schrumpft, findet sich - manchmal komisch, manchmal heroisch - in seiner immer weiter wuchernden Umwelt zurück. Erstaunlich ist die philosophische Note in diesem Film mit dem transzendierenden Antihelden. Was passiert mit ihm, wenn er immer weiter schrumpft? Lebt er weiter in einem Mikrokosmos oder schrumpft er zu einem Nichts? Ein tiefsinniges und intelligentes Meisterwerk, und das ausgerechnet von einem Filmemacher der als King of the B-Pictures bekannt ist. Trotz der antiquierten Umsetzung wirkt das Ganze nie lächerlich und ist spannend erzählt. Soviel zum Film selbst.
Zum Hickhack um das Format: Ich sehe gerne alte Filme bei Revivals im Kino, so auch diesen, und er ist NICHT in Widescreen (wie sollte er auch, hat's ja nicht mal für Farbe gereicht). Allerdings wurde in den 50er Jahren, als CinemaScope auf dem Vormarsch war, die Bildkomposition immer so ausgerichtet, dass man Vollbild durch sogenanntes 'Matting' als Breitbild aufführen konnte, was einfach prestigeträchtiger war. Man blockte einfach, wie beim Letterboxing, am Projektor oder in der Apertur (dem Loch zwischen Projektionsraum und Kinosaal) oben und unten etwas vom Bild aus und erhielt so Formate von 1,66:1 , 1,85:1 oder bei Material mit höherer Auflösung wie Schwarzweiss oder VistaVision, sogar 2:1. Echtes Widescreen war das alles nicht, aber wie gesagt, es machte mehr her als Standardformat. Hoffentlich ist damit einiges geklärt.