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Die ungeheuerliche Einsamkeit des Maxwell Sim: Roman
 
 
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Die ungeheuerliche Einsamkeit des Maxwell Sim: Roman [Gebundene Ausgabe]

Jonathan Coe , Walter Ahlers
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (34 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

Über den Autor Jonathan Coe: Jetzt reinlesen [0kb PDF]|Ausführliche Inhaltsangabe: Jetzt reinlesen [0kb PDF]|Interview mit Jonathan Coe: Jetzt reinlesen [0kb PDF]
  • Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
  • Verlag: Deutsche Verlags-Anstalt; Auflage: 2 (9. November 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3421044848
  • ISBN-13: 978-3421044846
  • Originaltitel: The Terrible Privacy of Maxwell Sim
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,4 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (34 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 195.224 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Die ungeheuerliche Einsamkeit des Maxwell Sim ist das, was man in England unter a good read versteht: Klar, lustig, leichtfüßig und rührend, einen mächtigen Sog entwickelnd - und dabei doch auf geradezu heimtückische Art ernsthaft.« (Spiegel online )

»Es sind ganz gewöhnliche Typen, die der englische Schriftsteller Jonathan Coe besonders gern und besonders gut porträtiert ... Coe erfaßt die vielsagenden Augenblicke, in denen unsere Welt versagt, auf beklemmend lakonische Weise.« (Frankfurter Allgemeine Zeitung )

»Jonathan Coes neuer Roman geht mit großer erzählerischer Leichtigkeit und Augenzwinkern einem ernsten Thema auf den Grund: Selbsterkenntnis.« (Freundin, 03.11.2010 )

Kurzbeschreibung

Ein amüsanter Schelmenroman über unsere Zeit

Es ist Valentinstag, doch nie zuvor hat Maxwell sich einsamer gefühlt: Seine Frau hat ihn verlassen, seine Jugendliebe hält ihn für einen bemitleidenswerten Verlierer, und auch seine vierundsiebzig Facebook-Freunde können ihm nicht helfen. Da kommt das seltsame Angebot, an einer Wettfahrt zu den Shetlandinseln teilzunehmen, wie gerufen. Voller Hoffnung macht er sich mit »Emma«, seinem freundlichen Navigationsgerät, auf den Weg – doch die Fahrt zum nördlichsten Punkt des Königreichs entwickelt sich zu einer Reise in die dunkelsten Ecken seiner Vergangenheit.

Jonathan Coe, einer der Stars der Londoner Literaturszene, ist mit einem außerordentlichen Erzähltalent gesegnet: Mit »Die ungeheuerliche Einsamkeit des Maxwell Sim« hat er einen Roman geschaffen, der voller überraschender Plotwindungen steckt und von Geschichten überbordet – eine höchst vergnügliche Tour de Force durch die Befindlichkeiten unserer Zeit.

Großes Lesevergnügen: tragikomische Familiengeschichte und abenteuerliche Road-Novel zugleich.


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von ½ TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Oberflächlich betrachtet handelt es sich hier um die Geschichte eines einsamen Menschen. Es ist ein deprimierendes Leben, das Leben des Maxwell Sim. Seine Frau hat ihn verlassen, sechs Monate lang hat er sich zurückgezogen, ist nicht zur Arbeit gegangen, bevor er nach Australien reist, um seinen Vater zu besuchen. Der Versuch diesem Vater näher zu kommen scheitert jedoch. Das private Leben des Maxwell Sim steht in völligem Gegensatz zu seinem beruflichen Selbstbild: Maxwell ist ein Beauftragter für Nachkundenbetreuung. Jemand, der viel mit Menschen umgeht, der sich darauf versteht andere in eine entspannte Stimmung zu versetzen, so glaubt er zumindest.

Die Rückkehr nach England desillusioniert ihn vollends: von seinen siebzig Facebook-Freunden hat ihm kein einziger während seiner Abwesenheit eine Nachricht zugeschickt. Die Meldungen auf dem Anrufbeantworter stammen von seinem Zahnarzt und vom Arbeitgeber. Von einhundertsiebenunddreißig Emails stammt eine einzige von einem richtigen Menschen: seinem Freund Trevor Paige. Eben dieser Trevor bietet Maxwell später einen Job an: eine Promotionstour für aus Holz gefertigte Zahnbürsten. Diese Reise, die bis zu den Shetland Inseln führen soll, entwickelt sich für unseren Protagonisten zu einer Rückschau auf sein bisheriges Leben. Er trifft alte Bekannte und erfährt so nebenbei ein paar Wahrheiten über seine Freunde, auch über seinen Vater. Wahrheiten, die sein bisheriges Weltbild ins Wanken bringen, die aber auch die Chance für einen Neuanfang bieten.

Die Geschichte wird von Maxwell als Ich-Erzähler berichtet. Eingebunden sind vier Texte, die von anderen Personen stammen: ein Brief (Wasser), eine Kurzgeschichte (Erde), eine Selbstanalyse (Feuer), Erinnerungen (Luft). Der Brief enthält Informationen über Donald Crowhurst. Ein Opfer des Erfolgs seiner eigenen Manipulationen und Übertreibungen, der am Ende keinen anderen Ausweg als den Tod sah. Eine wahre Geschichte. Wer mehr wissen will, braucht den Namen nur googeln. Was Donald Crowhurst mit Maxwell Sim gemein hat, wird im Laufe der Erzählung offensichtlich. Die Parallelen verblüffen.

Die anderen drei eingebundenen Texte betreffen das Leben unseres Protagonisten. Sie geben ihm Einblick in die Gefühle von ihm nahestehenden Personen und ermöglichen so einen Abgleich seines Selbstbildes mit dem Fremdbild, dem Eindruck, den er bei anderen hinterlässt. Es ist Teil seiner Reise zu sich selbst. Es sind Informationen, die ihm am Ende erlauben, sich der Realität zu stellen. Man könnte auch sagen, dass diese Episoden, die Enthüllung der Wahrheiten, ihm überhaupt erst die Veränderung ermöglichen. Wie soll man wissen, wie man reagieren soll, wenn man die Wahrheit nicht kennt? Wenn sie einem vorenthalten wird?

Interessant dabei ist, dass die Überschriften dieser vier Beiträge (Wasser, Erde, Feuer, Luft) mit den Zuordnungen der vier Quartette des Schriftstellers T.S. Eliot übereinstimmen (Luft = Burnt Norton, Erde = East Coker, Feuer = The Dry Salvages, Luft = Little Gidding). Ein Werk, das übrigens in dem Buch auch erwähnt wird: auf Seite 235 von Ms. Erith, der Nachbarin, die den Zweitschlüssel zu seines Vaters Apartment besitzt. Worin die Verbindung besteht? Nun, ich gestehe, darüber habe ich lange gerätselt. Eliot selber beschreibt die Bedeutung seines Werkes in einem Brief vom 3. September 1942 an John Hayward wie folgt: It suggests to me the notion of making a poem by weaving in together three or four superficially unrelated themes: the "poem" being the degree of success in making a new whole out of them. Also drei oder vier oberflächlich unzusammenhängende Themen, die mit dem Ziel verbunden werden, etwas Neues zu gestalten. Ob das auch der Grundgedanke für dieses Buch ist?

----------------------------

SPOILERWARNUNG - ANFANG - Bitte den nächsten Absatz überspringen, wenn Sie nicht zuviel wissen wollen.

Es ist sicherlich ein Buch über Lebenslügen, Manipulationen und Täuschungen. Einige Leser, so scheint es, betrachten das letzte Kapitel als überflüssig. Es ist jedoch dieses Kapitel, das die letzte, die ultimative Täuschung aufdeckt. Die Täuschung des Lesers durch den Autor. Nichts ist wie es scheint. Alles ist Lüge. Die Konsequenzen sind in diesem letzten Fall freilich nicht so drastisch wie im Leben des Donald Crowhurst. Maxwell Sim verlässt uns, das Kapitel ist zu Ende, das Buch geschlossen. Um es mit den Worten des Schriftstellers zu sagen, der dabei mit den Fingern schnipst: "Einfach so." Die Moral (zumindest die Moral, die ich daraus für mich gezogen habe): wie einfach kann das Leben sein ohne Lügen, ohne Manipulationen, ohne Täuschungen.

SPOILERWARNUNG - ENDE -

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Ein Buch, das man womöglich öfter lesen sollte, bis sich einem die Details erschließen. Die Frage ist nur ob man dazu bereit ist. Persönlich muss ich gestehen, dass mich die Geschichte nicht "packen" konnte. Zwar habe ich bis zum Schluss durchgehalten, es war allerdings mühsam. Insbesondere die "Gespräche" von Maxwell mit seinem Navigationsgerät Emma empfand ich als zäh und langatmig. Vielleicht lag es auch daran, dass ich so manches als sehr konstruiert empfunden habe. Womöglich ist dieses Buch nur etwas für experimentierfreudige Leser, die Spaß an unterschiedlichen Schreibstilen haben. Denn auch das kennzeichnet dieses Buch: eine Phase mit einem extrem langen Satz (z.B. im Flugzeug, als Maxwell einen Monolog hält während sein Sitznachbar stirbt), dann die vielen Emails mit kurzen Sätzen, die Maxwell nach seiner Rückkehr liest. Viele Gespräche, von denen indirekt erzählt wird. Dann wieder Dialoge, die ohne "er sagte", "er fragte", etc. auskommen. Des Weiteren haben die vier eingebundenen Texte jeweils einen eigenen Charakter. Auf mich machte all dies jedoch einen sehr unharmonischen Eindruck.

Kurz: Kein Buch, das mich begeistern konnte.

Zuletzt noch ein persönlicher Hinweis:
Es ist auch ein Buch, das Hoffnung vermittelt.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von glasperlenraum VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
In 'Die ungeheuerliche Einsamkeit des Maxwell Sim' berichtet Jonathan Coe auf wundervoll rührende Art und Weise, wie sich Maxwell Sim darum bemüht, der alltäglichen Einsamkeit zu trotzen. Entfernt von allen Menschen, die in seinem Leben eine tragende Rolle spielen, beginnt das Gefühl der Einsamkeit, ihn aufzufressen.

Jonathan Coe hat es dabei geschafft, seinem Protagonisten die Züge eines Antihelden aufzuerlegen. Trotz seiner Sehnsucht nach Gemeinsamkeit und des schwer angeschlagenen Selbstbewusstseins Maxwell Sims, ist der Charakter vom Autoren auf so unbeschreiblich faszinierende Weise in seiner Menschlichkeit dargestellt worden, dass auch immer wieder thematisierte Zweifel Maxwells nicht langweilig werden, oder gar abstoßen.

Die Schreibweise des Autors wirkt ineinanderfließend und harmonisch. Gelungene Wortwahl und das Beschreiben gängiger Alltagssituationen, wie etwa das Abhören des Anrufbeantworters und das Abrufen gesammelter E-Mails, unterstreichen in ungekünstelter Manier wie einfach sich die Situation Maxwells in der heutigen Gesellschaftsstruktur wiederfinden lassen kann. Dadurch wirkt die Storyline nah am Leben erzählt und es fällt leicht, ganz in die dargestellte Thematik abzutauchen und sich von Maxwells Geschichte tragen zu lassen.

'Die ungeheuerliche Einsamkeit des Maxwell Sim' besticht durch tragenden Realismus und gefühlvolle Ausdrucksweise.

Coe gelingt es, eine Welt zu schaffen, die für sich selbst lebt und dem Leser die Möglichkeit bietet, sich ohne große Zweifel in ihr zurechtzufinden.

Maxwell Sim muss keinen Sonderstatus in der Gesellschaft einnehmen. Er muss kein Adonis sein, dem die Frauen zu Füßen liegen. Seine Selbstzweifel ' die nicht selten eine gewisse humorvolle Unternote tragen - zeichnen ihn aus und lassen ihn zu einem alltäglichen Helden werden: einem Mann, der sein Leben lebt ' sei es in seinen Augen auch noch so einsam und traurig. Allein durch seine Lebensgeschichte sticht er aus der Masse heraus und es ist spannend, seine Reise durch die Einsamkeit (die eigentlich gar nicht so groß ist, wie er sie empfindet), seinen Kampf um Nähe und seine Gefühle und Reflexionen zu verfolgen.

Coe zeigt des Weiteren in seinem Werk interessante Perspektivwechsel auf, indem er Maxwell in die Gedankenwelten der Personen um ihn herum führt. Dies geschieht beispielsweise dadurch, dass der Protagonist eine Geschichte liest, die sein Vater einst verfasste, und die ihn zu neuen Erkenntnissen führt. Maxwell befindet sich so nicht einzig auf einer Reise, die ihn an andere Orte führt, sondern auch auf einer Reise durch die Lebenswelten seiner Mitmenschen. Dadurch knüpft Coe ein soziales Netzwerk, das von Mal zu Mal an Fäden gewinnt, die allesamt interessante Neuerungen mit sich bringen und das Lesen des Buches zu einem Genuss werden lassen.

In diesem Buch lässt sich nicht viel Action finden. Es erzählt die Geschichte eines Lebens. Wem dies zu langweilig ist, dem wird 'Die ungeheuerliche Einsamkeit des Maxwell Sim' kaum große Freude machen. In diesem Fall läge es auch nicht fern, das Buch gar als 'langatmig' zu betiteln. Ich empfehle dieses Werk jedoch all jenen, die auf Gefühl und Menschlichkeit setzen.

Jonathan Coe ist etwas gelungen, was nur wenigen Autoren zu gelingen vermag: ohne großen Schmuck und Übertreibung berichtet er von einem Leben, das so fesselnd ist, das man sein Werk verschlingen möchte.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Apicula HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Es ist erstaunlich, wie interpretierungswürdig dieser angebliche "Schelmenroman" ist. Die einen sprechen von Vereinsamung in der digitalen Welt und heben mahnend den Finger vor Facebook und Social Networks, andere finden den Roman grundsätzlich grottenlangweilig, dann findet man jedoch auch finfühligere Interpretationen in denen von Sinnsuche die Rede ist.
Ersteres (die Facebook-Sache) ist nach meiner Einschätzung der persönlichen Betroffenheit so manchen Lesers geschuldet und Zweiteres ("grottenlangweilig") kann ich zum Glück nicht bestätigen, obwohl ich so ganz schlau nicht geworden bin aus dem Roman. Mir ist dieser Maxwell Sim zu sehr Kunstfigur, als dass ich anfangen würde über Sinn und Suche in seinem Leben ernsthaft nachzudenken.

Was ich jedenfalls behaupten kann: Ich bin sehr froh, dass ich DIE EINSAMKEIT DES MAXWELL SIM gelesen habe, ehe ich auf diese für mich größtenteils irritierenden Bewertungen gestoßen bin. An der Stelle möchte ich aber mit dem Zeigefinger auf mich zeigen: Meine Bewertung dürfte auch an Aussagekraft nicht die Gewichtigste sein.
Ich lasse eine (Art) Inhaltsangabe absichtlich weg; alleine schon, weil ein Klappentext dem Buch kaum gerecht wird. Ein spannendes und zuweilen widersprüchliches (Lese-) Abenteuer also...

Der Roman ist in der Tat vielschichtig, so dass man von einem Stoff sprechen kann, der viele Generationen ansprechen dürfte. Auch wer grundsätzlich etwas gegen Facebook und Generation Internet hat, darf diesen Roman ruhig lesen --- es geht nicht darum dass Maxwell Sim vereinsamt weil ihn auf Facebook keiner mag oder Nachrichten hinterlässt. Maxwells Problem liegt in seiner Vergangenheit und sicher zum großen Teil in der nicht vorhandenen Beziehung zu seinem nach Australien ausgewanderten Vater. Warum die Ehe von Maxwell schief ging ist mir nach wie vor unklar, besser: Wieso er überhaupt jemals geheiratet hat? An manchen Stellen lässt mich dieser Jonathan Coe als Leser verflixt ratlos zurück.

Andererseits holt mich Coe gleich eingangs des Romans auf seine Seite, als er o eine bildlich schön verständliche Anfangsszene zeichnet: Maxwell Sim sitzt einsam und alleine in einem Restaurant - irgendwo in Singapur - und betrachtet die innig-vertraute Zweisamkeit einer Mutter mit ihrem Kind. Als Leser bin ich fasziniert, wie wohlig sich dieses gemalte Bild auf mich auswirkt, wie klar ich die Szene vor mir sehe. Sehnsucht nach Nähe, Vertrautheit, Geborgenheit, Zweisamkeit? Dieses "Verlangen" hat mich schließlich gefangen, so wie es vermutlich auch Maxwell Sim im Hinterkopf haften bleibt, und so begleite ich Maxwell Sim auf seiner abenteuerlichen Reise in der er als Zahnbürsten-Vertreter wieder eine Arbeit bekommt, eine spannende wenn auch sehr gemächliche Reise durchs Land unternimmt, mit seinem Navigations-System plaudert, seine Tochter und Ex-Frau kurz besucht, eine Jugendfreundin wieder trifft, ratlos vor einem Berg Postkarten in der ehemaligen Wohnung seines Vaters steht, neue Menschen kennenlernt, und schließlich einem Geheimnis aus der Vergangenheit gewahr wird, das alles verändert.

Trotz der Vielschichtigkeit und der drei wunderbaren Geschichten und der vielen Abenteuer die der Autor in den Roman einbaut, werde ich mit der Person Maxwell Sim nicht warm - wohl aber mit der faszinierenden Mixtur an Geschichten und Abenteuern, die da erzählt werden. Maxwell Sim ist und bleibt eine Kunstfigur und dummer Weise bedient sich Jonathan Coe am Ende eines Kunstgriffs, so dass ich ihm das nicht einmal zum Vorwurf machen kann.

Vielleicht werden Sie ja mit Maxwell Sim "warm"? Aber dazu müssen Sie das Buch erst einmal lesen. ;-)
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