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Die sterblich Verliebten: Roman [Taschenbuch]

Javier Marías , Susanne Lange
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (52 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

1. März 2013
Der Spiegel-Bestseller!

Wie in seinem Welterfolg ›Mein Herz so weiß‹ überzeugt Javier Marías durch fesselnde Spannung und unerwartete Wendungen. Keiner kennt so gut die verborgenen Winkel der Herzen.

Madrid, ein Café: Jeden Morgen beobachtet María das perfekte Paar Luisa und Miguel. Sie ist gefangen von der zärtlichen Aufmerksamkeit der Liebenden. Doch dann geschieht etwas Schreckliches, und María gerät in einen Irrgarten aus Ahnungen und Verdächtigungen. Sie kennt die Liebe, sie kennt den Tod, aber kennt sie auch die Wahrheit?

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Die sterblich Verliebten: Roman + Mein Herz so weiß: Roman + Alle Seelen: Roman
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 432 Seiten
  • Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage: 3 (1. März 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596194776
  • ISBN-13: 978-3596194773
  • Originaltitel: Los Enamoramientos
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (52 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 141.050 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»große Prosa, die […] nichts anderes im Sinn hat, als im Leser die fiebernde Begierde zu wecken, nach dem Umweg durch die Erzählung zum Anfang zurückzukehren.«
Hermann Wallmann, Westdeutscher Rundfunk, WDR 3, 24.4.2012

»sprachlich eine totale Wucht. […] ›Die sterblich Verliebten‹ funktionieren auf ganz vielen verschiedenen Ebenen: als Romanze, als Thriller, als schwere Literatur, als Unterhaltung.«
Jan Drees, Westdeutscher Rundfunk, 1 LIVE, 23.2.2012

»Dass einen die Geschichte in Bann schlägt, ja hypnotisiert, verdankt sich einer gedanklich schweifenden, durchrhythmisierten und von Susanne Lange brillant ins Deutsche übertragende Sprache.«
Ralph Hammerthaler, Süddeutsche Zeitung, 8.3.2012

»Ganz leicht und sanft erzählt er eine Geschichte, die plötzlich immer mehr unter die Haut geht. […] eine wunderbare Geschichte über große Gefühle und die Endlichkeit.«
Anne Schmidt, Hessischer Rundfunk, hr 1, 21.2.2012

»Der mitreißende Psychothriller spielt mit der Frage, wie weit Liebe gehen darf.«
Elle, April 2012

»ein spannender und philosophischer Roman.«
Iris Radisch, Zeit Online, 21.3.2012

»Das ist Literatur eines Champions League-Siegers, da müssen sich seine ballspielenden Real-Götter schon verdammt anstrengen, um mit ihrem literarischsten Fan gleichzuziehen.«
Dieter Schneider, Rundfunk Berlin-Brandenburg, Antenne Brandenburg, 19.4. 2012

»immer bestrickend, geschwungen statt kantig, auf eine großzügige Weise üppig, dabei nie überladen. ›Die sterblich Verliebten‹ ist das reife Werk eines souveränen Autors.«
Gregor Ziolkowski, Deutschlandradio, 12.3.2012

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Susanne Lange lebt als freie Übersetzerin bei Barcelona. Sie überträgt lateinamerikanische und spanische Literatur, sowohl klassische – wie Cervantes – als auch zeitgenössische Autoren – wie Javier Marías. Zuletzt wurde sie mit dem Johann-Heinrich-Voß-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung ausgezeichnet.

Javier Marías, 1951 als Sohn eines vom Franco-Regime verfolgten Philosophen geboren, veröffentlichte seinen ersten Roman mit neunzehn Jahren. Seit seinem Bestseller ›Mein Herz so weiß‹ gilt er weltweit als interessantester Erzähler Spaniens. Sein umfangreiches Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Nelly-Sachs-Preis sowie dem Österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur. Seine Bücher wurden in über vierzig Sprachen übersetzt.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
27 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gliedsatzfetischist mit Hang zur Philosophie 18. Juni 2012
Von ger
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Marias polarisiert, lieben oder hassen, dazwischen ist wenig. Dafür gibt es zwei Gründe: 1. Die hochkomplexe Sprache: Marias ist ein Gliedsatzfetischist, der auch dann noch einen Beistrich setzt, wenn andere Autoren gerade den zehnten Punkt verbrauchen. Dabei verzichtet Marias nie auf eine elegante Sprache und auf Momente der Poesie. Trotzdem: die Schreibweise ist extrem gewöhnungsbedürftig und weil sie genau das ist, was Marias zu Marias macht, auch der wichtigste Zugang zu ihm. Leser, die sich hin und wieder in die Literatur des Barock oder in die Literatur der Romantik verirren, haben eindeutig einen Startvorteil. Sie lassen sich vermutlich nicht so leicht irritieren, wenn sich mal ein Satz über mehr als eine halbe Seite erstreckt.
2. In den Geschichten von Marias passiert eigentlich nichts - zumindest in der äußeren Welt. Freilich, da gibt es Todesfälle in diversen Schattierungen, aber der Autor wird niemals plakativ. Diese dramatischen Ereignisse in der äußeren Welt werden nur indirekt wiedergegeben, verpackt in einer Erzählung, in einem abgelegenen Gliedsatz untergebracht, der Blick auf die Leiche nur über den Umweg eines Fotos in der Zeitung freigegeben. Dafür seziert Marias mit einer fast schon krankhaften Pedanterie Hirn und Seele seiner Protagonisten, ein detailverliebter Chronist der Spuren und Verheerungen, die die äußeren Ereignisse in den inneren Welten der Hauptpersonen hinterlassen.
Diese beiden Fakten, die hochkomplexe Sprache und die Absenz jeglicher Action (man verzeih mir dieses vulgäre Wort im Angesicht von Marias), werden viele Leser als todlangweilig empfinden - und das zu Recht!
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von sabatayn76 TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
'Nichts dauert lang genug, denn alles geht zu Ende, und wenn es zu Ende ist, stellt sich heraus, dass es nie lang genug gedauert hat, mögen es auch hundert Jahre gewesen sein.'

Inhalt:
Seit Jahren sitzt María jeden Morgen in einem Madrider Café und beobachtet 'das perfekte Paar'. Nie hat sie ein Wort mit Miguel und Luisa gewechselt, aber sie ist fasziniert von den beiden. Doch eines Tages wird Miguel am helllichten Tag von einem Obdachlosen getötet, und Luisa bleibt allein mit den Kindern zurück. Auch Marías Leben verändert sich nach der Gewalttat, und bald weiß sie nicht mehr, was sie glauben darf und was sie anzweifeln sollte.

Mein Eindruck:
Auch in 'Die sterblich Verliebten' beweist Javier Marías, dass er ein großartiger Beobachter und ein begnadeter Erzähler ist. Den Einstieg ins Buch empfand ich zwar als schwächer als bei 'Mein Herz so weiß' oder 'Morgen in der Schlacht denk an mich', doch nach den ersten 100 Seiten hatte es der Autor endgültig geschafft, mich in seine Geschichte zu ziehen, mich zu fesseln, mich zu begeistern. Wie in seinen anderen Büchern findet der Leser lange, verschachtelte Sätze, eine anspruchsvolle Sprache, die für Marías typische Dehnung der Zeit, philosophische Diskussionen, eine mehrmalige, sich durch den gesamten Roman ziehende Wiederholung einzelner Gedanken und Shakespeare-Zitate.

Als (kleinen) Minuspunkt habe ich die Wiederholungen von Begebenheiten, Gedanken und Beschreibungen empfunden, die man aus Marías früheren Romanen kennt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 10 Sterne - einfühlsam, spannend 28. August 2013
Format:Gebundene Ausgabe
nach Jahren hatte ich wieder mal Lust etwas von J.Marias zu lesen. Und wieder hat mich der Autor mit dieser spannend in eine Kriminalgeschichte eingebundene Liebesgeschichte fasziniert. Denn die Sprache ist lebensnah, einfach dahinplätschernd, ja so kann es gewesen sein.... sagt man sich nach jeder Seite. Der Tod kommt manchmal plötzlich, unvorbereitet für die verbleibenden Angehörigen, deren Gefühle der Autor sehr einfühlsam nachempfindet. Der Tod eines geliebten Menschen schockiert aber das Schrecklichste sind die Reaktionen der Menschen danach. Deren Rat - überflüssig da die Floskeln die Trauer nur verschlimmern. Das Warum (des Todes) wird man nie verstehen, auch die Zeit heilt keine Trauer , keinen Schmerz aber die tägliche Qual wird etwas erträglicher. Das ist wohl die Hauptmessage .
Ich freue ich schon auf das nächste Buch von Javier Marias. Und bis das kommt kann man sich mit folgenden Büchern ebenso begeistern lassen: Schertenleib : Der Glückliche, Genazino: Die Liebesblödigkeit, R. Rothmann: Feuer brennt nicht.Viel Spass.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meisterhafte Litteratur 2. Juni 2013
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Wer in "Ein Herz so weiss" einen hervorrragenden Roman von einem der besten Schriftsteller der Gegenwart entdeckt hat, der wird dieses Buch wirklich geniessen
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25 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Was für eine Quälerei! 27. September 2012
Format:Gebundene Ausgabe
Da ich schon sechs Bücher von Marias besitze, mußte ich natürlich auch dieses haben. An Sätze, die über eine ganze Seite gehen, bin ich gewohnt, aber dieses Buch ist eine echte Quälerei.
Nicht wegen der langen Sätze (die man im übrigen teilweise auch statt mit einem Komma mit einem Punkt oder Semikolon hätte trennen können), nein, es sind die permanenten Wiederholungen und Aufzählungen.
Daß es um Liebe gehen soll ... naja ... darum geht es auch, aber zu 90 % geht es um Tod.
Und darum, was der andere gedacht haben könnte.
Oder getan haben könnte.
Oder was er gedacht haben könnte, während er das tat, was er vielleicht tat ... oder auch nicht ...
Oder was die Erzählerin denkt, was der andere denkt, was sie denkt.
Endloses Schwadronieren über Dinge, die man nicht wissen kann.
Fünfmalige Widerholungen, wen man alles umbringen kann (Eltern, Kinder, Ehemänner, Ehefrauen, Freunde, Kollegen, blablabla), Zitate, die man dreimal auf verschiedenen Seiten lesen muß und immer wieder die verschleierten Augen des Geliebten.
Ich habe seitenweise einige Sätze überflogen, passiert hier endlich mal was? Nein, sie seihert immer noch über das Vielleicht, was wäre wenn, sülz, sülz, ok, dann nächste Seite.
Ich habe mich zum Ende durchgekämpft, aber selbst da passiert dann nicht das, was ich mir gewünscht hätte.
Da bleibe ich dann lieber bei Marias' alten Büchern!
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1.0 von 5 Sternen Mühsam...
Kurz zusammengefasst: über Strecken einfach nur mühselig zu lesen, die Geschichte ist konstruiert, man langweilt sich
letztendlich. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Tagen von francesca Sem veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Sehr sterblich, sehr verliebt -- aber zu lang !
Wie so oft, nach einem sensationellen Erstling, sind die nachfolgenden Romane nicht mehr so aufregend. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Lucie Liedtke veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Einfach toll geschrieben
Fesselnd, spannend, aber auf eine Art und Weise, die vielleicht nicht jedem gefällt. Man weiß nicht was man glauben soll oder kann. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von MW veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Hochkultur
bedarf es eigentlich noch meiner Kritik? Nur um die Anzahl der Votes zu verstärken, schreibe auch ich, dass das Buch ganz ausgezeichnet ist!
Vor 8 Monaten von Der Buchfink veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Seitenweise Langeweile
Eine junge Frau (die Ich-Erzählerin des Romans) beobachtet regelmäßig ein Ehepaar in einer Frühstücksbar. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Trobadora veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Super Schreibstil - purer Genuß
Das Buch übertrifft meiner Meinung nach noch das bereits mehrfach ausgezeichnete Buch " Mein Herz so weiss" von J. Marías. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Andrea H. veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Grundsätzlich in Ordnung...
...wenn man auf langgezogene Kaugummis steht. Ich weiß nicht, ob ich zu viel von dem Titel und dem Klappentext erwartet habe, aber dieser Roman hat sich endlos gezogen. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Nina M. veröffentlicht
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»Endlich zeigt große Literatur wieder ihr wahres Gesicht«: demnach ist große Literatur in Spanien heute kein Thema mehr. Bedauerlich. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von S. Chevalier veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen „Die Wahrheit ist niemals klar, ist immer unentwirrbar“
Javier Marías, 1951 in Madrid geboren und Sohn einer Lehrerin und des rennomierten Philosophen Julián Marías Aguilera, ist ein spanischer Schriftsteller und... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Mag Sarah Krampl veröffentlicht
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