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Die unbeantwortbaren Fragen: Notizen über Gespräche mit Albert Speer zwischen Ende 1966 und 1981 Taschenbuch – 1. September 2006


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 272 Seiten
  • Verlag: rororo (1. September 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499621592
  • ISBN-13: 978-3499621598
  • Größe und/oder Gewicht: 12,4 x 2,2 x 19,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 179.510 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Von allen Persönlichkeiten, die im nationalsozialistischen "Dritten Reich" irgendeine nennenswerte Rolle gespielt haben, ist Albert Speer bis heute die vielleicht rätselhafteste. Im Selbstverständnis "unpolitisch" verband den NS-Chefarchitekten und Rüstungsminister mit Hitler eine schwer erklärliche emotionale Beziehung. Bis heute etwa ist das Rätsel nicht gelöst, welcher Teufel Speer geritten haben mag, als er in der Nacht vom 23. auf den 24. April 1945 Hitler im Bunker seinen "persönlichen Abschiedsbesuch" abstattete und ihm dabei (angeblich?) auch noch offenbarte, die ihm erteilten Zerstörungsbefehle nicht ausgeführt zu haben. Wie konnte er darauf vertrauen, dass Hitler ihn nicht, wie zweifellos jeden anderen "Verräter", auf der Stelle liquidieren lassen würde?

Diese und manch andere Frage haben auch die vor Jahren bereits erschienenen Erinnerungen nicht beantwortet, die Speer mit Hilfe des von seinem Verleger, Wolf Jobst Siedler, als "vernehmenden Lektor" angeheurten Joachim Fest angefertigt hatte. Manche Fragen zur Person Speers sind mit letzter Gewissheit vermutlich tatsächlich auch unbeantwortbar. Aber "Ungereimtheiten", schreibt Fest an einer Stelle, "waren schließlich Speers Wesen". Diese Ungereimtheiten, dadurch aber auch Fragen, die über die Person Speer weit hinaus weisen, macht Fest mit diesem Buch sichtbar, in dem er bislang publizistisch nicht verwertete Aufzeichnungen aus seinem Zettelkasten ausbreitet, die er jeweils unmittelbar nach den zahlreichen "Arbeitssitzungen" mit Siedler und Speer angefertigt hat.

Zu den kaum beantwortbaren Fragen zu dessen Persönlichkeit, die während der Lektüre ständig präsent sind, gehört die, "wie ein Mann mit seinem sozialen und familiären Hintergrund sowie mit den moralischen Maßstäben, nach denen er erzogen war, einer derart bösartigen, sich ihrer Barbarei brüstenden Herrschaft so bedingungslos verfallen konnte". Die nicht selten offen herausgestellte Verachtung für andere Mitglieder des Regimes vermehre die Irritation des Beobachters hierüber noch, notiert Fest. Und: Es werfe sich die "Frage aller Fragen" auf: "wie die Vorkehrungen beschaffen sein müssten, die eine Art Sicherung gegen solchen Verlust aller Maßstäbe gewährleisten könnten -- und vielleicht noch besorgniserregender, ob es solche Vorkehrungen überhaupt gibt". Daran zu zweifeln gibt der lesenswerte Band in der Tat Anlass. -- Andreas Vierecke -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Joachim Fest (1926 – 2006) war einer der bedeutendsten Autoren und Historiker der Bundesrepublik. Ab 1963 arbeitete er als Chefredakteur des NDR und von 1973 bis 1993 als Herausgeber der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung». Seine Hitler-Biographie wurde in mehr als 20 Sprachen übersetzt. Weitere Werke: «Speer» (1999), «Der Untergang» (2002), «Begegnungen» (2004), «Ich nicht» (2006), «Bürgerlichkeit als Lebensform» (2007).

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

59 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Christian Herweg am 11. Juli 2006
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Die Speer-Biographie von Joachim C. Fest ist häufig kritisiert worden. Zu nah sei der Autor seinem Gegenüber gekommen - man liest gelegentlich auch von einer Art Sympathie - als das Fest bei der Darstellung Speers den Finger in die Wunde legen könnte, sprich seine Verwicklungen, Mitwisser- und Mittäterschaft ausloten könnte. Und in der Tat hat man bei der Lektüre der - ansonsten außerordentlich lesenswerten - Biographie den Eindruck, dass Fest an einer Art juristischen Unschuldsvermutung gegenüber Speer festhalten und ihm die Leugnung des Wissens um die Nazi-Verbrechen abnehmen möchte.

Diese Vorbemerkungen sind mE. wichtig, um Fests zweites Speer-Buch "Die unbeantwortbaren Fragen" richtig einschätzen zu können. In diesem zweiten Buch wird uns die Person Speers in Form von Notizen und Gesprächszusammenfassungen nähergebracht, die aus den langjährigen Gesprächen zwischen Fest und Speer resultieren. Fest war bekanntlich in Form eines "vernehmenden Lektors" beauftragt, die Veröffentlichung von Speers Erinnerungen zu begleiten.

Anders als man Fest unterstellt war er sehr wohl außerordentlich kritisch gegenüber Speer, alles andere anzunehmen wäre ja auch schlechthin naiv. Immer wieder lesen wir in den Aufzeichnungen, wie sehr er an der Unwissenheitsbehauptung des ehemaligen Rüstungsministers zweifelte, und wie oft er versuchte, mit logischen Argumenten, Streit oder goldenen Brücken von Speer zumindest eine Andeutung zu bekommen, dass es doch anders gewesen sein könnte.
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57 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Carl-heinrich Bock HALL OF FAME REZENSENTTOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 11. Mai 2005
Format: Gebundene Ausgabe
Der Autor, Joachim Fest, ist einer der bedeutendsten deutschen Publizisten und Historiker. Seine Hitler Biographie, vor mittlerweile dreißig Jahren erschienen, ist längst ein Grundlagen- und Standardwerk. 1999 hat er eine umfangreiche Speer Biographie vorgelegt, sein Essay „Der Untergang" war Vorlage für den gleichnamigen Kinofilm. Sein neuestes Buch „Die unbeantwortbaren Fragen , Gespräche mit Albert Speer"
Albert Speer, Hitlers Chefarchitekt und Rüstungsminister, zählt bis heute wegen seiner gebrochenen Persönlichkeit zu den umstrittensten Figuren des Dritten Reichs und bleibt die rätselhafteste Persönlichkeit der NS-Führungsmannschaft. Jochim Fest war in den vielen Gesprächen die er mit Speer führte von den Merkwürdigkeiten in Speers Wesen beeindruckt. Höchst selten ließ er sich umstimmen.
Joachim Fest plante damals, beauftragt von einem großen amerikanischen Verlag, eine Hitler Biographie zu schreiben. Da rief ihn Wolf Jobst Siedler, Leiter des Ullstein Verlages an und sagte, Speer sei entlassen und habe die Rechte an seinem geplanten Buch „Erinnerungen" an ihn gegeben. In der Haft in Spandau hatte Speer ein Manuskript von über 2000 Seiten verfasst. Fest sollte Speer bei der Abfassung des Buches, als „vernehmender Lektor" begleiten. Er sollte das Manuskript auf korrektes Deutsch, auf durchhängende Längen überprüfen und er sollte dem Memoirenschreiber sagen, wo das Publikum Auskunft verlangte und wo Speer nicht schweigend drüber weggehen konnte.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Askadar am 11. Dezember 2008
Format: Taschenbuch
Joachim Fests "Die unbeantwortbaren Fragen" stellt eine publizistisch-psychologische Meisterleistung dar. Da meine beiden Vorrezensenten und auch die Amazon.de-Redaktion bereits hinreichend zu den Voraussetzungen und Umständen des Entstehens dieser Gesprächsaufzeichnungen Auskunft gegeben haben, möchte ich nur noch ein kurzes persönliches Resümee nach Lesen des Buches abgeben.

Zweifelsohne handelte es sich bei dem vor zwei Jahren verstorbenen Publizisten, Historiker und ehemaligen Mit-Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung - Joachim Fest - um den vielleicht versiertesten Kenner und Analytiker des Nationalsozialismus und seiner Exponenten, allen voran natürlich Adolf Hitler, zu welchem Fest bereits in den 1970er Jahren eine bedeutende Biographie herausgegeben hat, die noch heute als "state of the art" gilt.

Diese ungemeine historische Expertise und die bekanntermaßen äußerst abwechslungsreiche, essayistische Sprache Fests machen diese Zusammenfassung der Gespräche mit Albert Speer in der Zeit von 1966 bis 1981 zu einem wahrhaften Leseereignis. Dabei treten auch immer wieder höchst interessante Informationen über Hitler zu Tage, dem Speer wohl wie kein anderer im "inner circle" der NS-Elite um den "Führer" emotional am nächsten stand. Die Zusammenkünfte Speers mit Hitler waren seit 1944 und insbesondere angesichts des unwiderlegbaren, sich frühzeitig abzeichnenden und nach Ansicht Speers vorherzusehenden Untergangs des Deutschen Reichs von zunehmendem Konfliktpotenzial umrahmt. So ist auf den Seiten 123 f. zu lesen: "Doch schon als der unerwartete Besucher zur Tür hereingetreten war, habe er [Anm.
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