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Die taz. Eine Zeitung als Lebensform
 
 
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Die taz. Eine Zeitung als Lebensform [Gebundene Ausgabe]

Jörg Magenau
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 280 Seiten
  • Verlag: Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG; Auflage: 1 (25. August 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3446209425
  • ISBN-13: 978-3446209428
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,8 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 325.702 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Jörg Magenau
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Pressestimmen

"Eine Liebeserklärung in Form eines Buchs über die taz und ein Plädoyer für mehr Leidenschaft in den Medien." Ulrike Simon, Welt am Sonntag, 16.09.07 "An historischer Sorgfalt lässt es der Autor, einst selbst bei der taz, nicht fehlen, und schon deshalb lohnt sich der Blick in die Geschichte." Daland Segler, Frankfurter Rundschau, 19.09.07 "Jörg Magenau hat, quasi nebenbei, eine ziemlich elegante und beeindruckend detailliert beobachtende Geschichte der bundesrepublikanischen Linken seit den späten siebziger Jahren geschrieben." Jens Mühling, Der Tagesspiegel, 25.08.07 "Ausgehend von verschiedenen Schlüsseldaten ist eine klare und auch amüsante Geschichtsschreibung entstanden, die mitsamt den neuralgischen Zonen, kritischen oder dramatischen Höhen und Tiefen ihres Objekts auch eine ganze Kultur- und Bewusstseinsgeschichte der linksalternativen Bewegung im Westen Deutschland durchmisst." Volker Breidecker, Süddeutsche Zeitung, 05.09.07 "Nur ein Ex-Insider konnte ein Buch über dieses Blatt und seine Macher schreiben. (...) Jörg Magenau hat eine akribisch recherchierte Geschichte geschrieben, die trotz aller Details immer die taz als Ausdruck einer Lebenseinstellung im Blick behält." Anne Haeming, Das Parlament, 01.10.2007 "Magenaus blendend erzählte Geschichte", Joachim Fischer, Die Tageszeitung, 13./14.11.07 "Es ist ein amüsantes Buch geworden, das reichlich spannenden Stoff ausbreitet. (...) Magenau erzählt die Geschichte der Taz als großen Bildungsroman (...)." Neue Zürcher Zeitung, 08.02.08

Anne Haeming, Das Parlament, 1. Oktober 2007

"Nur ein Ex-Insider konnte ein Buch über dieses Blatt und seine Macher schreiben. (...) Jörg Magenau hat eine akribisch recherchierte Geschichte geschrieben, die trotz aller Details immer die taz als Ausdruck einer Lebenseinstellung im Blick behält."

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Jörg Magenau muss die taz lieben. Sonst wäre er nicht fähig, ein solches Buch über eine Zeitung zu schreiben, in dem er viele interessante Details aufdeckt, ohne detailverliebt zu sein. Ich habe mir die Hörbuch-Ausgabe besorgt, war zunächst skeptisch: Die Geschichte der taz - da wird bestimmt viel trockene Politik besprochen. Aber da irrte ich gewaltig. Politische und andere Themen, über die die taz bis heute berichtet, werden erwähnt - vor allem die heißen politischen Zeiten aus den Anfangsjahren. Und doch geht es hier in erster Linie um die Zeitung selbst: Da wird von einem Leserbrief erzählt, der auf der Titelseite landete. Von den zahlreichen Nullnummern, bis die taz endlich regulär erschien. Zunächst wurden die Redakteure nie pünktlich fertig. Von der Standortverlegung von Frankfurt nach Berlin und sogar von der taz-Kantine. Aufschlussreich ist auch die Passage über die zwangsläufige Kommerzialisierung, denn ganz ohne Einnahmen für Werbeseiten konnte auch die taz nicht existieren, obwohl sie es zunächst vermied, allzu viel Werbung ins Blatt zu lassen. Ich muss gestehen, dass ich die taz nur zweimal in meinem bisherigen Leben gelesen habe, aber Ruf und Gestaltung sind mir dennoch vertraut, seit ich als Teenager im Zimmer meines studierten Vetters einen großen Stapel alter taz-Ausgaben vorfand. Schon damals spürte ich, dass diese Zeitung eine ist, die sich von anderen abhob. Und das tut die taz bis heute. Auf wohltuende Weise.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein sehr lesenwertes Buch 4. November 2007
Von Carl-heinrich Bock HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Es ist die Biographie einer Zeitung, die der taz, dem enfant terrible" des Deutschen Journalismus. Der Autor hat dabei nicht den einen oder anderen Redakteur als Protagonisten ausgewählt. Er schreibt wirklich schlicht und ergreifend die Biographie einer Zeitung als Kollektiv. Wenn man liest was Magenau schreibt, dann wundert man sich eigentlich wie es diese Zeitung eigentlich, zur ersten gedruckten Ausgabe geschafft hat. Die Zeitung war ja ursprünglich von "Linken" gemacht, die gegen den Kapitalismus, in welcher Form auch immer waren und dabei das System der Selbstausbeutung mit absoluter Perfektion betrieben haben.

Und der Autor zeigt, sehr schön dargestellt, wie auch die taz den gesellschaftlichen Übergang von der hoch politisierten Gesellschaft hin zur Spaßgesellschaft ein bisschen mitgemacht hat.

Das Buch ist in vielen Segmenten rasend komisch und liest sich recht flüssig. Vielleicht muss aber doch Kritik in dem Punkt angebracht werden, dass der Autor die politische Verwandlung in bestimmten Betrachtungsweisen übersehen hat, denn aktuell sind in der taz durchaus auch Artikel zu lesen die viel rechter sind als das, wofür beispielsweise liberale und freidemokratische Politiker stehen. Trotzdem ein Buch dessen Lektüre ich sehr empfehlen kann.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
liebeserklärung 23. November 2007
Von J. Hauck
Format:Gebundene Ausgabe
das buch ist eine liebeserklärung: an die taz im speziellen und das machen von zeitungen im allgemeinen. stets von sympathie getragen, beschreibt er detailliert und gut zu lesen die geschichte der zeitung und webt dabei geschickt die debatten ein, die es in und um die taz gab. die taz steht dabei nicht nur für die zeitung, sondern auch für ein bestimmtes milieu, undogmatisch links irgendwie. auch die entwicklung dieses milieus, hoffnungen, enttäuschungen, verstrickungen werden schön nachgezeichnet, so dass sie dem leser sichtbar werden. also ein wunderbares buch für alle, die sich für die geschichte linker, liberaler und selbstbestimmter ideen im deutschland der letzten 30 jahre interessieren. der these des autors, dass die taz von anfang an ein im kern bürgerliches projekt war, kann man zustimmen oder auch nicht, entscheiden sie selbst!
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