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Die stummen Zeugen von Golgatha Gebundene Ausgabe – 2000


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
  • Verlag: Hugendubel (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3720521397
  • ISBN-13: 978-3720521390
  • Größe und/oder Gewicht: 24,4 x 17,3 x 2,3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 345.850 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Michael Hesemann

(* 22. März 1964 in Düsseldorf) ist ein deutscher Historiker, Autor, Dokumentarfilmer und Fachjournalist für zeit- und kirchengeschichtliche Themen. Er lebt in Düsseldorf und Rom.

Hesemann verbrachte seine Kindheit und Jugend in Neuss, wo er 1983 am Alexander-von-Humboldt-Gymnasium das Abitur machte. Er studierte Geschichte, Kulturanthropologie, Literaturwissenschaften und Journalistik an der Universität Göttingen und lebt heute in Düsseldorf und Rom. Seine 33 Bücher erschienen in 14 Sprachen in einer Weltauflage von fast 2 Millionen Exemplaren. Er recherchierte u.a. im vatikanischen Geheimarchiv, zu dem er 2008 die Zugangserlaubnis erhielt. Zudem ist er als Journalist beim Heiligen Stuhl akkreditiert.

1998 untersuchte er mit Genehmigung der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften die angebliche Reliquie der Kreuzesinschrift Jesu, die in der römischen Basilika S. Croce in Gerusalemme verehrt wird. Nachdem sieben israelische Experten für vergleichende Paläografie die Inschrift in Hebräisch, Griechisch und Latein in das 1. Jahrhundert datierten, übergab Hesemann diese Ergebnisse in einer Privataudienz Papst Johannes Paul II.. Auf einer Konferenz an der päpstlichen Lateran-Universität präsentierte er sie 1999 der Öffentlichkeit, ein Jahr später erschien sein Buch "Die Jesus-Tafel". Untersuchungen des Papyrologen Carsten Peter Thiede und der römischen Kirchengeschichtlerin Maria-Luisa Rigato bestätigten Hesemanns Studie.

In seinem Buch "Die Entdeckung des Heiligen Grals" identifiziert Hesemann den Heiligen Gral als den "Santo Caliz" ("Heiliger Kelch") von Valencia, der nachweisbar vom 11. bis ins 14. Jahrhundert in dem Pyrenäenkloster von San Juan de la Peña als Reliquie des Abendmahlskelches Jesu Christi verehrt wurde. Für das Erzbistum Valencia beteiligte sich Hesemann an einer interdisziplinären Studie über den "Santo Caliz", die anlässlich des Besuches von Papst Benedikt XVI. im Juli 2006 veröffentlicht wurde. Im November 2008 trug Hesemann seine These, dass der "Parzival" historische Ereignisse zum Vorbild hat, auf dem "Ersten internationalen Kongress über den Santo Caliz" vor, zu dem die Katholischen Universität Valencia geladen hatte.

Sein Buch "Paulus von Tarsus. Archäologen auf den Spuren des Völkerapostels" entstand in Zusammenarbeit mit dem Vatikan-Archäologen Giorgio Filippi und Experten des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen (LKA-NRW). Seit Januar 2008 betreut Hesemann die deutschsprachige website zum "Paulusjahr 2008/9", das Papst Benedikt XVI. am 28. Juni 2008 eröffnete.Hesemanns Buch kündigte schon ein Jahr zuvor die Öffnung des Paulusgrabes und die Untersuchung der Apostelgebeine an, die Papst Benedikt XVI. am 28. Juni 2009 feierlich bekannt gab.

Ebenfalls seit 2008 berät und vertritt Hesemann die amerikanische "Pave the Way Foundation" (PTWF) die sich für eine Aussöhnung zwischen Juden und Christen einsetzt. In Zusammenarbeit mit Pater Prof. Dr. Peter Gumpel, SJ, dem Relator (Untersuchungsrichter) im Seligsprechungsprozess Papst Pius XII., schrieb Hesemann das Buch "Der Papst, der Hitler trotzte", das den Weltkriegs-Pontifex zu rehabilitieren versucht. Im vatikanischen Geheimarchiv stieß er auf bislang unveröffentlichte Dokumente, die eine Nähe Eugenio Pacellis zum Zionismus und seinen Einsatz für die jüdischen Siedler während des 1. Weltkriegs, aber auch für die verfolgten deutschen Juden im Dritten Reich belegen.

Im Mai 2009 begleitete er Papst Benedikt XVI. auf seiner historischen Reise ins Heilige Land und recherchierte für sein neuestes Buch, eine "archäologische Biografie" des Jesus von Nazareth, die im Oktober 2009 erscheint. In seinen 2010 veröffentlichten Büchern "Das Bluttuch Christi" und "Auf den Spuren des Grabtuchs von Turin" befasst sich Hesemann mit den berühmtesten Reliquien der Christenheit und plädiert für ihre Echtheit. 2011 widmete er sich der Mutter Jesu. In "Maria von Nazareth" berichtet er, wie er in Israel, Ägypten und der Türkei ihren Spuren nachging und in Rom die älteste Marienikone der Christenheit fand.

Zur Seligsprechung Johannes Pauls II., den er auf einigen seiner Reisen begleitet hatte und mehrfach persönlich begegnet war, gab er im April 2011 eine Biografie herausgeben - zusammen mit Arturo Mari, dem langjährigen Leibfotografen des Wojtyla-Papstes. Zusammen mit Prälat Dr. Georg Ratzinger, dem älteren Bruder Benedikts XVI., schrieb er im gleichen Jahr den Bestseller "Mein Bruder, der Papst", der mit einer Gesamtauflage von bislang über 150.000 verkauften Exemplaren in zehn Sprachen übersetzt wurde. Zudem begleitete er Benedikt XVI. auf seiner Deutschlandreise und fungierte als Herausgeber und Kommentator seiner Ansprachen. Sein Einsatz für die Ökumene und die Solidarität mit den diskriminierten Christen im Nahen Osten ließ Hesemann 2012 "Jesus in Ägypten. Das Geheimnis der Kopten" schreiben, das die geheimnisvolle Welt einer uralten christlichen Tradition lebendig werden lässt.

Hesemanns Arbeit fand Zuspruch auf höchster Ebene und so wurde er von Benedikt XVI. im Oktober 2011 zum fünften Mal in Audienz empfangen.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Christian Hartmann am 25. April 2005
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
M. Hesemanns Buch bieten einen kurzweiligen Lesegenuss zum Thema Reliquien der Passion Christi. Der Autor versucht dabei, mit Methoden der Geschichtsforschung den historischen Werdegang der vorgestellten Reliquien transparent darzustellen. Dieses Unterfangen erscheint weitgehend gelungen zu sein. Einerseits wird in spannender Art und Weise die Geschichte von Artefakten wie dem heiligen Rock oder dem Grabtuch von Turin erzählt, andererseits wird auch nachvollziehbar gezeigt, dass viele Nägel vom Kreuz Christi oder auch Dornen der Dornenkrone schon aufgrund der historischen Faktenlage nicht echt sein können.
Dennoch verbleibt ein großer Schwachpunkt in seiner Argumentation. Einigen der untersuchten Reliquien spricht er tatsächlich Authentizität zu; dies ist jedoch problematisch, wie das folgende Beispiel zeigt. So ist etwa sein Schluss, das „wahre Kreuz" sei als authentisch anzusehen doch etwas voreilig und wenig abgesichert. Hesemann weist zwar nach, dass die Kreuzteile des „wahren Kreuzes" aus Palästina und aus der Antike stammen könnten und belegt weiters mit den von ihm zitierten Quellen, dass das Kreuz von der hl. Helena im 4. Jh. gefunden worden sein dürfte, doch verbleiben einige unbeantwortete Fragen, die Skepsis gegenüber seinem Schluss erzeugen:
Erstens wirkt der mutmaßliche Fund „wie bestellt". Wenn die hl. Helena nach Jerusalem aufbricht mit dem Ziel das „wahre Kreuz" zu finden und es dann „zufällig" in einer alten Zisterne auch gefunden wird, so erinnert der Sachverhalt stark an Heinrich Schliemanns manipulierten Fund des Schatz des Priamus in Troja.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 25. Dezember 2000
Format: Gebundene Ausgabe
Ein faszinierendes Buch, spannend wie ein Mystery Thriller und kompetent wie ein Standardwerk. Nie wurde mir so klar, welche Rolle geheimnisvolle Objekte, geradezu totem-ähnlich, in der europäischen geschichte gespielt haben: Die (oft angeblichen) Reliquien des Christentums. Verschwörungen, Korruption, Kreuzzüge, idealistische Könige und gierige Bankiers spielen hier die Hauptrollen in einem Buch, das die Vorlage zu einem neuen Umberto Eco Roman liefern könnte. Ich habe nicht mehr aufhören können, dieses Buch zu lesen und bin begeistert!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 5. September 2001
Format: Gebundene Ausgabe
Der Verfasser hat für sein sehr umfangreiches Werk die Geschichte der Passionsreliquien genau recherchiert. Das in zwölf Kapiteln aufgeteilte Buch beschreibt u.a. das Grabtuch von Turin, die Geiselungssäule, den Heiligen Rock zu Trier, die verschiedenen Kreuzpartikel und das Schweißtuch der Veronika. Ein sehr sachlich geschriebenes, empfehlenswertes Buch.
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