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Produktinformation
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Mit diesen ersten Worten des Buches wird eine Romanfigur eingeführt, die nicht nur "Anders" heißt und anders ist, sondern auch gute Gründe für ihre Andersartigkeit vorzuweisen hat: Obwohl im Eliteinternat Drachenthal eine ganze Reihe von hochbegabten Schülern aus reichem Hause ausgebildet werden, ist kaum einer unter ihnen so intelligent und aus einer ähnlich wohlhabenden Familie wie Anders. Diese Kombination aus Begabung und Herkunft beschert Anders nicht eben viele Freunde, und so hat er sich zu einem eher einsiedlerischen Jungen entwickelt, der seine Zeit gerne mit Büchern oder einsamen Spaziergängen verbringt.
Da ist es wenig verwunderlich, dass er seinem nächsten Urlaub mit großer Vorfreude entgegensieht: Sechs Wochen soll er auf der Jacht seines Vaters verbringen dürfen, auf einer Kreuzfahrt über das Mittelmeer. Doch daraus wird leider nichts -- das Flugzeug, das ihn und seinen Freund und Leibwächter Jannik an die Ägäis bringen soll, wird entführt und muss während eines Unwetters notlanden. Zu seiner Überraschung findet sich Anders in einer gewaltigen Ruinenstadt aus Stahl und Stein wieder, die vom nackten Kampf ums Überleben beherrscht wird. Zusammen mit dem Tiermädchen Katt sucht er nach einem Fluchtweg, doch bald muss er feststellen, dass er sich erst am Anfang eines gefährlichen Abenteuers befindet!
Die tote Stadt ist der neue Roman von Wolfgang und Heike Hohlbein, den erfolgreichsten und meistgelesenen Fantasy-Autoren im deutschsprachigen Raum, und gleichzeitig der Auftakt einer vierbändigen Serie, die nach Abschluss weit über 1.500 Seiten umfassen wird. Mit dem eigenwilligen Anders hat das Autorenduo eine sympathische und vielseitige Figur geschaffen, die durchaus in der Lage sein dürfte, die Handlung eines so umfangreichen Werkes zu tragen. Und dass die Hohlbeins über den Ideenreichtum verfügen, ihre Leserschaft selbst über lange Strecken blendend zu unterhalten, haben sie bereits zur Genüge unter Beweis gestellt. Jetzt müssen die weiteren Bände nur noch pünktlich erscheinen.--Felix Darwin
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Bewundernswert wie Hohlbein es schafft, Leser jeden Alters zu fesseln. Im Grunde ist es vordergründig ein JUGENDbuch, doch auch mich - 25 J / m - hat dieses Buch unheimlich gefesselt und mir großen Lesespaß bereitet. Und die Jüngeren werden erst recht ihrer Spaß an/mit diesem Roman haben.
Schon der Titel „die tote Stadt" weckte in mir pheromonreiche Gefühle (siehe Enwor 3 - das tote Land). Doch lassen sich die beiden Bücher nicht wirklich miteinander vergleichen. Dieses hier ist kein anderes Kaliber, es gehört eher einer anderen SPARTE an.
Als Freund des Fantastischen und unserer Welt Entfremdenden überflog ich einige Absätze, bis hin zum Absturz der Cessna, wo m.E. das Abenteuer erst richtig beginnt...
Froh noch am Leben zu sein, stellt Anders rasch - schneller als ihm lieb ist - fest, dass er höllisch aufpassen muss, um es nicht zu verlieren. Gleich nach dem Absturz wird er angegriffen? gejagt? Unerwartet bekommt er Hilfe und entkommt seinen Verfolgern. Doch die nächste Gefahr lässt nicht lange auf sich warten...
Wer jetzt denkt, dies sei überwiegend ein Jump-and-run-Buch, in welchem Hohlbein die Handelnden von einem Ort zum nächsten hetzen lässt, irrt - ein wenig. Auf diese marathonreifen Szenen verzichtet der Autor weitestgehend. Vielmehr fokussiert der Autor das Interesse auf die Tiermenschen und ihre Lebensweise.
Das war auch gleichzeitig der Punkt, wo ich zunächst dachte: „das muss doch nicht sein. Fantastisch ja - aber doch bitte nicht so." Und ich bin mir sicher, dass so ziemlich jeder andere Autor diese Begegnung so geschildert hätte, dass ich das Buch angewidert zur Seite geschleudert hätte. Hohlbein nicht! Nachdem ich mich mit den äußerst bizarren Charakteristika der „Personen" abgefunden hatte, verfolgte ich die Story bis zum spannenden Ende mit Genuss. (Stichwort Ende - ein richtiges gibt es natürlich nicht. Die Story endet mit einer ultraspannenden (wahrscheinlich sogar einer Schlüssel-) Szene und man ist unglaublich enttäuscht, wenn man den zweiten Band nicht gleich zur Hand hat, sondern ihn erst kaufen muss!!!)
Erfreulich ist v.a., dass das Buch keine Einbrüche in Form langweiliger, „zu" intensiver Beschreibungen hat. Der Nachteil - wenn man so möchte - ist: Die Welt bleibt einfach umrissen und es wird weder in Dialogen/Gesprächen noch sonst irgendwie tiefer geschürft. Schwierig natürlich, wenn die Betreffenden nichts über die Geschichte und ihre eigene Vergangenheit wissen/sagen können. Aber auch ohne diese Hintergrundinformationen wird man bestens unterhalten.
FAZIT
Trotz eines simplen Rahmens eine tolle Story. Und auch der Witz kommt nicht zu kurz. Prädikat „empfehlenswert!"
Und jetzt lesen Sie das Buch am besten gleich, um sich selbst eine Meinung zu bilden!
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