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VINE-PRODUKTTESTERam 3. April 2014
Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Wie so viele Leser hat auch mich das Cover und der Titel des Buches angezogen. Die Geschichte klang geheimnisvoll und spannend.

Der arbeitslose Clay findet einen Aushilfsjob in einer geheimnisvollen Buchhandlung und kommt einem mysteriösen Geheimnis auf die Spur.

Zu Beginn war ich auch noch ganz begeistert. Die Beschreibung von Mr. Penumbras Laden war atmosphärisch, die Stammkunden interessant. Am Anfang mochte ich sogar die Mischung aus verstaubter Buchhandlung und der Technikbegeisterung des Protagonisten sehr gern. Doch bald beginnt das ständige Product-Placement zu nerven. Google hier, Apple da, Kindle überall. Das liest sich wie die Werbeprospekte in der Sonntagszeitung.
Ich habe versucht darüber hinweg zu lesen, aber auch die Handlung des Buches wurde nach und nach immer abstruser und trotzdem nicht spannender.

Die ersten 100 Seiten habe ich mit Neugier und Interesse gelesen, danach habe ich mich eigentlich nur noch durch das Buch gequält ohne wirklich weiter lesen zu wollen. Das Buch gehört leider zu den Büchern, die man begeistert anfängt doch dann immer öfter aus der Hand legt und irgendwann halb gelesen auf dem Nachtisch vergisst. Schade! Ich hatte mir von diesem Buch so viel mehr versprochen.
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am 25. Mai 2014
Der arbeitslose Webdesigner Clay Jannon nimmt einen Aushilfsjob in einer alten Buchhandlung an. Auch wenn er in den vorherigen Jahren ziemlich selten etwas aus Papier in der Hand hatte, so hat er doch in seiner Jugend gerne gelesen. Schon bald merkt er jedoch, dass sich diese Buchhandlung von anderen unterscheidet. Es gibt nur recht wenige Bücher, die tatsächlich verkauft werden können. Der Großteil steht in enorm hohen Regalen und wird ausschließlich von Mitgliedern einer besonderen Vereinigung ausgeliehen. Neugierig geworden beginnt Clay nachzuforschen und stellt fest, dass sämtliche Bücher in einem Geheimcode verschlüsselt sind, den die Mitglieder zu knacken versuchen. Und dies schon seit Jahrhunderten...

Der Klappentext versprach "Eine Liebeserklärung an die Welt der Bücher", zeigte auf dem Cover ein gut gefülltes Bücherregal und wies mit dem Titel deutlich auf eine Buchhandlung hin. Für mich als großen Anhänger des gedruckten Wortes war klar: Ein Buch über Bücher und eine ganz besondere Buchhandlung - das muss ich lesen! Leider hat der Titel mich ziemlich in die Irre geführt.

Bücher spielen in diesem Buch nur eine Nebenrolle. Sämtliche Kapitel sind überaus techniklastig, selbst der alte Buchhändler nennt mehrere E-Reader sein eigen und die Mitglieder der Vereinigung leihen sich ständig Bücher aus, um den ominösen Code zu knacken - und nicht, weil sie gerne lesen. Es geht um Programmiersprachen, Dateien, Scanner, Datenvisualisierung und und und.

Allerdings wäre es ungerecht zu sagen, dass die Technik über alles gestellt würde. Wenn über viele Seiten hinweg beispielsweise der Google-Campus beschrieben wird, dann findet sich in diesen Beschreibungen einiges an Ironie. Dazu gibt es sehr nette Textstellen wie beispielsweise: "Kat hat eine New York Times gekauft, aber nicht herausbekommen, wie man sie bedient." An einigen Stellen konnte ich mich wirklich gut amüsieren, aber im Ganzen gesehen waren es für meinen Geschmack - trotz Ironie - einfach zu viel Technik und zu wenig Bücher.

Der Schreibstil war angenehm, die Handlung interessant und spannend aufgebaut. Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass der ein oder andere Leser bei der Vielzahl an technischen Begriffen und Abläufen immer mal wieder auf - natürlich - Google zurückgreifen musste, um sich diese Begriffe erklären zu lassen. Und ohne eine bestimmte Altersschicht (zu der ich ja auch gehöre) diskriminieren zu wollen, habe ich hier noch ein passendes Zitat aus dem Buch: "Wen das jetzt beeindruckt, der ist über dreißig."

Ich kann gut verstehen, dass andere Leser das Buch toll finden, es hat wirklich seine Qualitäten. Zu meiner Welt gehören auch PCs und Technik, ich arbeite den ganzen Tag damit und treffe mich hier via PC mit anderen Bücherfreunden. Aber was Bücher angeht, bin ich altmodisch und liebe meine gedruckten Seitlinge - trotz hoffnungslos überfüllter Regale, Schränken und zu voll gepackten Handtaschen. Und daher war ich für dieses Buch einfach die falsche Zielgruppe.
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am 6. April 2014
Viele Menschen, die Bücher lieben, lesen auch gerne Bücher über Bücher. Schon Cover und Titel dieses Buches von Robin Sloan deuten an, hier solch ein Buch gefunden zu haben. Es handelt wirklich über Bücher und eine spezielle Buchhandlung. Eben jene sonderbare Buchhaltung des Herrn Penumbra. Diese Buchhandlung will eigentlich nicht wirklich Bücher verkaufen, obwohl sie im Dreischichtbetrieb geöffnet hat. Clay Jannon, ein arbeitsloser Webdesigner, bekommt den Job in der Nachtschicht. Viel hat er nicht zu tun, denn nur wenige Menschen besuchen die Buchhandlung und die meisten leihen sich nur ein Buch aus dem hinteren Bereich aus. Diese Bücher – so die Anweisung des Besitzers darf er sich nicht ansehen, sondern nur heraussuchen und an die Leser abgeben. Zu jedem Besucher muss ein subjektiver Eintrag in das Logbuch hinzugefügt werden. Doch Clay hält sich nicht an diese Vorgaben und schaut in eines der Bücher. Der Inhalt besteht nur aus einer scheinbar willkürlichen Anordnung von Buchstaben. Worte oder gar Sätze sind nicht zu entziffern. Die Bücher sind chiffriert. Er entdeckt, dass diese Buchhandlung nur Teil einer ganzen Kette ist und das Frontend einer Geheimgesellschaft darstellt. Seine Neugier ist geweckt und er wird in ein unglaubliches Abenteuer verwickelt. Denn die Geheimgesellschaft ist auf der Suche nach dem letzten Geheimnis und dieses soll sich im chiffrierten Buch des ersten Verlegers der Menschheit, Aldus Manutius, befinden.
Dieser Roman ist wirklich ein Buch über Bücher, doch damit wird man ihm nicht gerecht. Denn es geht nicht nur um Bücher, sondern um Inhalte, um Ideen, deren Aufbewahrung und Auswertung. Google mit all seinen Facetten spielt eine große Rolle im Buch. Google ist nicht nur eine Suchmaschine, sondern viel mehr. Google selbst verwaltet nicht nur Informationen, sondern erschafft auch Daten. Mit Hilfe der Infrastruktur von Google versucht der Protagonist, das Buch des Aldus Manutius zu entschlüsseln.
Robin Sloan gelingt es mit diesem Roman, die Informationsgesellschaft zu hinterfragen. Es gibt viele Leser, die nur ein Buch als Print für ein wirkliches Buch halten. Andere haben sich vom Papier gelöst und lesen nur elektronisch. Andere lesen gar nicht mehr selbst und lassen sich die Bücher vorlesen. Sloan sieht hier aber „entweder – oder“, sondern läßt alle Formen des Lesens gelten. Er warnt allerdings schon auf der ersten Seite vor einen nicht zielgerichteten Umgang mit Informationen – sprich dem Internet. Schnell verliert man sich in der Vielzahl von Informationen und Links und wird von dem, was man eigentlich suchen wollte, abgelenkt. Jeder Link führt im Netz zu einer neuen Anzahl von weiteren Links.
Aber auch das Gegenteil, wie der „Erste Leser“ der Geheimgesellschaft, der keine Computer für die Entschlüsselung des Buches von Manutius zuläßt, ist auch nicht der richtige Weg. Auf die richtige Kombination kommt es an. Der Autor erzählt eine spannende Geschichte, aber ohne erhobenen Zeigefinger.
Das Buch schildert aber auch eine Quest. Menschen mit unterschiedlichen Eigenschaften und Fähigkeiten treffen sich, um auf eine Reise zu gehen und eine wichtige Aufgabe zu lösen. Manchmal verlieren sie dabei die Richtung, aber dennoch werden sie das Ziel erreichen. Und eine fiktive Trilogie einer Quest spielt im Roman eine wichtige Rolle, die „Drachenlied-Chroniken“. Sie bringt Clay Jannon auf die richtige Spur.
„Die sonderbare Buchhandlung“ ist ein intelligentes und dabei unterhaltsames Buch und es macht richtig Spaß in die verschiedenen Ebenen der Handlung einzutauchen. Der Erzählstil ist kurzweilig und modern und die Charakterisierungen der Personen glaubhaft. Die Handlung wirkt sehr gut recherchiert, denn der Autor hat selbst in der Online-Branche gearbeitet.
Wer mehr lesen möchte oder das Prequel zuerst, kann sich „Die unglaubliche Entdeckung des Mr. Penumbra“ auf seinen Reader laden. Aber diese Kurzgeschichte gibt es nur als e-book…
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Es gibt Bücher, bei denen bleibt es einem persönlich immer unerklärlich, warum sie völlig unterschiedliche Resonanz finden. Man findet sowohl Lobeshymnen und empörte Verrisse, schlägt sich selbst auf eine Seite und vermag – trotz genannter Argumente – gedanklich nicht nachvollziehen, was denn die Gegenseite zu solch diametralen Urteil bewegte. Und es gibt Bücher, da ist der Grund ganz offensichtlich, auch wenn sich dies mancher Rezensent selbst nicht eingestehen mag. Zu den letzteren zähle ich Robin Sloans Roman „Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra.“

Ich erachte diesen Roman nicht literarisch, jedoch in Hinblick zu der vermittelnden Einsicht für schlichtweg genial. Kein mir bekannter Roman versteht es bislang auf so unterhaltsame, amüsante und kluge Weise, die Parallelität zweier Medienrevolutionen gegenüber zu stellen und den aktuellen, unsinnigen Glaubenskrieg ihrer Evangelisten zu entlarven.

Auf der einen Seite der elitäre Zirkel der Bibliophilen, die sich hinter ihren Bücher-Barrikaden verschanzen und einzig ihr hart erworbenes, dechiffriertes Wissen, das in den vergangenen Jahrhunderten zwischen zwei Buchdeckel gepresst wurde, als legitim und wertvoll zu erachten.

Ihnen gegenüber die selbstgefälligen jugendlichen Revoluzzer, denen nichts Elitäres heilig ist, die eine sozialistische Allwissenheit auf Touchscreen propagieren und das bislang noch Unerklärliche in der Welt einzige nur als zu decodierende Knobelaufgabe verstehen.

Beide Seiten sind sich mit ihrer Allmachtphantasie und Alles-ist-Möglich-Philosophie verdammt ähnlich. Und beide Seiten sind im Roman mit einem Blick aus kritischer Leserdistanz einfach nur krude Nerds – viele davon sind liebenswert und verschroben, doch einige so fanatisch (auch gegenüber ihren Feindbildern), dass es beängstigen sollte. Doch vom Glauben an die Macht der Bücher beseelt und zur Bibliophilie bekennend gibt es offenbar auch viel schwer enttäuschte Leser. Man lese hierzu nur die negativen Rezensionen auf amazon.

Robin Sloan, der hier trotz seines beruflichen Silicon Valley Hintergrunds, sehr liebevoll beide Seiten gleichberechtigt karikiert, wird von Seiten der buchliebenden Leser Googlianismus vorgeworfen. Denn während der im Roman benannte Geheimbund des ungebrochenen Buchrückens mit seiner Parole „Festina lente“ (Eile mit Weile) frei erfunden ist, lässt der Autor das reale Google als zeitgemäßen Gegenspieler auftreten. Und der Konzern und seine Repräsentanten werden für viele offenbar nicht ausreichend dämonisiert. So beschreibt sie der Autor ebenso leidenschaftlich begeistert von der aktuellen Technologie wie es wohl vor gut 500 Jahren auch die historisch realen Begründer des Geheimbundes waren, der Typograf Francesco Griffo und der Drucker und Verleger Aldus Manutius. Solch eine vergleichende Gegenüberstellung erachten einige Mitglieder der Gemeinde der Buchliebhaber als ketzerisch.

Angesichts des schönen, bibliophilen Schutzumschlags verlockt, waren nicht wenige furchtbar geschockt, dass in dem Roman auch seitenlang auf die heutigen digitalen Errungenschaften und ihre faszinierenden Möglichkeiten eingegangen wird. Ja, diese verführen sogar Mitglieder des Geheimbundes (u. a. den Buchhändler Penumbra) sich ihrer zu bedienen, um einem ewigen Rätsel – der Dechiffrierung eines Buches des Gründers – auf die Spur zu kommen. Bei Erfolg verspricht das den lebenden Mitgliedern ewiges Leben und den schon verstorbenen die Auferstehung. Doch ähnliche Wunschphantasien treiben auch die Googlianer im Roman um.

Die ganze Geschichte wird launisch aus der Perspektive des sympathischen Ich-Erzählers Clay Jannon erzählt, einer von vielen wohl unzähligen in San Franzisco lebenden Webdesignern. Er ist der einzige, dem nichts Nerdiges anhaftet und von dem sich der Leser herrlich wundernd durch diesen Kosmos an skurrilen Typen geleiten lassen könnte – wäre da nicht des bibliophilen Lesers eigene Skurrilität. Die lässt ihn an keiner Buchhandlung vorbeiziehen ohne sich dankbar davor zu bekreuzigen. Und die Frage, ob er sich nicht doch mal einen eReader zulegen möchte, angesichts der hunderten an Devotionalien in seinem heimischen Regal, verstünde er als Aufforderung zur Blasphemie.

Wohl deshalb hat sich Robin Sloan noch mal einen eigenen Spaß gemacht. Er hat noch eine kurze Vorgeschichte über seine Romanfigur Mr. Penumbra geschrieben und veröffentlich – doch die kann man nur als € 0,99 eBook erwerben ;-).

Es ist auch ein kleines Vergnügen die von Robin Sloan gewählten Chiffren zu decodieren. Eine eigene englischsprachige Page gibt hier schon einige Hinweise. So spielt im Roman die Schrifttype Gerrit Gerritszoon eine bedeutende Rolle. Der Name der Type ist auch der holländische Geburtsname Erasmus von Rotterdam, der wiederum tatsächlich ein Freund des Verlegers Manutius war. Oder auch der Name „Penumbra“ (Halbschatten). Er steht sowohl für ein Fantasy-Computerspiel als auch medizinisch für den Teil des Gewebes, das bei einem Hirninfarkt nur teilgeschädigt ist. Nicht zuletzt lohnt es die Biografien und kulturhistorische Bedeutung von Aldus Manutius und dem Typografen Griffo zu recherchieren. Denn das sowohl deren Ambitionen damals als auch deren Start-Up „Buchdruck“ Parallelen zu Google und seinen Gründern heute aufweist, ist offensichtlich. Nur damals war „global“ eben noch auf einen kleinen Kulturkreis an „Usern“ in Mitteleuropa beschränkt, von denen nur wenige das gedruckte Wissen dechiffrieren, sprich lesen und verstehen konnten.

Robin Sloan liefert mit seinem Roman eine grandiose Satire, die nicht nur humor- und liebevoll die oben beschriebenen verfeindeten Jünger zweier Glaubensbekenntnisse persifliert, sondern es ist ihm zugleich gelungen einen wirklich spannenden Fantasy-Thriller ohne magische Effekthascherei zu schreiben, der sehr plausibel den aktuellen Clash der Medienkulturen beschreibt. Für mich war es ein großer, sehr empfehlenswerter Spaß.
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am 2. Mai 2014
Was steckt drin?

Clay Jannon braucht einen Job. Als Webdesigner eines Bagel-Restaurants gescheitert und ohne Aussicht auf einen Job in der Branche, bewirbt er sich auf eine Stelle als Buchverkäufer in der kleinen, durchgehend geöffneten Buchhandlung von Mr. Penumbra in San Francisco. Er bekommt die Stelle für die Nachtschicht und merkt schnell, dass diese Buchhandlung so gar nichts mit den ihm bekannten modernen Buchhandlungen gemein hat. Zu den wenigen neueren Büchern, die zum Verkauf stehen, gesellen sich mehrere Meter hohe Regale voll mit scheinbar uralten Büchern, die nicht verkauft, aber von einem kleinen Club sonderbarer Männer und Frauen ausgeliehen werden.

Als er die technophile Kat im Laden kennen lernt und ihr von den sonderbaren Vorgängen erzählt, planen die beiden den Geheimnissen des Mr. Penumbra auf die Spur zu kommen. Kat arbeitet bei Google und nachdem sie ein von Clay “ausgeliehenes” Log-Buch, das die Besuche und die gelesenen Bücher der einzelnen Clubmitglieder beschreibt, dorthin gebracht haben, lassen sie es von einem vollautomatischen Buchscanner digitalisieren. Mehr und mehr kommen sie auf die Spur eines geheimen Bundes, des “ungebrochenen Buchrückens”, der auf der Suche nach der Formel für die Unsterblichkeit ist. Werden Clay und Kat der Buchhandlung ihre Geheimnisse entlocken können?

Kann das weg?

Diese Entscheidung ist mir sehr schwer gefallen, aber ich fürchte: ja. Was eine wunderbare Liebeserklärung an die Literatur und die Welt der Bücher hätte sein können, verkommt zu einem Hochgesang auf Google und die unbegrenzten Möglichkeiten moderner Technologie. Selbst Mr. Penumbra besitzt mehrere Ebook-Reader und befürwortet den Einsatz von Technologie in der Literatur… Frau Passig hätte ihre wahre Freude an diesem Buch.

Dabei liest es sich vom Anfang weg toll, die Geschichte um den arbeitslosen Webdesigner, der in einer verschrobene Buchhandlung zu arbeiten beginnt, ist charmant und witzig, aber im Laufe des Buches verflacht sie immer mehr und endet mit einem Epilog, der jedem C-Movie-Abspann zu Ehren gereicht hätte. Den aber nicht einmal Tele 5 noch zeigen würde. Leider erzeugen auch die einzelnen Figuren keine wirkliche Sympathie, man kann sich hier mit niemandem wirklich identifizieren.

Hier wäre deutlich mehr drin gewesen! Oder um es mit den Worten von Jeremy Clarkson zu sagen: Ambitious, but rubbish! Ein großartig klingendes Projekt total in den Sand gesetzt.

Cui bono?

Google-Fans. Freunde einfach zu lesender, nicht zu anspruchsvoller moderner Romane
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VINE-PRODUKTTESTERam 3. April 2014
Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Story:
Auf der Suche nach einem neuen Job stolpert der Webdesigner und Grafiker Clay Jannon eines abends in die ungewöhnliche Buchhandlung des Mr. Penumbra. Dort wird ihm angeboten, die Nachtschicht zu übernehmen, denn das Geschäft ist rund um die Uhr geöffnet. Doch nicht die gewöhnlichen Buchkäufer sind Kunden von Mr. Penumbra, sondern eine Gruppe seltsamer Figuren, die zumeist einzeln und mitten in der Nacht auftauchen und stets die Ladenhüter mitnehmen, die nur ausgeliehen werden.

Aus Langeweile beginnt Clay den Buchladen als 3D-Modell nachzubauen und stolpert schon bald auf ein seltsames Muster innerhalb der meterhohen Regale der Ladenhüter. Ohne es zu wissen, hat er das Geheimnis des Gründers gelöst, wie Penumbra es nennt, und das ist erst der Anfang. Clay erfährt vom Ungebrochenen Buchrücken, einer geheimen Buchgemeinschaft, die auf der Suche nach Unsterblichkeit ist und dafür das codierte Buch des Aldus Manutius entschlüsseln will, in dem angeblich die Formel enthalten sein soll.

Gemeinsam mit seinem Freund und Programmierer Neel Shah und der Googlemitarbeiterin Kat Potente, begibt sich Clay auf die Suche nach einem Weg, das sagenumwobene Buch zu entschlüsseln, und stößt dabei auf Unglaubliches …

Eigene Meinung:
„Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra“ ist der Debütroman des in San Francisco lebenden Autors Robin Sloan. Dass er früher für Twitter und andere Onlineplattformen gearbeitet hat, merkt man deutlich bei der Lektüre des Buches, konzentrieren sich doch etliche Passagen des Romans auf das Medium Internet, insbesondere Google, so dass eine durchaus interessante, manchmal auch gewöhnungsbedürftige Mischung zweier unterschiedlicher Kulturen entsteht: die der alten, ledergebundenen Bücher und verstaubten Büchereien; und die des modernen Internets und der schnellen Computer.

Die Geschichte beginnt eher schleppend, was dafür sorgt, dass sich die ersten 150 Seiten ungemein in die Länge ziehen. Es dauert eine ganze Weile, bis das Buch an Fahrt aufnimmt und die angekündigte Sogwirkung entfaltet. Erst gegen Ende, wenn Clay die Hintergründe entdeckt und nach und nach auf das Geheimnis des Aldus Manutius stößt, fällt es schwer den Roman aus der Hand zu legen.
Leider fallen auch die viele Beschreibungen von Google, den Entschlüsselungsmethoden und der Technik eher störend ins Gewicht, da das Buch eher wie eine Hommage an Google daherkommt, als eine an die alten Bücherläden und die allwissenden Buchhändler. Robin Sloan setzt erst in der zweiten Hälfte wieder verstärkt auf die eigentlichen Hintergründe und die geheimnisvollen Geschichte rund um Manutius. Bis dahin kommt mir persönlich zuviel Technik, Google und Computerwissen vor – etwas, was ich bei diesem Buch nicht erwartet habe.
Trotz der Kritik liest sich „Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra“ schnell, wenn man erstmal das erste Drittel überwunden hat, und sich mit dem Mix aus Bücher und Technik angefreundet hat.

„Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra“ bietet eine Fülle an unterschiedlichen Figuren, die die unterschiedlichen Kulturen widerspiegeln, die im Buch vorkommen: Buchhändler, Bücherliebhaber, Internetprofis, Nerds und Programmierer. Einige Charaktere sind interessant und liebenswert, wie beispielsweise Penumbra mit seiner herrlich verschrobenen und gutherzigen Art, andere unsympathisch und schwer greifbar, wie beispielsweise Kat Potente, mit der ich nie wirklich warm wurde. Sie ist zu extrem in ihren Ansichten, zu sehr auf das Internet und den PC fixiert.
Clay ist ein durchaus interessanter Hauptcharakter, der allerdings ein wenig lange braucht, um in Fahrt zu kommen, ähnlich wie die Geschichte. Es dauert, bis sich seine Fähigkeiten zeigen und er wirklich aktiv an der Handlung teilnimmt, obwohl das Buch aus seiner Sicht geschrieben ist.

Robin Sloans Schreibstil ist ebenfalls gewöhnungsbedürftig, da er in vielen Punkten zu sehr abkürzt. Gerade Dialoge werden oftmals zusammengefasst – wörtliche Rede auf ein Minimum reduziert, so dass man teilweise nicht weiß, ob Clay einige Dinge laut ausgesprochen, oder nur gedacht hat. Das erschwert das Lesen, da man den Dialogen nur schwer folgen kann. Dennoch lässt sich die „Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra“ gut lesen, wenn man sich an Sloans Eigenheiten gewöhnt hat und richtig in die Geschichte eintaucht.

Fazit:
Trotz aller Kritik ist „Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra“ ein spannendes und unterhaltsames Buch, das versucht die Brücke zwischen Büchern und Internet zu schlagen. Das gelingt Robin Sloan durchaus, jedoch fallen die vielen Technikbezüge eher negativ auf, so dass diejenigen, die einen klassischen Roman über ‚Bücher und deren Geheimnisse’ erwartet haben, enttäuscht sein werden. Die sonderbare Buchhandlung findet zu selten Erwähnung, dafür werden die (fiktiven?) Hintergründe zu Google & Co sehr manigfaltig präsentiert.

Dennoch sind Robin Sloan zum Ende hin eine spannende Schnitzeljagd und überzeugende Charaktere gelungen, so dass ich dem Buch 3 Sternchen geben kann. Wer anspruchsvolle, ungewöhnliche Lektüre mag und kein Problem damit hat, dass die Technik und das Internet den guten alten Büchern den Rang ablaufen, kann gerne zugreifen – alle anderen sollten zumindest in den Grundlagen der modernen Online-Welt bewandert sein, um „Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra“ nachvollziehen zu können.
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am 22. März 2014
Dieses Buch ist eines der Sorte, welches jedem Bücherfan das Gefühl vermittelt, es aufgrund seines schönen Covers unbedingt besitzen zu müssen. Auch mich haben das fantastische Bücherregal und der geheimnisvoll klingende Buchtitel sofort in seinen Bann gezogen. Scheinbar also eines der Bücher, das das Herz eines jeden Bücherfans höher schlagen lässt - so dachte ich.

Auf der Suche nach einem Aushilfsjob stößt der arbeitslose Webdesigner Clay Jannon zufällig auf eine ungewöhnliche Buchhandlung, die Tag und Nacht geöffnet hat. Die Fähigkeit, Leitern zu erklimmen überzeugt den kauzigen Besitzer Mr. Penumbra und er stellt Clay sofort für die Nachtschicht ein. Dieser merkt sehr schnell, dass irgendetwas mit dieser Buchhandlung nicht stimmen kann, denn es scheint sich nur selten ein Kunde dorthin zu verirren und falls doch, wird nur selten etwas verkauft. Es scheint eher, als würde es sich um einen Klub handeln, dessen Mitglieder es sich zur Aufgabe gemacht haben, ein altes Rätsel zu lösen. Hierzu benötigen sie codierte Bücher in einer bestimmten Reihenfolge, die Clay mithilfe der Leitern aus meterhohen Regalen holen muss. Es ist nicht so sehr das Verbot Mr. Penumbras, einen Blick in diese Bücher zu werfen, welches Clay verwirrt, als eher die Tatsache, dass er eine Art Tagbuch darüber führen muss, in welcher Verfassung sich die Klubmitglieder befinden, wenn sie sich das nächste Buch bei ihm ausleihen. Natürlich gelingt es Clay nicht, seine Neugierde im Zaun zu halten und er macht sich zusammen mit seinem Kumpel Neel und seiner neu gewonnenen Freundin Kat, die bei Google arbeitet, daran, dem Geheimnis der Unsterblichkeit auf die Spur zu kommen ...

Ich kann nicht genau sagen, was ich von diesem Buch erwartet habe, aber mit dem, was Robin Sloan für seine Leser bereithält, hätte ich nicht gerechnet. Für mich als Liebhaberin des auf Papier gedruckten Wortes war die Entwicklung der Geschichte eher abschreckend, denn vorherrschend war hier die rasante Entwicklung der Technik, die dazu genutzt wurde, das Geheimnis zu entschlüsseln. So schön anzusehen das Bücherregal auf dem Cover auch ist, negativ ins Auge gestochen ist mir sofort das leuchtende Display auf einem der unteren Borde. Nun weiß ich wenigstens, warum. Sehr oft hatte ich beim Lesen den Eindruck, der Autor hätte einen Werbevertrag mit Google abgeschlossen. Probleme hatte ich auch, mich auf die Charaktere einzulassen. Robin Sloan ist es während der gesamten Geschichte nicht gelungen, sie mir nahe zu bringen. Sie blieben zu blass und emotionslos. Es gab Abschnitte, da hatte der Autor mich kurzzeitig verloren und ich habe den Einstieg erst wieder gefunden, als es etwas spannender zur Sache ging.

Trotzdem gab es an Sloans Schreibstil etwas, was mich gereizt hat und auch seine Art von Humor hat mir gefallen. Für die jüngere und technikbegeisterte Generation ist das Buch sicherlich genau das Richtige. Für mich ist es ganz nett und nicht mehr, keinesfalls jedoch "Eine bezaubernde Liebeserklärung an die Welt der Bücher", wie die "New York Times" es beschreibt. Aus diesem Grund vergebe ich auch "nur" drei Sterne.
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am 19. März 2014
Ich habe dieses Buch für eine Leserunde gewonnen und habe mit viel Vorfreude begonnen zu lesen.
Alleine das Cover lässt das Herz eines Buchliebhabers höher schlagen.
Die Erzählungen über die Buchhandlung von Clay (Verkäufer) sind wundervoll und einzigartig.
Ich dachte am Anfang, dass dieses Buch wirklich etwas Magisches hat und das auch so weitergehen wird.
Doch leider wurde ich enttäuscht, denn die 'Magie' wurde durch zuviel Technik kaputt gemacht.
Ich muss ehrlich gestehen, dass ich das Wort "Google" nicht mehr hören bzw. lesen konnte.
Es kommt sehr oft in diesem Buch vor und manchmal kam es so rüber, als wenn einfach nur Werbung für diese Suchmaschine gemacht werden sollte.

Mr. Penumbra war mir persönlich sehr sympathisch, denn so stellt man sich einen Buchhändler vor. Doch man merkt ihm schon an, dass er etwas verheimlicht.
Clay, der Verkäufer gibt so schnell nicht auf und das merkt man zu Beginn der Geschichte sofort. Er passt sich an die neue Situation sofort an und versucht Etwas daraus zu machen.
Die weiteren Protagonisten, halten sich eher im Hintergrund, aber Jeder für sich hat eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen.

Zum Teil habe ich mir etwas schwer mit dem Lesen getan, weil viele Fachbegriffe der Technik und Computersprache benutzt werden und ich leider absolut kein 'Technikmensch' bin.
Einige Abschnitte waren zum Glück sehr leicht zu lesen, gingen flott voran und machten mir wirklich Freude.
Auch die Atmosphäre des Buches hat mir gefallen und passte sehr gut zur Geschichte.
Von Hektik über Gelassenheit und Ruhe war alles dabei und spiegelte so die Informationswelt und die Buchwelt wider, die gegensätzlicher nicht sein könnten.

Trotzdem konnte ich einfach nicht mit der Geschichte warm werden, was vielleicht daran liegt, dasss es nicht mein Genre ist oder aber, weil ich mir einfach etwas Anderes von dem Buch erwartet habe.

Fazit:

Die Buchhandlung von Mr. Penumbra lädt zum Träumen ein, keine Frage, aber die fehlende Spannung und die etwas zu oberflächliche Geschichte, konnten mich leider nicht überzeugen.
Wer jedoch technikinteressiert ist, kann daran sicherlich seine Freude finden, auch wenn man meiner Meinung nach, mehr aus der Story hätte machen können.
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am 15. März 2014
Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Clay ist dringend auf der Suche nach einem Job, als er das Angebot erhält, für den reichlich seltsamen Mr. Peenumbra in dessen permanent geöffneter Buchhandlung zu arbeiten. Clay betreut die Nachtschicht und nicht nur, dass sich eher selten normale Menschen in den Laden verirren, nein, dafür kommen um so häufiger eher ungewöhnliche Gäste vorbei, deren Treiben er dann auch noch ganz genau beschreiben soll. Ein seltsamer Laden mit seltsamen Kunden und einem riesigen Geheimnis, auf dessen Spuren sich Clay nur allzu bald heftet.

Fangen wir mit der Idee an: Eine kauzige Buchhandlung, die ein uraltes Geheimnis verbirgt, das zu lösen sich einige wackere Leser zum Ziel gesetzt haben.
Super!
Ein junger Programmierer, der eher durch Zufall dem Rätsel auf die Spur kommt und dann seine Energie darauf verwendet, es mit Hilfe moderner Technik zu lösen.
Immer noch gut.
Google als fast allmächtiger Heilsbringer und Retter in der Not?
Nääääää.

Im Ernst. Das Buch lebt von der Literatur. Die Figuren sind größtenteils sehr flach, das beginnt bei Clays Mitbewohnern und endet bei seiner Freundin, die zwar eine größere Rolle spielt, aber immer irgendwie unnahbar und langweilig bleibt. Sie ist einem egal.
Die einzig interessanten Personen sind Clay und Mr. Penumbra selber, vielleicht noch deren Gegenspieler.
Aber der Rest ist farblos bis unsympathisch.
Die Charaktere können das Buch also nicht retten. Die Beschreibung der Buchhandlung ist interessant, man kann sie sich gut vorstellen und sie scheint ein Wunderland zu sein.
Schwieriger fiel es mir, die Grafiken vor meinem inneren Auge entstehen zu lassen und auch Googles Welt wollte so gar nicht richtig lebendig werden.

Überhaupt wird man als Leser viel zu lange gezwungen, sich Google als allwissenden Freund präsentieren zu lassen.

Die eigentliche Lösung wird dann am Ende sehr, sehr simpel dargestellt und ist zwar analog, aber dennoch ziemlich übers Knie gebrochen.

Es bleibt dabei, dass die Idee grundsätzlich eine sehr gute ist, der Spanungsbogen aber nicht stimmt, die Figuren größtenteils die Geschichte nicht tragen können und mir zu viel von Google erzählt wird.
Lieber wäre es mir gewesen, wenn man mehr über das Geheimnis an sich erfahren hätte, anstatt dass ein Computerprogramm einfach die ersten Schritte ausspuckt. Dass Clay von allein, „per Hand“ die Lösung gesucht und gefunden hätte und man mit ihm hätte rätseln können (ich beziehe mich hierbei auf die Lösungen, die durch den Computer vorgegeben wurden).

Da wurde ganz viel Potential verschenkt.

Insgesamt immer noch ein interessantes Buch, das meine Erwartungen aber leider enttäuscht hat.
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TOP 500 REZENSENTam 1. März 2014
Als Bücherfan reizen mich natürlich besonders Bücher über Bücher oder Buchhandlungen. Der schöne Einband macht Lust auf das Buch und so konnte ich nicht daran vorbei gehen. Schon nach den ersten Seiten merkt man, dass der Autor seine Herkunft nicht verbergen kann, denn er lässt sein Wissen über die Welt der Online-Plattformen und des Web-Designs in die Geschichte einfließen (Er hat für Twitter und verschiedene andere Onlineplattformen gearbeitet ). In diesem Buch verknüpft er geschickt die alte Welt der Bücher, die Vermittlung von Wissen auf traditionelle Art, mit dem aktuellen Stand der Technik, Wissen zu vermitteln und Lösungen zu finden, denn Clay und seine Freunde versuchen, einem uralten Geheimnis mittels modernster Methoden auf die Spur zu kommen.
Nachdem Clay einen Aushilfsjob in der besagten Buchhandlung von Mr. Penumbra angetreten ist, kommen ihm einige Kunden ziemlich seltsam vor. Wie gehetzt leihen sie Bücher, bringen sie zurück und scheinen fieberhaft etwas zu suchen. Die Buchhandlung hat Tag und Nacht geöffnet, obwohl sich kaum zahlende Kunden in den Laden verirren und in einer dieser langweiligen Nächte beginnt Clay nachzuforschen, welche Mysterien sich in den ausgeliehenen Büchern verbergen. Er stößt dabei auf ein sehr altes Rätsel, dass ihn nicht mehr los lässt und er versucht es mit Hilfe seiner Freunde und vielen modernen Methoden zu lösen...

Es wird deutlich, wie extrem die Gegensätze zwischen Büchern und den neuen Medien jetzt schon sind und welche Möglichkeiten sich in der Zukunft noch entwickeln können. Das uralte Geheimnis rund um die alten Bücher hat einen gewissen Charme und doch ist bei mir der Funke nicht ganz übergesprungen. Das mag an den Figuren liegen, die alle etwas blass erscheinen, oder aber an der hochgelobten Darstellung der eingesetzten modernen Medien, die schon fast an Zauberei zu grenzen scheint, auch die Verherrlichung des Google-Konzerns war mir auf Dauer etwas zu viel.

Zu der Geschichte um den Buchladen, seine seltsamen Kunden und dem, was sie in den Büchern suchen, wird ganz nebenbei eine Liebesgeschichte eingebaut, die aufgrund der oberflächlichen Schilderung nicht unbedingt hätte sein müssen.

Mein Fazit: Ein Buch für Leser, die Bücher lieben und die sich gern mit neuen Medien auseinandersetzen. Etwas weniger Google und etwas mehr Tiefe hätten dem Ganzen gut getan.
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