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Die toten Städte: Waren die alliierten Bombenangriffe Kriegsverbrechen?
 
 
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Die toten Städte: Waren die alliierten Bombenangriffe Kriegsverbrechen? [Gebundene Ausgabe]

A.C. Grayling , Thorsten Schmidt
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
  • Verlag: C. Bertelsmann, München (29. Januar 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570008452
  • ISBN-13: 978-3570008454
  • Originaltitel: Among the Dead Cities
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,4 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 399.322 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Anthony C. Grayling
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Das ist eine wichtige Stimme, denn sie kommt aus London, woher man derlei bisher nicht kannte. Graylings Buch darf interessant genannt werden. Mit Akribie und historischer Detailkenntnis entzieht Grayling allen Argumenten, mit denen die Flächenbombardements gerechtfertigt wurden und werden, den Boden. Er setzt Alliierte und Achsenmächte damit nicht gleich und will deren Verbrechen auch nicht gegeneinander aufrechnen, sondern eine überfällige und weltweit aktuelle Debatte über erlaubte und verwerfliche Kriegsführung anstoßen." (Die Zeit )

"Waren die Flächenangriffe der Alliierten gegen deutsche und japanische Städte ein moralisches Verbrechen? Es ist eine Antwort auf diese wirklich heikle Frage, die A.C. Graylin in seinem Buch zu vergeben versucht. In seiner scharfen Analyse stellt er den Bombenkrieg erstmals von seriöser angelsächsischer Seite als unmoralisch dar." (Österreich )

"Grayling argumentiert auf Basis profunder Sachkenntnis und so sinnvollen wie klugen Einschränkungen. Die einflussreichen Blätter Booklist und Publishers Weekly loben ihn überschwänglich und im angesehenen Guardian urteilt der Historiker John Chamley: Bücher wie diese sollten zur Pflichtlektüre werden für alle höheren Politiker." (Sächsische Zeitung )

Kurzbeschreibung

»Waren die Flächenangriffe der Alliierten gegen deutsche und japanische Städte ein moralisches Verbrechen? Diese Frage möchte ich in diesem Buch endgültig beantworten.« A.C. Grayling
War die alliierte Bombardierung von Hamburg, Dresden oder Hiroshima ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit? Diese Frage gehört zu den großen moralischen Disputen über historisches Geschehen. Denn obgleich die Debatte um Schuld und moralische Rechtfertigung immer noch starke Emotionen weckt, ist es 60 Jahre später endlich möglich, auch die Besiegten als Opfer wahrzunehmen. Es geht Grayling nicht um eine Aufrechnung mit den unvergleichlichen Verbrechen des Naziregimes. Doch Schuld bleibt Schuld. Die Angriffe gegen Städte und Zivilbevölkerung haben die Moral nicht geschwächt und den Krieg nicht verkürzt. Sie sind durch nichts zu rechtfertigen. In diesem Buch werden sie zum ersten Mal von englischer Seite verurteilt.

Stellt erstmals von seriöser angelsächsischer Seite den Bombenkrieg gegen deutsche Städte als unmoralisch dar.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
54 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von TimL
Format:Gebundene Ausgabe
Jeder Deutsche, der sich ein bischen für Geschichte interessiert, kennt die vielen Filme und Reihen von Guido Knopp, die, soweit ich sie gesehen habe, ausnahmlos nur die Oberfläche des jeweiligen Themas anschneiden und den zweiten Weltkrieg eher als "unterhaltenden Kinofilm" als ein ernstzunehmendes Thema darstellen. Auch die Sachliteratur berichtet letzen Endes nur bekanntes - sachliches eben.

Dessen überdrüssig habe ich schon des längeren nach Quellen Ausschau gehalten, die sich von der Vermarktung für die breite Masse absetzen und - wie in diesem Falle - mit nur EINER Facette des Ganzen auseinandersezten und daher Gedanken wirklich zu Ende bringen. Ende Februar habe ich dann bei "Titel - Themen - Temperamente" auf der ARD von diesem Buch gehört und mich sogleich angesprochen gefühlt. A.C. Grayling setzt sich mit der Frage auseinander, ob die alliierten Bombenangriffe auf Deutschland ein Kriegsverbrechen waren. Als erster nicht-deutscher bejaht er dies. Bemerkenswert in seiner Herangehensweise ist, wie deutlich strukturiert er seine Gedanken aufwirft, durchdenkt und zu einem Ergebnis kommt. Selten habe ich ein Buch gelesen, das derartig gut aufgemacht war.

Grayling gibt mit seinem Buch keine Geschichtsnachhilfe. Das Thema sollte man kennen, da es am Anfang nur eine sehr kurze Einleitung gibt, um es wieder ins Gedächtnis zu rufen. Jede Seite des Buches ist mit guten Gedanken und Argumenten bestückt, zu keiner Zeit hatte ich den Eindruck, Grayling wolle das Buch nur vollbekommen und erzähle daher ein bischen drum herum. Wenn man mal angefangen hat, zu lesen, wird man es nicht mehr so schnell ablegen. Ich habe es in einem Buchhandel gekauft und wollte zunächst ein paar Seiten "probelesen", um zu sehen, ob es meinen Erwartungen gerecht wird. Einige Zeit später wurde ich auf Seite 90 vom Gong des Geschäftsschlusses aufgeschreckt. Das sagt wohl alles!

M.E. ist dieses Buch ein hervorragendes Werk, um sich mit dieser schwierigen Frage auseinanderzusetzen und sich eine fundierte Meinung zu bilden. Ich kann versprechen, dass jeder Leser völlig neue Argumente lernen wird und bei objektiver Betrachtung sicherlich die Meinung von Grayling teilen wird - ohne Deutschtümelei oder Vorbehalte.
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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Grayling gelangt in seiner sorgfältigen, nur auf alliierte Quellen gestützten Studie zu dem Ergebnis, dass die alliierten Flächenbombardements deutscher Städte namentlich im letzten Jahr des 2.Weltkriegs militärisch nicht geboten waren. Er misst diese Maßnahmen an den Statuten (Art.6 b) des Internationalen Militärgerichtshofs (Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse) und stuft sie danach als Kriegsverbrechen ein. Ein unpolemisches mutiges Buch, dem britischen Autor gebührt alle Achtung.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Emilius
Format:Taschenbuch
Endlich mal ein Buch, dass ganz speziell, eingehend und fundiert dieses Theam behandelt und wagt eine Antwort darauf zu geben.
Die geschichtlichen Hintergründe und die Ereignisse selbst werden nochmal in Bezug auf die Fächenbombardemonts der Engländer aufgerollt.
Die gezielten Fragen:
Waren die Fächenbombardemont notwendig und alternativlos?
Waren sie wirkungsvoll?
Haben sie den Krieg verküzt und waren sie kriegsentscheidend?
Waren sie ein Kriegsverbrechen nach damaligen und nach heutigen Maßstäben?

Die ersten Fragen werden alle verneint, und zwar aus logisch nachvollziehbaren und triftigen Gründen die genau dargelegt werden.
Die letzte Frage ob die Fächenbombardemont Kriegsverbrechen waren, werden ganz klar bejaht, ebenso wird genau nachvollziehbar erläutert warum.
Es ist eine unglaublich erschütternde Tatsache, dass die westichen Demokratien sich ein halbes Jahrhundert lang um diese Frage gedrückt haben und heute noch die meisten dieser Fragen mit verlogenen oder halbherzigen Argumenten die absichtliche Massenbombardierung von Zivilisten versuchen zu rechtfertigen.
Grayling entlarvt es ganz klar als einen Akt der Barberei, der durchaus vernünftige Alternativen gehabt hat, wie die gezielten und militärisch wesentlich wirkungsvolleren Bombardemonts der Amerikaner in den letzten Jahren des Krieges nachvollziehbar gezeigt haben.
Und das alles natürich ohne die gewalten Naziverbrechen und die Kriegsschuld derer zu relativieren oder zu verharmlosen.
Und dazu noch von einem Engländer geschrieben!

Diese Buch sollte unbedingt in jedem Geschichtsunterricht über den Zweiten Weltkrieg behandelt werden.
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