Diesmal geht es nicht um den Heiligen Gral (wie gerne in dem Genre), sondern um das Grabtuch Christi.
Der Auftakt ist recht fulminant: Ein Brandanschlag auf die Kathedrale in Turin, wo das angebliche Leichentuch Christi aufbewahrt wird. Ein Mann kommt dabei ums Leben: Er hat keine Zunge mehr und ist, wie sich später herausstellt, Teil der "stummen Bruderschaft", die den Besitz des Tuches für sich beansprucht. Doch es gibt noch eine zweite, mächtige, lange nebulöse Organisation, die die gleichen Ansprüche stellt. Dazwischen ermittelt ein überforderter italienischer Commissario, der immer weniger weiß, als die beteiligten Geheimbünde und eine spanische Journalistin, die dem Geheimnis im Zuge eigener Recherchen gefährlich nahe kommt.
Die Autorin kann aber die Spannung nicht halten, und trotz der Rückblenden in die Historie des Grabtuches verliert die Geschichte immer mehr an Drive. Das Finale ist dann auch leider sehr platt und geschlampt.
Mehrere Fragen, die sich im Laufe der Geschichte ergeben haben, werden nicht beantwortet.
Ich habe dieses Hörbuch bis zum Schluss gehört, war anschließend aber eher enttäuscht und froh, dass ich es gebraucht und deutlich unter Neupreis gekauft hatte.