Eigentlich vermisst man bei Rinaldi & Co. nur noch die Schlaghosen - und dass die guten Musketier-Gehilfen mit einer "Ente" vorfahren. Insgesamt merkte ich, wie fern mir der Humor der Siebziger inzwischen ist (aber das geht mir auch bei Louis de Funes und Jerry Lewis so, über die ich mich als Heranwachsender köstlich amüsieren konnte). Aber die Charlots - das musste sein, und ich wurde nicht enttäuscht. Man hat zwar den Eindruck, der zweite hinke dem ersten Teil etwas hinterher, und vielleicht sind ja auch wirklich die Gags ausgegangen. Insgesamt trotzdem vier Punkte: für die Idee, die Musik, die Inbrunst, mit der gespielt wird, und die immer noch erstaunliche Leichtigkeit der Geschichte (im Gegensatz zu der etwas hölzernen Erzählung Dumas'oder der fragwürdigen, unrealistisch-turbohaften neuesten Verfilmung des Themas).