Pressestimmen
Mit diesem Buch ist den Herausgebern der Edition Balkan wirklich ein Glücksfall gelungen. Sehr schön und poetisch geschrieben, mit fundierten Kenntnissen der Tierwelt vermittelt das Buch einen starken Eindruck über die Natur dieses Balkanlandes. Ich wünsche dem Buch eine zahlreiche, auch jugendliche Leserschaft. (Martina Freier, ekz)
In leiser und poetischer Sprache zeichnet Atanassow ein eindrucksvolles Bild vom Leben in und mit der Natur, das alles andere als eine Idylle zeigt. Es ist der zerstörerische Drang des Menschen, der die Freiheit unerträglich macht. Mit dieser Geschichte ist Atanassow im Geiste und in der Erzählkraft ein Bruder des 2008 verstorbenen kirgisischen Schriftstellers Tschingis Aitmatow. (Disput)
Kurzbeschreibung
Der Roman "Die unerträgliche Freiheit" erzählt in schöner, schlichter Sprache die Geschichte einer Herde halbwilder Pferde, die vor den Menschen ins Balkangebirge geflüchtet ist. Als die Pferde die schwierige Adaption, in Freiheit zu leben, gemeistert haben, macht sich eine Gruppe bestialischer Männer auf die Jagd nach den Pferden, mit denen sie eine ganz persönliche Rechnung offen haben. Das Thema des Romans - die Sehnsucht nach intakter Natur und harmonischem Leben - und die Beschreibung der menschlichen Zerstörungssucht sind zeitlos und an keinen Ort gebunden. Dennoch ist dem Autor mit dieser Geschichte eine subtile Allegorie auf das Bulgarien vor und nach der Wende gelungen.