Unter all seinen Dramen ist dies das einzige mit einem "Happy End"
Der erste Akt allerdings ist immer noch dramatisch genug.
Nach dem Tode ihres angebetenen Mannes lebt Serafina abgeschieden vom Rest der Welt in ihrem Haus in einem sizilianischen Dorf bei New Orleans. Sie ist inbrünstig religiös und hält ihre Tochter gefangen. Dieser Wahnsinn endet erst, als sie einen ihrem Mann ähnlichen Lastwagenchauffeur kennenlernt und sich ihm nach langem Zögern hingibt. Wenig Handlung, viel idyllische Atmosphäre. Das Stück ist durchzogen von der Symbolik der Rose, was allem eine kunstsinnige unterschwellige Note verleiht. Trotz der leidenschaftlichen Sprache erstickt man nie in Kitsch. Es fehlt ein wenig die explosive Spannung von Williams' anderen Dramen, was wohl unter anderem auf das Happy End zurückzuführen ist. Passenderweise ist dieses romantische Stücklein seinem Lebensgefährten gewidmet.