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Die sterblich Verliebten: Roman [Gebundene Ausgabe]

Javier Marías , Susanne Lange
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (42 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

2. April 2012
Javier Marías, der große Erzähler Spaniens, ist zurück. »Endlich zeigt große Literatur wieder ihr wahres Gesicht«, schreibt die spanische Presse über den Roman, der in Spanien gleich auf Platz 1 der Bestsellerliste stand. Wie in seinem Welterfolg ›Mein Herz so weiß‹ überzeugt Javier Marías durch fesselnde Spannung und unerwartete Wendungen. Keiner kennt so gut die verborgenen Winkel der Herzen. Dies hat Javier Marías berühmt gemacht.

Madrid, ein Café: Jeden Morgen beobachtet María das perfekte Paar Luisa und Miguel. Sie ist gefangen von der zärtlichen Aufmerksamkeit der Liebenden. Doch dann geschieht etwas Schreckliches, und María gerät in einen Irrgarten aus Ahnungen und Verdächtigungen. Sie kennt die Liebe, sie kennt den Tod, aber kennt sie auch die Wahrheit?

Hinweise und Aktionen

  • Gewinnen Sie einen Weber Grill: Lösen Sie das Buchstabenrätsel und nehmen Sie am Gewinnspiel teil - nur bis zum 30. Juni 2013.


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Produktinformation

Leseprobe Jetzt reinlesen [0kb PDF]
  • Gebundene Ausgabe: 432 Seiten
  • Verlag: S. Fischer Verlag; Auflage: 5 (2. April 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3100478312
  • ISBN-13: 978-3100478313
  • Originaltitel: Los Enamoramientos
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 13,6 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (42 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 20.268 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Der beste Marías, den es je gab.« La Vanguardia

»Gelungen ist ihm ein Liebesroman mit einem Verbrechen aus Leidenschaft, der sich wegliest wie nichts und doch ewig im Gedächtnis bleiben wird.« BRIGITTE Heft 7, 7.3.2012

»Schein und Sein, Mord und Liebe, Freundschaft und Zweifel sind die Zutaten zu diesem feinmaschig gesponnenen Roman. Ein ganz großes Lesefest.« rbb Radio Fritz, 29.2.2012

»Sein Roman ›Die sterblich Verliebten‹ zeigt es erneut - Javier Marías ist einer der Großen. (…) Es ist diesem Roman ein großes Publikum zu wünschen (…): Wir können von Marías so viel lernen, denn keiner kennt den Menschen wie er. (…) Javier Marías, und das macht ihn so groß, hat tatsächlich ein neues literarisches Verfahren der Seelenzergliederung erarbeitet, die ›Methode Marías‹, wie wir sie nennen mögen: Er erzählt von den Seelenregungen und Affekten, den Selbstverherrlichungen und Missgünstigkeiten seiner Figuren durch ein Spiegelkabinett von Selbstgesprächen.« Ijoma Mangold, Die Zeit, 23.2.2012

»sprachlich eine totale Wucht. (…) ›Die sterblich Verliebten‹ funktionieren auf ganz vielen verschiedenen Ebenen: als Romanze, als Thriller, als schwere Literatur, als Unterhaltung.« Jan Drees, WDR 1 live, 23. 2. 2012

»Javier Marias hat es also mal wieder geschafft: Ganz leicht und sanft erzählt er eine Geschichte, die plötzlich immer mehr unter die Haut geht. ›Die sterblich Verliebten‹ von Javier Marias sind eine wunderbare Geschichte über große Gefühle und die Endlichkeit.« Anne Schmidt, Hessischer Rundfunk, hr 1, 21.2.2012

Über den Autor

Javier Marías, 1951 als Sohn eines vom Franco-Regime verfolgten Philosophen geboren, veröffentlichte seinen ersten Roman mit neunzehn Jahren. Seit seinem Bestseller ›Mein Herz so weiß‹ gilt er weltweit als interessantester Erzähler Spaniens. Sein umfangreiches Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Nelly-Sachs-Preis sowie dem Österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur. Seine Bücher wurden in über vierzig Sprachen übersetzt.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gliedsatzfetischist mit Hang zur Philosophie 18. Juni 2012
Von ger
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Marias polarisiert, lieben oder hassen, dazwischen ist wenig. Dafür gibt es zwei Gründe: 1. Die hochkomplexe Sprache: Marias ist ein Gliedsatzfetischist, der auch dann noch einen Beistrich setzt, wenn andere Autoren gerade den zehnten Punkt verbrauchen. Dabei verzichtet Marias nie auf eine elegante Sprache und auf Momente der Poesie. Trotzdem: die Schreibweise ist extrem gewöhnungsbedürftig und weil sie genau das ist, was Marias zu Marias macht, auch der wichtigste Zugang zu ihm. Leser, die sich hin und wieder in die Literatur des Barock oder in die Literatur der Romantik verirren, haben eindeutig einen Startvorteil. Sie lassen sich vermutlich nicht so leicht irritieren, wenn sich mal ein Satz über mehr als eine halbe Seite erstreckt.
2. In den Geschichten von Marias passiert eigentlich nichts - zumindest in der äußeren Welt. Freilich, da gibt es Todesfälle in diversen Schattierungen, aber der Autor wird niemals plakativ. Diese dramatischen Ereignisse in der äußeren Welt werden nur indirekt wiedergegeben, verpackt in einer Erzählung, in einem abgelegenen Gliedsatz untergebracht, der Blick auf die Leiche nur über den Umweg eines Fotos in der Zeitung freigegeben. Dafür seziert Marias mit einer fast schon krankhaften Pedanterie Hirn und Seele seiner Protagonisten, ein detailverliebter Chronist der Spuren und Verheerungen, die die äußeren Ereignisse in den inneren Welten der Hauptpersonen hinterlassen.
Diese beiden Fakten, die hochkomplexe Sprache und die Absenz jeglicher Action (man verzeih mir dieses vulgäre Wort im Angesicht von Marias), werden viele Leser als todlangweilig empfinden - und das zu Recht!
... Lesen Sie weiter... ›
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von sabatayn76 TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
'Nichts dauert lang genug, denn alles geht zu Ende, und wenn es zu Ende ist, stellt sich heraus, dass es nie lang genug gedauert hat, mögen es auch hundert Jahre gewesen sein.'

Inhalt:
Seit Jahren sitzt María jeden Morgen in einem Madrider Café und beobachtet 'das perfekte Paar'. Nie hat sie ein Wort mit Miguel und Luisa gewechselt, aber sie ist fasziniert von den beiden. Doch eines Tages wird Miguel am helllichten Tag von einem Obdachlosen getötet, und Luisa bleibt allein mit den Kindern zurück. Auch Marías Leben verändert sich nach der Gewalttat, und bald weiß sie nicht mehr, was sie glauben darf und was sie anzweifeln sollte.

Mein Eindruck:
Auch in 'Die sterblich Verliebten' beweist Javier Marías, dass er ein großartiger Beobachter und ein begnadeter Erzähler ist. Den Einstieg ins Buch empfand ich zwar als schwächer als bei 'Mein Herz so weiß' oder 'Morgen in der Schlacht denk an mich', doch nach den ersten 100 Seiten hatte es der Autor endgültig geschafft, mich in seine Geschichte zu ziehen, mich zu fesseln, mich zu begeistern. Wie in seinen anderen Büchern findet der Leser lange, verschachtelte Sätze, eine anspruchsvolle Sprache, die für Marías typische Dehnung der Zeit, philosophische Diskussionen, eine mehrmalige, sich durch den gesamten Roman ziehende Wiederholung einzelner Gedanken und Shakespeare-Zitate.

Als (kleinen) Minuspunkt habe ich die Wiederholungen von Begebenheiten, Gedanken und Beschreibungen empfunden, die man aus Marías früheren Romanen kennt.
... Lesen Sie weiter... ›
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Was für eine Quälerei! 27. September 2012
Format:Gebundene Ausgabe
Da ich schon sechs Bücher von Marias besitze, mußte ich natürlich auch dieses haben. An Sätze, die über eine ganze Seite gehen, bin ich gewohnt, aber dieses Buch ist eine echte Quälerei.
Nicht wegen der langen Sätze (die man im übrigen teilweise auch statt mit einem Komma mit einem Punkt oder Semikolon hätte trennen können), nein, es sind die permanenten Wiederholungen und Aufzählungen.
Daß es um Liebe gehen soll ... naja ... darum geht es auch, aber zu 90 % geht es um Tod.
Und darum, was der andere gedacht haben könnte.
Oder getan haben könnte.
Oder was er gedacht haben könnte, während er das tat, was er vielleicht tat ... oder auch nicht ...
Oder was die Erzählerin denkt, was der andere denkt, was sie denkt.
Endloses Schwadronieren über Dinge, die man nicht wissen kann.
Fünfmalige Widerholungen, wen man alles umbringen kann (Eltern, Kinder, Ehemänner, Ehefrauen, Freunde, Kollegen, blablabla), Zitate, die man dreimal auf verschiedenen Seiten lesen muß und immer wieder die verschleierten Augen des Geliebten.
Ich habe seitenweise einige Sätze überflogen, passiert hier endlich mal was? Nein, sie seihert immer noch über das Vielleicht, was wäre wenn, sülz, sülz, ok, dann nächste Seite.
Ich habe mich zum Ende durchgekämpft, aber selbst da passiert dann nicht das, was ich mir gewünscht hätte.
Da bleibe ich dann lieber bei Marias' alten Büchern!
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5.0 von 5 Sternen „Die Wahrheit ist niemals klar, ist immer unentwirrbar“
Javier Marías, 1951 in Madrid geboren und Sohn einer Lehrerin und des rennomierten Philosophen Julián Marías Aguilera, ist ein spanischer Schriftsteller und... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Tagen von Mag Sarah Krampl veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Sterbens langweilig.
Ob es an der sanft dahin gleitenden Sprachmelodie von Eva Matthes lag oder am Buch selbst – ich kann es gar nicht genau sagen, warum mich dieser Javier Marias genervt hat. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Tagen von Sobee veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Meisterhafte Litteratur
Wer in "Ein Herz so weiss" einen hervorrragenden Roman von einem der besten Schriftsteller der Gegenwart entdeckt hat, der wird dieses Buch wirklich geniessen
Vor 17 Tagen von Tassos Kyprianidis veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen kunstvoll ziseliert
einem autor vorschreiben zu wollen, wo und wie oft er in seinen sätzen einen punkt machen soll, wie das einige rezensentinnen hier machen, halte ich schon für etwas... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Biebl Karl-heinz veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Langweilig, schwer zu lesen!
Finde das Lesen ziemlich anstrengend, denn es gibt ellenlange Sätze. Und interessant finde ich das Buch gar nicht!!! Werde das Buch wieder verkaufen
Vor 1 Monat von walter toepfer veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen die sterbenslangweilig Verliebten
Eigentlich eine interessante Geschichte, erzählt von einer charakterlosen Hauptfigur die man langweiliger kaum finden könnte. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Julia Thiele veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Beeindruckend! CD gelesen von Eva Mattes
Inhaltlich ist alles gesagt.Mich hat vor allem die Sprache fasziniert. In einer Zeit, in der ein Großteil der Leser- bzw. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Irene Schrobenhauser veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Handwerkliches Mittelmaß
Diese Rezension bezieht sich lediglich auf die Stilmittel des Romans; auf die Handlung wurde in anderen Besprechungen hinreichend eingegangen. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von dreamjastie veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Tipp für die, die sich dieses Konstrukt doch antun wollen.
Ich habe die knapp 430 Seiten in ca. 10 Stunden Lesezeit geschafft.
Wie schon andere sagten war das Buch überaus langweilig, ich konnte aber Gleiches mit Gleichem... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Quer-Beet-Leser veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Vielschichtig, spannendes Buch
Vielschichtiges über weite Strecken spannendes Buch welches viele Fragen aufwirft.
Auch nach langen Monologen gelingt es Marias einen immer wieder neu zu fesseln und in... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von I. Schumacher veröffentlicht
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