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Die sterblich Verliebten [Audiobook] [Audio CD]

Javier Marías , Eva Mattes , Susanne Lange
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (53 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

20. März 2012
Javier Marías, der große Erzähler Spaniens, ist zurück. Keiner kennt so gut die verborgenen Winkel der Herzen. Die fesselnde Art, Spannungen aufzubauen und in unerwarteten Wendungen zu entladen, seine Kunst, unvergesslich von der Intensität der Gefühle zu erzählen: das hat Javier Marías weltberühmt gemacht. Hier ist sein neuer, packender Roman über die Grenzen von Wahrheit und Lüge, Liebe und Tod. Luisa und Miguel sind das perfekte Paar. Das weiß vor allem María. Seit langem beobachtet sie heimlich die Liebenden. Doch dann stirbt Miguel auf mysteriöse Weise, und María gerät in einen Strudel erschreckender Ereignisse. Es eröffnet sich ihr die unheimliche Frage: Ist die Liebe ein Zustand, der alles erlaubt? Eva Mattes liest mit einer Wärme und Intensität, die unwiderstehlich ist.

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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Argon Verlag; Auflage: 2 (20. März 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3839811651
  • ISBN-13: 978-3839811658
  • Originaltitel: Los Enamoramientos
  • Größe und/oder Gewicht: 13,2 x 13,2 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (53 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 156.913 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»große Prosa, die […] nichts anderes im Sinn hat, als im Leser die fiebernde Begierde zu wecken, nach dem Umweg durch die Erzählung zum Anfang zurückzukehren.«
Hermann Wallmann, Westdeutscher Rundfunk, WDR 3, 24.4.2012

»sprachlich eine totale Wucht. […] ›Die sterblich Verliebten‹ funktionieren auf ganz vielen verschiedenen Ebenen: als Romanze, als Thriller, als schwere Literatur, als Unterhaltung.«
Jan Drees, Westdeutscher Rundfunk, 1 LIVE, 23.2.2012

»Dass einen die Geschichte in Bann schlägt, ja hypnotisiert, verdankt sich einer gedanklich schweifenden, durchrhythmisierten und von Susanne Lange brillant ins Deutsche übertragende Sprache.«
Ralph Hammerthaler, Süddeutsche Zeitung, 8.3.2012

»Ganz leicht und sanft erzählt er eine Geschichte, die plötzlich immer mehr unter die Haut geht. […] eine wunderbare Geschichte über große Gefühle und die Endlichkeit.«
Anne Schmidt, Hessischer Rundfunk, hr 1, 21.2.2012

»Der mitreißende Psychothriller spielt mit der Frage, wie weit Liebe gehen darf.«
Elle, April 2012

»ein spannender und philosophischer Roman.«
Iris Radisch, Zeit Online, 21.3.2012

»Das ist Literatur eines Champions League-Siegers, da müssen sich seine ballspielenden Real-Götter schon verdammt anstrengen, um mit ihrem literarischsten Fan gleichzuziehen.«
Dieter Schneider, Rundfunk Berlin-Brandenburg, Antenne Brandenburg, 19.4. 2012

»immer bestrickend, geschwungen statt kantig, auf eine großzügige Weise üppig, dabei nie überladen. ›Die sterblich Verliebten‹ ist das reife Werk eines souveränen Autors.«
Gregor Ziolkowski, Deutschlandradio, 12.3.2012 -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Javier Marías, 1951 als Sohn eines vom Franco-Regime verfolgten Philosophen geboren, veröffentlichte seinen ersten Roman mit neunzehn Jahren. Seit seinem Bestseller ›Mein Herz so weiß‹ gilt er weltweit als interessantester Erzähler Spaniens. Sein umfangreiches Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Nelly-Sachs-Preis sowie dem Österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur. Seine Bücher wurden in über vierzig Sprachen übersetzt.

Susanne Lange lebt als freie Übersetzerin bei Barcelona. Sie überträgt lateinamerikanische und spanische Literatur, sowohl klassische - wie Cervantes - als auch zeitgenössische Autoren - wie Javier Marías. Zuletzt wurde sie mit dem Johann-Heinrich-Voß-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung ausgezeichnet.

Eva Mattes steht seit ihrem zwölften Lebensjahr auf der Bühne und vor der Kamera. Sie hat in vielen Kinofilmen, Fernsehfilmen und Theaterinszenierungen mitgespielt und wurde mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen geehrt. Ihre Lesungen begeistern Kritik und Publikum gleichermaßen.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
27 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gliedsatzfetischist mit Hang zur Philosophie 18. Juni 2012
Von ger
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Marias polarisiert, lieben oder hassen, dazwischen ist wenig. Dafür gibt es zwei Gründe: 1. Die hochkomplexe Sprache: Marias ist ein Gliedsatzfetischist, der auch dann noch einen Beistrich setzt, wenn andere Autoren gerade den zehnten Punkt verbrauchen. Dabei verzichtet Marias nie auf eine elegante Sprache und auf Momente der Poesie. Trotzdem: die Schreibweise ist extrem gewöhnungsbedürftig und weil sie genau das ist, was Marias zu Marias macht, auch der wichtigste Zugang zu ihm. Leser, die sich hin und wieder in die Literatur des Barock oder in die Literatur der Romantik verirren, haben eindeutig einen Startvorteil. Sie lassen sich vermutlich nicht so leicht irritieren, wenn sich mal ein Satz über mehr als eine halbe Seite erstreckt.
2. In den Geschichten von Marias passiert eigentlich nichts - zumindest in der äußeren Welt. Freilich, da gibt es Todesfälle in diversen Schattierungen, aber der Autor wird niemals plakativ. Diese dramatischen Ereignisse in der äußeren Welt werden nur indirekt wiedergegeben, verpackt in einer Erzählung, in einem abgelegenen Gliedsatz untergebracht, der Blick auf die Leiche nur über den Umweg eines Fotos in der Zeitung freigegeben. Dafür seziert Marias mit einer fast schon krankhaften Pedanterie Hirn und Seele seiner Protagonisten, ein detailverliebter Chronist der Spuren und Verheerungen, die die äußeren Ereignisse in den inneren Welten der Hauptpersonen hinterlassen.
Diese beiden Fakten, die hochkomplexe Sprache und die Absenz jeglicher Action (man verzeih mir dieses vulgäre Wort im Angesicht von Marias), werden viele Leser als todlangweilig empfinden - und das zu Recht!
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von sabatayn76 TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
'Nichts dauert lang genug, denn alles geht zu Ende, und wenn es zu Ende ist, stellt sich heraus, dass es nie lang genug gedauert hat, mögen es auch hundert Jahre gewesen sein.'

Inhalt:
Seit Jahren sitzt María jeden Morgen in einem Madrider Café und beobachtet 'das perfekte Paar'. Nie hat sie ein Wort mit Miguel und Luisa gewechselt, aber sie ist fasziniert von den beiden. Doch eines Tages wird Miguel am helllichten Tag von einem Obdachlosen getötet, und Luisa bleibt allein mit den Kindern zurück. Auch Marías Leben verändert sich nach der Gewalttat, und bald weiß sie nicht mehr, was sie glauben darf und was sie anzweifeln sollte.

Mein Eindruck:
Auch in 'Die sterblich Verliebten' beweist Javier Marías, dass er ein großartiger Beobachter und ein begnadeter Erzähler ist. Den Einstieg ins Buch empfand ich zwar als schwächer als bei 'Mein Herz so weiß' oder 'Morgen in der Schlacht denk an mich', doch nach den ersten 100 Seiten hatte es der Autor endgültig geschafft, mich in seine Geschichte zu ziehen, mich zu fesseln, mich zu begeistern. Wie in seinen anderen Büchern findet der Leser lange, verschachtelte Sätze, eine anspruchsvolle Sprache, die für Marías typische Dehnung der Zeit, philosophische Diskussionen, eine mehrmalige, sich durch den gesamten Roman ziehende Wiederholung einzelner Gedanken und Shakespeare-Zitate.

Als (kleinen) Minuspunkt habe ich die Wiederholungen von Begebenheiten, Gedanken und Beschreibungen empfunden, die man aus Marías früheren Romanen kennt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ohne Zeugen meiner Gedanken 23. Februar 2012
Von Heike G. HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
"Ich bin nicht mehr die, die ich war.
Der Haken ist nur, auch wenn ich es nicht mehr bin, kann ich oft nicht vergessen, was ich war, und dann ist mir schlichtweg mein Name zuwider, und ich wünschte, ich wäre nicht ich."
So hätte der neue Roman von Javier Marías beginnen können. Aber der wohl bekannteste zeitgenössische Autor Spaniens lässt seine in der Ich-Form erzählende Protagonistin María, eine Verlagsangestellte Mitte dreißig, diesen beklemmenden Satz erst gegen Ende seiner Erzählung äußern, nachdem sie in einen Strudel von diffusen Erlebnissen gerät, die ihr weiteres Leben stark beeinflussen sollen.

Auslöser ist der gewaltsame Tod eines Mannes, von dem der Leser im nun wirklich ersten Satz erfährt: "Das letzte Mal sah ich Miguel Desvern oder Deverne, als ihn auch seine Frau Luisa zum letzten Mal sah, was eigentlich seltsam, ja ungerecht ist, denn sie war seine Frau und ich nur eine Unbekannte, die nie ein Wort mit ihm gewechselt hatte." Gänzlich unbekannt ist María der Tote allerdings nicht. Jeden Morgen beobachtet sie heimlich Miguel und Luisa in einem kleinen Café beim Frühstück. Das Pärchen, welches dort in liebevoller Harmonie den Tag beginnt, ist in seiner Verbundenheit beinahe so etwas wie ein Tagesglücksgarant für María. Aus dem stillen Betrachten schöpft sie Kraft für den Tag. Als die Beiden plötzlich ausbleiben und María aus der Zeitung erfährt, dass Miguel auf offener Straße von einem Verrückten erstochen wurde, nimmt ihr Leben eine nahezu dramatische Wendung.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Buch für Kindle
Alles super gelaufen,sind mit der Ware sehr zufrieden,gerne wieder, es ist genau so wie der Verkäufer es beschrieben hat.
Vielen Dank
Vor 8 Tagen von Rene Bodenhagen veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Mühsam...
Kurz zusammengefasst: über Strecken einfach nur mühselig zu lesen, die Geschichte ist konstruiert, man langweilt sich
letztendlich. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von francesca Sem veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Sehr sterblich, sehr verliebt -- aber zu lang !
Wie so oft, nach einem sensationellen Erstling, sind die nachfolgenden Romane nicht mehr so aufregend. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Lucie Liedtke veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Einfach toll geschrieben
Fesselnd, spannend, aber auf eine Art und Weise, die vielleicht nicht jedem gefällt. Man weiß nicht was man glauben soll oder kann. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von MW veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Hochkultur
bedarf es eigentlich noch meiner Kritik? Nur um die Anzahl der Votes zu verstärken, schreibe auch ich, dass das Buch ganz ausgezeichnet ist!
Vor 9 Monaten von Der Buchfink veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Seitenweise Langeweile
Eine junge Frau (die Ich-Erzählerin des Romans) beobachtet regelmäßig ein Ehepaar in einer Frühstücksbar. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Trobadora veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen 10 Sterne - einfühlsam, spannend
nach Jahren hatte ich wieder mal Lust etwas von J.Marias zu lesen. Und wieder hat mich der Autor mit dieser spannend in eine Kriminalgeschichte eingebundene Liebesgeschichte... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Bücherwurm veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Super Schreibstil - purer Genuß
Das Buch übertrifft meiner Meinung nach noch das bereits mehrfach ausgezeichnete Buch " Mein Herz so weiss" von J. Marías. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Andrea H. veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Grundsätzlich in Ordnung...
...wenn man auf langgezogene Kaugummis steht. Ich weiß nicht, ob ich zu viel von dem Titel und dem Klappentext erwartet habe, aber dieser Roman hat sich endlos gezogen. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Nina M. veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Roman mit Philosophieausflügen und Thrillerelementen
Was ist wahr, was ist Lüge? Liebe und Tod, Freundschaft, Krankheit und Treue, Gewissen und Vorsicht ... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Milchbart veröffentlicht
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